Klare Absage an Steuerpläne für Solarstrom

Gerade St. Veit gehe seit Jahren mit seinen solaren Kraftwerken einen österreichweit einzigartigen Weg in Richtung Energieautarkie. Schon jetzt können mit der im Gemeindegebiet realisierten Photovoltaik-Fläche von 21.000 Quadratmetern rund 900 Haushalte mit Strom versorgt werden. Außerdem werden in einem aktuellen Programm Hausbesitzer in der gesamten Region Mittelkärnten für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen sensibilisiert. Mock: „Mit der von der Regierung angedachten Neuregelung wären innovative Ideen wie diese sofort zum Sterben verurteilt. Kein Häuslbauer würde mehr in diese alternative Energiegewinnung investieren.”

Das St. Veiter Stadtoberhaupt fordert nachdrücklich Finanzstaatssekretärin Sonja Steßl auf, der in Verhandlungen von Finanzminister Michael Spindelegger zugestandenen Anhebung der steuerlichen Freigrenze auf 25.000 kWh zuzustimmen. „Damit wären mehr als 90 Prozent der Anlagenbetreiber von der Abgabe befreit”, argumentiert Mock.
Er ist damit auf einer Linie mit dem Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA), der eine Petition gegen die Besteuerung von Eigenverbrauch von Solarstrom mit großem Erfolg initiiert hat. Bislang haben diese über 30.000 Menschen unterzeichnet. Mock sieht sich außerdem im selben Boot mit allen Energielandesräten Österreichs und vielen Spitzenpolitiker aller Parteien, sie sich gegen das Verhalten der Finanzstaatssekretärin in einer »Allianz der Vernunft« zusammengeschlossen haben.

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