Dem Thema »Licht und Gesundheit« widmet sich die Fachkonferenz des Instituts für Licht und Farbe vom 10. bis 11. Mai 2019 in Wien. (Bild: Pixabay)

Fachkonferenz im Mai 2019:

Licht und Gesundheit

Das Institut für Licht und Farbe in Wien veranstaltet vom 10. bis 11. Mai 2019, in Kooperation mit der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (Gamed, Univ. Prof. Dr. Marktl), die Fachkonferenz: »Licht und Gesundheit«.

Im Fokus der Konferenz stehen die aktuellsten Fragen der Lichtforschung sowie der Lichtplanung. Fachleute der Universitäten Wien, Dresden und Graz werden in diesem Zusammenhang über ihre wissenschaftlichen Forschungen berichten. Die neusten Lichtquellen wirken noch viel intensiver auf den Körper als die älteren. Die Experten möchten daher aufzeigen, dass beim Umgang mit modernster Lichttechnik eine kompetente Vorgehensweise, inklusive spektraler Messung, unbedingt erforderlich ist.

Die LED-Technik ist schon weit fortgeschritten und ihre positiven Seiten sollten viel mehr zur Anwendung kommen, dafür ist aber die Information der Öffentlichkeit über die erforschten Aspekte der Lichtqualität nötig. Denn Mehrkosten bei der Lichtplanung werden nur dann in Kauf genommen, wenn die Planer und ihre Auftraggeber wissen, dass mit dieser Investition der Gesundheit, dem Wohlergehen wie auch eventuell einem besseren betrieblichen Klima gedient wird.

Ebenfalls Gegenstand der Veranstaltung im Mai sind der Zeit-Rhythmus bei Beleuchtungen, das Problem der Nachtarbeit sowie »Light Pollution«.

Achtung Lichtgefahren

Kinder und Jugendliche sind durch falsches Licht extrem gefährdet! Eine jüngste Untersuchung unseres Instituts zeigte in einer revitalisierten Schule extrem hohe Blauwerte des neuen Lichtes und wies massive Blendungen bis zu 1000 Lux in den Augen der Kinder nach. Bei der Konferenz im Mai wird Univ. Prof. Dr. Peter Heilig daher über das Thema »Lichtbelastungen bei Kindern« berichten.

Brave New World – Better New World!

Die Konferenz wird unter anderem Maßnahmen vorschlagen, die zum Schutz der Kinder bei der Lichtplanung geeignet sind und dem Missbrauch von künstlichem Licht – vor allem dem Übergenuss von Blaulicht durch Handys, Tablets und anderen belastenden Lichtquellen – entgegenwirken können.

Quelle: Österreichisches Instituts für Licht und Farbe

Weitere Informationen auf:

www.licht-und-gesundheit.com

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