Klumpert um 3,2 Milliarden Dollar?

Mitten in der Nacht fängt es an laut zu piepsen – man schreckt aus dem Bett auf und macht sich angsterfüllt auf die Suche nach der Ursache. Nur ist keine zu finden, der, oder schlimmer gesagt, alle Rauchwarnmelder im Haus geben Fehlalarm. So weit so unangenehm aber dankenswerterweise sollen sich die verhältnismäßig teuren Melder von Nest über eine einfache Geste wieder deaktivieren lassen. Doch das will nicht so recht funktionieren! Batterien herausnehmen ist bei so einem High-Tech-Produkt selbstverständlich auch nicht so einfach. Am Ende hilft nur die Demontage und das Verbannen der lästigen Piepser in den letzten Winkel des Hauses, der sich finden lässt.

Genau dieses Szenario ist dem Google-Mitarbeiter Brad Fitzpatrick wiederfahren. Noch dazu hat er dieses nächtliche Abenteuer auch auf Video festgehalten und auf YouTube veröffentlicht. In weiterer Folge, musste er sogar Kameras im Haus installieren, um bei weiteren Alarmen in Abwesenheit überprüfen zu können, was im Haus wirklich los ist. Fitzpatrick will nach eigenen Aussagen damit Google in keiner Weise schaden, sondern seinen Arbeitgeber, sowie den Verantwortlichen bei Nest, die Probleme und den Nachbesserungsbedarf aufzeigen, um so einen langfristigen Imageschaden abzuwenden.

In jedem Fall zeigt dieses Beispiel, dass man auch beim scheinbar allmächtigen Google nur mit »Wasser kocht«.

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