LED-Beleuchtung für BP-Tankstelle

Die Herausforderung bestand darin, detailliert herauszufinden, welche Beleuchtungsstärken in den unterschiedlichen Tankstellenbereichen benötigt werden, um eine optimale Ausleuchtung zu erzielen und zugleich ein Maximum an Energie zu sparen. Zu berücksichtigen waren verschiedene Parameter, wie zum Beispiel die Anordnung und Anzahl der Zapfsäulen und Tankinseln, die horizontale Ausleuchtung auf den Fahrspuren und die vertikale Beleuchtung an den Zapfsäulen, bei der die Lesbarkeit der Displays wichtig war. Bereits im Vorfeld wurde geklärt, auf welches Minimalniveau die Lichtstärke-Werte reduziert werden können, wenn keine Kunden anwesend sind. Die Sichtbarkeit der Tankstelle von der Autobahn aus sollte dabei jedoch ebenso gewährleistet sein wie ein ansprechendes Gesamtbild.

 

Automatische Regelung

Nach Abschluss der Berechnungen durch Philips wurden insgesamt 22 LED-Leuchten vom Typ Mini 300 LED im Vordach der Tankstelle installiert. Der Leuchten-Prototyp ist mit einem integrierten Anwesenheitssensor für automatische Leistungsreduktion ausgestattet. Jede Leuchte kann einzeln auf einen Minimal- und Maximalwert eingestellt werden und reagiert auf Bewegung. Registriert der Sensor für eine bestimmte Zeit keine Aktivitäten, dimmt das Licht automatisch auf den eingestellten Minimalwert. Sobald ein Kunde die Tankstelle anfährt, wird die Beleuchtung automatisch auf den eingestellten maximalen Wert geregelt. In der Standardleuchtenausführung der Mini 300 LED, die bei künftigen Projekten den Prototypen ablösen wird, ist ein Videosensor integriert. Dieser kann kundenseitig einstellbare Dimmszenarien und Sensorerfassungsbereiche speichern, um das System optimal zu konfigurieren und an die speziellen Kundenanforderungen anzupassen. Die exzellente horizontale und vertikale Lichtbeständigkeit der Mini 300 LED ermöglicht zu jeder Tages- und Nachtzeit eine optimale Beleuchtung des Außenbereiches und schafft beste Sehbedingungen – von der sehr guten Lesbarkeit des Displays an den Zapfsäulen bis zur gleichmäßigen Ausleuchtung der Fahrbahnen. Die Mini 300 LED ist in Kombination mit dem Bewegungssensor eine Beleuchtungslösung, die Ökologie und Ökonomie nachhaltig verbindet.

Im Vergleich zu klassischen Hochdruck-Entladungslampen, die heute noch vielfach zur Tankstellenbeleuchtung eingesetzt werden, liegt das Energieeinsparungspotenzial der LED-Lösung bei bis zu 85 Prozent. Die hohe Lichtleistung wird durch eine attraktive Optik sowie die schnelle und einfache Installation abgerundet. Die Leuchte ist gegen Staub, Wasser und Insekten geschützt. Ihre LED-Lichtquelle zeichnet sich durch eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden und einen geringen Lichtstromrückgang aus. So sind auch signifikante Einsparungen bei den Wartungskosten möglich, während eine gleichbleibende Sicherheit gewährleistet bleibt. In Summe können bis zu vier Wartungszyklen eingespart werden, da der regelmäßige Lampentausch wie bei einer konventionellen Beleuchtung entfällt. Insgesamt erweist sich der Einsatz der Mini 300 LED als ein richtungsweisendes Konzept für die Zukunft, das die Projektpartner gemeinsam weiterverfolgen wollen. „Das intelligente Lichtkonzept von Philips hat uns gezeigt”, so Herbert Wöhri von Bovis Lend Lease im Auftrag von BP, „dass unsere Tankstellen mit LED-Beleuchtung auszustatten und über Bewegungssensoren zu steuern, zukunftsweisend, wartungsarm, kostensparend und energieeffizient zugleich ist. Was will man mehr?”

www.philips.at

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