Kopp startet die digitale Datenumstellung

Deshalb setzt die Heinrich Kopp GmbH auf die Standardisierung von Produktdaten mithilfe des Elektrotechnischen Informationsmodells ETIM. Seit September ist Kopp Mitglied bei ETIM Deutschland e.V. Damit bringt sich der Elektronikhersteller nicht nur aktiv in den Fachausschüssen des Vereins ein und leistet folglich einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Datenmodells, sondern bietet seinen Kunden auch einen echten Mehrwert: Denn ETIM liefert klassifizierte Produktdaten, die Zeit und Kosten sparen.

Produktdaten werden klassifiziert
Bisher hatte jeder Lieferant eigene Produktdatenblätter, auf denen die Merkmale und Eigenschaften eines Produktes zusammengefasst wurden. Bevor die Produkte in einen Katalog aufgenommen werden konnten, musste der Handel die unterschiedlich formatierten Datenblätter in sein eigenes System übertragen und anpassen. Das ist zeitintensiv und verursacht Kosten. Mit ETIM hat sich ein branchenspezifischer eBusiness-Standard für die Datenklassifikation durchgesetzt. Die medienneutrale Datenbank fasst alle Produkte in Klassen zusammen, denen eine spezifische Merkmalsliste zugeordnet wird. Daraus entsteht die ETIM-Klassifikation. Zusätzlich beschreiben zahlreiche Synonyme die einzelnen Produktklassen, sodass diese einfacher gefunden werden können. Die Übertragung der Daten erfolgt im BMEcat-Format, einem standardisierten Format zum elektronischen Produktdatenaustausch. Damit können komplette Produktkataloge übertragen werden – ohne zeitintensive Formatierungen und Absprachen. „Der Datenaustausch wird mit ETIM zu einer Win-win-Situation“, erklärt Thomas Kolb, Leiter Marketing und Produktmanagement bei Kopp. „Wir können unsere Produkte gezielt platzieren und der Großhandel profitiert von dem geringeren Arbeitsaufwand.“

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