Kopp verstärkt OEM- und Industrie-Geschäft

Zu Jahresbeginn hat die alfanar-Gruppe sämtliche Anteile der Heinrich Kopp GmbH und ihrer Tochterunternehmen vom früheren Anteilseigner palero invest, einer private-equity-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg, übernommen. Mit dieser Transaktion folgt palero invest seinem ursprünglich Plan, Kopp innerhalb von drei bis fünf Jahren nach der 2011 erfolgten Übernahme weiterzuverkaufen.

Die alfanar-Gruppe mit Sitz im saudi-arabischen Riad ist mit mehr als 22.000 Mitarbeitern einer der großen Elektrotechnikhersteller. Der Konzern erwirtschaftet mit der Herstellung elektrischer Komponenten für die Baubranche einen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar. alfanar unterhält Bau- und Produktionsstandorte, Design- und Entwicklungszentren im Mittleren Osten, in Asien und in Europa. Mit der Übernahme von Kopp erweitert der Konzern seinen europäischen Geschäftsbereich.

„Die neue Zugehörigkeit zu diesem etablierten, international agierenden Industriekonzern ist für uns bei Kopp eine hervorragende Gelegenheit, unser Produktportfolio zu vergrößern und in unseren Kernmärkten – dem Elektrofachgroßhandel, dem Industrie- und OEM-Geschäft sowie dem Baumarkt- und Versandhandel – nachhaltiges Wachstum zu generieren“, so Stephan Dörrschuck, CEO von Heinrich Kopp.

Neben der Fortführung des erfolgreichen Professional-Vertriebs wird Kopp die Industrie- und OEM-Lösungen aus eigener Entwicklung und Produktion weiter ausbauen. Dazu wird der Vertrieb neu strukturiert und personell verstärkt. Im Fokus stehen Lösungen für die mobile Stromverteilung (PDU), Industriesteckdosenleisten und Steuerungseinheiten für die Gebäudeautomation. Die Produkte werden auf ihren Einsatzzweck hin optimiert und für Industriekunden exklusiv produziert.

„Mit dem Ausbau des OEM-Geschäfts und der Verlagerung der Betreuung schaffen wir gleichzeitig Freiraum für zusätzliches Wachstum im Professional-Bereich und stärken die Zusammenarbeit mit Elektrofachgroßhandel, Planern und Architekten“, erläutert Dörrschuck.

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