Lass die Sonne rein!

Der Wunsch, den das Ehepaar Kirschner an den Architekten Walter Wrussnig vom Büro Knoglinger und Wrussnig richtete, war auf den Punkt gebracht: „Wir wollten ein modernes, der Zeit entsprechendes Haus”, erzählt uns die künftige Hausherrin bei unserem Besuch auf der Baustelle in der Kärntner Gemeinde Pischeldorf in der Nähe von Klagenfurt. Und das Resultat zeigt, dass sich Wünsche erfüllen lassen – vorausgesetzt sie werden klar formuliert. Großes Glasflächen, ein offener, freundlicher Wohnraum mit integrierter Küche, der Schlafplatz auf der Galerie, das Badezimmer offen, groß und wenn gewünscht mit Blick nach draußen – die Aufzählung architektonischer Attribute könnten wir durchaus noch weiter fortsetzen, wäre da nicht unser eigentliches Thema, dem sich Regro als Elektrogroßhandelsunternehmen mit hoher Beratungs- und Servicekompetenz tagtäglich widmet: Zu erkennen, wann der Einsatz von KNX Voraussetzung ist, um neben dem Wunsch nach einem modernen Haus auch ein praxisgerechtes Gebäude zu errichten – und im Falle der Familie Kirschner hätte man gar keine andere Wahl gehabt. Denn um die gewünschten Funktionen mit einer vernünftigen elektrotechnischen Anlage zu realisieren, wäre man um die KNX-Gebäudeleittechnik nie und nimmer umhin gekommen. Ursprünglich wollten die Kirschners bloß ein paar Leuchten dimmen können – erst als das installierende Elektrounternehmen Müller in der Person von Alexander Müller darauf hinwies, dass die zahlreichen Lichtpunkte nur mit einer modernen Gebäudeleittechnik in den Griff zu bekommen wären, war auch für die Bauherren klar, dass ein KNX-System zum Einsatz kommen wird.

Kooperation

Das Eigenheimprojekt der Familie Kirschner ist aber nicht nur aus technischer Sicht interessant – auch die Abwicklung hat eine gewisse Vorbildwirkung für die Branche. Denn durch die Zusammenarbeit zweier Elektrounternehmen wurden die Kompetenzen auf ideale Weise aufgeteilt: Das installierende Elektrounternehmen Müller war sich der Notwendigkeit, KNX einzusetzen, bewusst – da der 3-Mann-Betrieb bisher aber noch nicht die Möglichkeit hatte, Know-how in diesem Bereich aufzubauen, kooperierte Müller mit dem KNX-Experten und Elektrounternehmer Gerald Schöffmann aus Klagenfurt. Gemeinsam schuf man schließlich eine Lösung, die dem Kundenwunsch voll und ganz entspricht: Müller sorgte für die elektrotechnische Ausführung und Schöffmann zog die Fäden bei der Programmierung der Anlage: „Ein Unternehmen sorgte für die Hardware, das andere für die Software”, meint Müller dazu treffend.

Funktionsvielfalt

Neben der Beleuchtung – bestehend aus einer Vielzahl von Zumtobel-LED-Spots und Bega-Leuchten, die über drei Dimmaktoren gesteuert werden – wird vor allem der Beschattung mit vier Achtfach-Jalousieaktoren eine große Bedeutung beigemessen. Die Lamellenjalousien an den Außenseiten der großflächigen Glasfronten werden in Abhängigkeit von der Temperatur als auch von den Windbedingungen geregelt. Die Informationen von einer Wetterstation aus dem Hause Theben bekommt aber nicht nur das KNX-System – auch die Kirschners können die Wetterdaten jederzeit am Panel von Busch-Jaeger abrufen, um sich auch den Wetterbedingungen entsprechend kleiden zu können. „Mit dem integrierten Datenlogger haben die Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, Wetterdaten aufzuzeichnen und somit auch während ihrer Abwesenheit Temperatur- bzw. Helligkeitsverläufe über den Zeitraum von 15 Tagen zu speichern”, gibt Ing. Roland Ferstl, Regro-CompetenceCenter-Leiter Building Systems/KNX, zu bedenken, dass die Kontrolle über Heiz- und Energiekosten so um vieles leichter wird. Auch Schöffmann weiß um die Wichtigkeit dieser Daten zu berichten: „Die Kunden haben somit nicht nur die Möglichkeit der Kontrolle, sondern auch die Basis, um die Feineinstellung der Anlage zur Energieoptimierung in weiterer Folge zu gewährleisten.” Damit nicht genug – das 10-Zoll Busch Jaeger-ComfortPanel schafft darüber hinaus auch die Voraussetzung für künftige Smart-Metering-Funktionen. „Damit wird man in Zukunft eine Handhabe haben, um die Haushaltsgeräte zu Tages- bzw. Nachtzeiten über die dafür vorgesehenen Steckdosen einzuschalten, wenn der Strompreis günstig ist”, so Ferstl. Mit anderen Worten: Die Gebäudeleittechnik im Haus der Kirschners ist ausbaufähig und zukunftsorientiert – ein Wink in Richtung Heizung und Wohnraumlüftung. „Beide Systeme könnten auch im Nachhinein – wenn es die Bauherrn wünschen – in das System integriert werden”, unterstreicht auch Ing. Gernot Mayer, verantwortlich für das CompetenceCenter Building Systems/KNX in der Klagenfurter Regro-Niederlassung. In Sachen Sicherheit hat Müller gemeinsam mit dem Bauherren bereits vorgesorgt: „Die Verkabelung für die Integration der Alarmanlage ist bereits vorgesehen worden. Der Schritt, sie in das KNX-System zu integrieren, ist nun nur mehr ein kleiner.”

Mit einer Berührung

Die Bedienerfreundlichkeit der Gebäudesteuerung resultiert aber nicht nur aus dem Einsatz des Busch-ComfortPanels – damit lassen sich spielend Sprach- und Grafiknachrichten für andere Familienmitglieder hinterlassen, E-Mails abrufen, aktuelle Börsennachrichten verfolgen oder einen Blick auf das Wetter oder die aktuellen Staumeldungen werfen – Müller dazu: „Ich hatte mit dem Film-Spot auf der Busch-Jaeger-Website eine tolle Verkaufshilfe. Denn darin wird den Konsumenten klar gemacht, welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz des ComfortPanels bieten.”
Auch die klassischen Bedieneinheiten spielten eine große Rolle: „Wir haben die Bedienstellen von Busch Jaeger der Serie »Future linear« so positioniert und programmiert, dass man von beinahe jeder Einheit in alle Funktionen im Haus eingreifen kann.” Da der Schlafplatz des Ehepaars Kirschner auf der Galerie positioniert ist, muss vor allem von hier aus die Möglichkeit bestehen, in die Licht- und Beschattungssteuerung einzugreifen: „Selbst die Außenbeleuchtung und damit die Lichtstimmung lässt sich vom Bett aus verändern – das stellt eine wesentliche Verbesserung des Bedienungskomforts dar”, so Müller abschließend.
Kein Wunder also, dass bei dieser großen Fläche an Glas ohne KNX hier gar nicht läuft – so die einhellige Meinung aller, die vor Ort waren und das Einfamilienhaus der Familie Kirschner mit uns gemeinsam bewunderten – ab und zu will man ja doch ungestört sein und mit einem Tastendruck die Nachbarn aussperren.

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