Kreisel Electric auf kräftigem Wachstumskurs

Gesucht werden beispielsweise Ingenieure, die Leitungsfunktionen übernehmen. Der Neubau der Fabrik mit einer Kapazität für die Kreisel-Batterietechnologie von 1.200.000 Kilowattstunden pro Jahr geht unterdessen planmäßig voran. Die drei Kreisel-Brüder haben sich laut Angaben des Unternehmens in den vergangenen Monaten einerseits als einer der wenigen europäischen Batteriehersteller für mobile und stationäre Stromspeicher und andererseits als enger Partner für die spannendsten Elektromobilitäts-Projekte weltweit etabliert. Im Zentrum stehen dabei die herausragenden Eigenschaften der Kreisel-Batterietechnologie im Hinblick auf die Leistungsdichte, aber auch auf die kompakte Bauweise, die vorteilhaften Ladezeiten, die hohe Sicherheit, das innovative Thermomanagement und die hohe, garantierte Lebensdauer.

Kreisel auf der IAA Nutzfahrzeuge
Auf der IAA Nutzfahrzeuge präsentierte der Automobilzulieferer Magna einen Leichtbaurahmen für elektrisch angetriebene LKWs. Der innovative Rahmen V4.0 ist um 35 Prozent leichter als herkömmliche Rahmen und gleicht so das Zusatzgewicht des Akkus im Vergleich zu LKWs mit Verbrennungsmotoren aus.

Damit können Hersteller von Nutzfahrzeugen das maximale Ladevolumen erhalten, ohne auf innovative Antriebslösungen zu verzichten – ein klarer Vorteil für Transport- und Logistikunternehmen. Der neue Leichtbaurahmen bietet einen Schutzraum für die fahrzeugseitige Installation von Elektromotoren und für ein bis drei modulare Akkupacks – diese werden im Rahmen einer Kooperation von Kreisel Electric geliefert.

Kreisel-Batterietechnologie in die Stratosphäre
Zu den beeindruckenden Elektromobilitäts-Projekten zählt zweifelsohne das Flugzeug »StratosSolar«, das erstmals eine Person im Raumanzug auf die Rekordhöhe von bis zu 25.000 Meter bringen wird. Zum Projekt des Abenteurers und Solar-Pioniers Raphaël Domjan tragen die leichtgewichtigen Akkus (4,1 Kilogramm je Kilowattstunde) von Kreisel Electric entscheidend bei: Denn gerade im Weltraum zählt jedes Gramm Gewicht.

„Die Herausforderung besteht darin, die Akkus fit zu machen für die besonderen Bedingungen in 25 Kilometer Höhe: Minus 70 Grad und extrem niedrigen Druck“, sagt Kreisel-CTO Philipp Kreisel. Dazu trägt besonders das Thermomanagement bei: Einzigartig ist, dass die Zellen direkt von einer Flüssigkeit umspült werden, die innerhalb des Akkus zirkuliert.

Auf den Rekordflug vorbereitet wird der Abenteurer in einem Hangar auf dem Payerne Airport Aeropole im Schweizer Kanton Vaud – dort werden ab November in einem Flugsimulator Start, Landung und Notfälle trainiert. Entwickelt wurden Simulator und Solarflugzeug vom bayerischen Unternehmen PC-Aero. Domjan hatte es als Erster geschafft, die Welt mit einem Solarschiff zu umrunden. Auf die Idee, im nächsten Schritt als erster Mensch mit einem Flugzeug in die Stratosphäre zu fliegen, kam Domjan während der Fahrt mit dem Solar-Katamaran. Mit SolarStratos möchte Domjan im Jahr 2018 15 Minuten in der Stratosphäre fliegen. Der Aufstieg soll zwei und der Abstieg drei Stunden dauern.

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