easyTherm Kindergarten
Im Gruppenraum des Kindergartens kommt der Komfort der easyTherm-Infrarotheizung besonders zum Tragen. Während die alte Heizung auf 23°C eingestellt und den Kindern trotzdem kalt war, ist der Raum heute auf 21°C temperiert und alle fühlen sich wohl.

Kinder, PädagogInnen und Musiker in Hanfthal haben ihre Freude an der easyTherm-Infrarotheizung:

Kindgerecht warm

Wenn es um unsere Kleinsten geht, ist uns nichts gut genug! Da liegt es ja wohl auch auf der Hand, dass auf die technische Gebäudeausrüstung von Österreichs Kindergärten großes Augenmerk gelegt wird. Ein Lokalaugenschein in Hanfthal zeigte uns, dass die niederösterreichische Gemeinde vor allem in Sachen Heiztechnik Vorbildwirkung hat.

Allen medial derzeit kolportierten »Heizstudien« zum Trotz: Die Elektroheizung mischt vorne mit – auch wenn, oder gerade weil sie in den sogenannten »Studien« nicht einmal vorkommt, wird sie mittlerweile nicht nur in Elektrotechnikerkreisen sondern auch bei Heizungstechnikern als sinnvolle Alternative zu konventionellen Technologien betrachtet. Vor allem die Infrarotheiztechnik bietet Komfortaspekte, die nicht von der Hand zu weisen sind, schafft angenehme Wärme und hat großes Potenzial in Sachen Energieeffizienz.

Diese Botschaft fand schließlich auch im niederösterreichischen Hanfthal Echo. Bauhofleiter Paul Six, unter dessen Führung rund 20 Mitarbeiter tätig sind, und Elektrotechniker Christian Schiessl wissen um die Vorzüge des Systems Bescheid – denn die beiden waren es letztendlich auch, die keine Sekunde daran zweifelten, die alten Elektroheizkörper in der örtlichen Musikschule und dem angrenzenden Kindergarten durch eine moderne Infrarotheizung des österreichischen Herstellers easyTherm zu ersetzen.

Das rund um die vorletzte Jahrhundertwende errichtete Gebäude wurde 1987 generalsaniert. Auf Grund der damaligen infrastrukturellen Umstände entschieden sich die Verantwortlichen für eine Elektroheizung mit einer Gesamtleistung von rund 30 kW. Nachdem die Energieeffzienz der Geräte zu wünschen übrig ließ und in den letzten Jahren die ersten Defekte an den Heizkörpern aufgetreten waren, sahen sich Six und sein Elektrotechnikwerkmeister Schiessl, der selbst über eine Konzession verfügt, unter Zugzwang. „Theoretisch hätten wir im Gegensatz zu 1987 heute Erdgasversorgung im Ort. Eine Umrüstung auf eine Gasheizung kam aber einerseits aus Budgetgründen – es war keine Gefahr in Verzug – und andererseits deswegen nicht in Frage, weil ein Umbau dieser Art zu großen Einschränkungen des Betriebs von Kindergarten, Musikschule und -verein nach sich gezogen hätte“, schildert Six die Ausgangslage. Damit war die Situation klar: Die Gemeinde begann aus verfügbaren Budgetmitteln, die Heizungsanlage Schritt für Schritt zu sanieren und legte sich infolgedessen auf die Infrarotheiztechnologie fest: „Das hatte enorme Vorteile für uns. Da die alten Heizkörper bereits über einen Stromanschluss verfügt hatten, mussten wir so gut wie keine Stemmarbeiten durchführen“, fasst Six für uns zusammen. „Sehr viele der Zuleitungen konnten wir über die Zwischendecke führen, was zu einer enormen Minimierung des Aufwandes beitrug“, ergänzte Schiessl.

Die Fortschritte in Sachen Energieersparnis gegenüber der alten Heizung konnte die Gemeinde Jahr für Jahr auf der Stromrechnung beobachten. „Da wir 2015 mit dem Umbau begonnen hatten und die Heizung jedes Jahr in einem weiteren Bauabschnitt ausgetauscht haben, sparten wir ab der ersten Phase bereits Strom“, freut sich der Bauhofleiter. Als weitere Effizienzmaßnahme betrachtet Six die Dachbodenisolierung, die in Bälde realisiert werden soll. Spätestens dann verfügt man in Hanfthal über ein Gebäude, das zwar eine alte Bausubstanz aufweist, aber thermisch gesehen auf dem Stand der Technik ist. In ein paar Jahren will man dann den nächsten Schritt gehen und am Dach der Schule und des Kindergartens eine Photovoltaikanlage errichten. Eine, die dazu herangezogen werden soll, um den Stromverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.

Den Kindern wurde zuerst wohlig warm – gleich zu Beginn der Sanierung war der Kindergarten an der Reihe. easyTherm plante die Bauabschnitte von der ersten Minute minuziös und unter Einbezug aller Faktoren – die baulichen Besonderheiten des vorletzten Jahrhunderts wie »Mausboden-« und »Dübeldecke« sowie damals gebräuchliche »Kittziegel« als Brandschutzmaßnahme fanden in der Heizlastberechnung ebenso Berücksichtigung wie die ­geplante Dachbodenisolierung. Der Gruppenraum des Kindergartens stand ganz oben auf der Liste der Dringlichkeit: „Schließlich ist es der Raum, der am meisten genutzt wird“, weist uns Schiessl auf das Naheliegende hin.

Die easyTherm-Heizkörper sorgen in einer Kombination aus Deckeneinleger- und Wandheizkörper für eine angenehme Temperierung: „Die alte Elektroheizung war immer auf 23°C eingestellt – trotzdem war es den Kindern und den PädagogInnen stets kalt. Nun sind die Räume auf durchschnittlich 21°C eingestellt und das Ergebnis ist frappant – alle fühlen sich wohl!“, betont Schiessl. Doch dazu bedurfte es ein wenig mehr als nur einer neuen Heizung: „Eine Montage der Paneele an der Decke hat zum einen die Platzersparnis und zum anderen die bessere Wärmeverteilung zum Vorteil“, klärt Alexander Würrer von easyTherm die Sachlage auf. „Es ist außerdem sinnvoller, eher mehrere kleinere Heizkörper als weniger größere einzusetzen, da man dadurch die Laufzeit der Heizung in den Räumen und damit auch den Stromverbrauch reduzieren kann. Darüber hinaus sind mehrere kleine »Hotspots« für ein positives Wärmeempfinden von Vorteil“, hat der Experte den Grund für das Wohlgefühl parat.

Natürlich darf auch die Temperaturregelung nicht fehlen: 19 programmierbare Funkthermostate vom Typ »easyWall« sorgen dafür, dass die Heizpaneele ihren Dienst antreten, wenn es notwendig ist. Ihnen übergeordnet ist ein »Multiroom«-Regler, der ein wichtiges Feature zulässt: „Am Wochenende nehmen wir eine Absenkung im Kindergarten vor, um Energie zu sparen“, lässt uns Schiessl wissen. Er weist uns darüber hinaus auf eine Funktion der Thermostate hin, die besonders in Kindergärten von großem Vorteil sind: Die Bedienfelder sind absperrbar, sodass die »lieben ­Kleinen« aber auch die Mitglieder des Musikvereins an der von Schiessl wohl durchdachten Programmierung nichts willkürlich ändern können.

Ein besonders sinnvolles Tool haben Six und Schiessl für die »Frischluftfanatiker« und für jene Musiker, die das geöffnete Fenster gerne zu schließen vergessen: Unterbrecherkontakte sorgen dafür, dass die Heizung abschaltet, wenn die Fenster geöffnet werden – den Energiekosten zum Vorteil.

In rund zehn Räumen wurde der Umbau bis zum heutigen Tag bereits umgesetzt – jetzt fehlen nur noch Gang, Toiletten und schließlich der Proberaum in der Musikschule, der im nächsten Jahr auf angenehme Temperatur gebracht werden soll. Dann sollen es die rund 40 Infrarotheizgeräte im Gebäude auf 23.212 Watt bringen und der Gemeinde rund 6.000 Euro Heizkostenersparnis pro Jahr bringen. Doch das alleine ist für Six nicht ausschlaggebend: „Seit wir die Heizpaneele in Betrieb haben, sind die feuchten Stellen in dem doch schon alten Mauerwerk deutlich zurückgegangen – die Stellen sind entkristallisiert“, verweist Schiessl auf einen der großen Vorteile der Infrarotheiztechnik. Doch damit nicht genug: „Die alte Heizung hat die Wärme im Raum umgewälzt, was im Laufe der Jahre immer wieder zu Verschmutzungen geführt hat. Das gleiche Problem hätten wir aber auch mit jeder anderen Heiztechnik. Nur nicht bei der Infrarotheizung – mit ihr haben wir keine Luftumwälzung und die Strahlungswäre ist weitaus angenehmer als bisher Gekanntes. Die Erfahrung, die ich in dem Gebäude machen konnte, lässt die Überlegung in mir aufkeimen, auch die 25 Jahre alte Gasheizung bei mir zu Hause, die kurz vor ihrem Lebensdauerende steht, durch eine Infrarotheizung zu ersetzen“, zeigt sich der Bauhofleiter von der easyTherm-Heiztechnik abschließend auch persönlich überzeugt.

www.easy-therm.com