LG sichert sich Intersolar Award 2016

Das LG Neon 2 BiFacial basiert auf dem Hochleistungsmodul LG Neon 2, das bereits mit dem Intersolar Award 2015 ausgezeichnet wurde. Die Stärken der Neon 2-Module mit ihren 60 hocheffizienten, monokristallinen Zellen baut LG mit der bifazialen Technik weiter aus. Zentrale Neuerung ist die transparente Folie auf der Modulrückseite: Reflektiertes Licht, das beispielsweise von der Dachfläche einstrahlt, kann erstmals genutzt werden und trägt effektiv zur Stromproduktion bei; zu den 300 Watt Peak (Wp) Grundleistung der Vorderseite kommen so je nach Lichteinfall bis zu 75 weitere Wp hinzu. Anwender profitieren darüber hinaus von der großen Widerstandsfähigkeit der LG Neon 2 BiFacial-Module: Sie sind für mechanische Belastungen von 6.000 Pascal (Pa) Druck und 5.400 Pa Sog ausgelegt und halten damit auch extremen Wind- und Schneelasten stand. Zum Vergleich: 5.400 Pa Sog entsprechen einer Windgeschwindigkeit von 93 Metern pro Sekunde; deutlich mehr als beim Hurrikan Katrina, der 2005 New Orleans mit etwa 80 Metern pro Sekunde traf. 6.000 Pa Druck entsprechen einer Schneehöhe von mehr als 1,8 Metern normalen Schnees. Neben zwölf Jahren Produktgarantie bietet LG Electronics auf die LG NeON 2 BiFacial Module eine erweiterte 25-jährige lineare Leistungsgarantie. Die jährliche Degradation wurde auf maximal 0,6 Prozent pro Jahr gesenkt und gilt für 25 Jahre. Damit liegt die von LG garantierte Leistung nach 25 Jahren Betrieb immer noch bei mindestens 83,6 Prozent.

„Mit dem dritten Award innerhalb von vier Jahren unterstreicht die Fachjury des Intersolar Award erneut die Innovationsführerschaft von LG im Bereich Photovoltaik. Mit dem LG Neon 2 BiFacial bauen wir konsequent auf den Stärken auf, für die das Neon 2 im Vorjahr mit dem Intersolar Award ausgezeichnet wurde“, so Michael Harre, Vice President der EU Solar Business Group bei LG Electronics Deutschland. „Mit dem erneuten Effizienzsprung, den uns die bifaziale Technik der neuen LG Module erlaubt, wollen wir uns weitere Marktanteile sichern und die Weichen für eine erfolgreiche Energiewende stellen.“

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