LED-Entwickler erhalten Nobelpreis für Physik

Preisträchtige Erfindung: Leuchtdioden enthalten einen kleinen Kristall, der bei Stromfluss Licht aussendet. Abhängig vom Material des Kristalls sendet dieser eine bestimmte Farbe aus - im Fall von Galliumnitrid ist es Blau. (Quelle: Johan Jarnestad/ The Royal Swedish Academy of Sciences)LEDs sind in den vergangenen Jahren nahezu unersetzlich geworden. Die Leuchten existieren in Rot, Gelb, Grün, Weiß oder auch Blau. Doch lange Zeit galt die Suche nach blau-emittierenden LEDs als unmöglich.

Dank der Arbeiten der drei japanischen Wissenschaftler sind blaue Laser- und blaue Leichtdioden aber heute Stand der Technik. Da weltweit ein Viertel der Elektrizität für Beleuchtung verbraucht werde, trügen die energiesparenden LED-Leuchtmittel zur Schonung der Rohstoffe bei, erklärte die Akademie.

Quelle: Johan Jarnestad/ The Royal Swedish Academy of SciencesPhysik-Nobelpreis: Jäger des blauen Lichts
Bereits in den frühen Neunzigerjahren erforschten Akasaki, Amano und Nakamura ein Halbleitermaterial, das blaue Lichtstrahlen aussendet. Zuvor kannte man Materialien, mit denen sich grünes oder rotes Licht erzeugen lässt. Doch um weiße Lampen herstellen zu können, war blaues Licht notwendig. Mehrere Jahrzehnte dauerte es, bis blaue LEDs effizient genug waren, um diese Lücke zu füllen.

Leuchtdioden enthalten einen kleinen Kristall, der bei Stromfluss Licht aussendet. Um diese Leuchtkristalle herzustellen, sind komplizierte Prozesse notwendig. Abhängig vom Material des Kristalls sendet dieser eine bestimmte Farbe aus – im Fall von Galliumnitrid (GaN) ist es Blau.

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