Bei Kopp wird restrukturiert – wer ist betroffen?

Mit Einführung der neuen Fachhandelsstrategie in Österreich erfolgt bei Kopp eine strategische Umstrukturierung. Dabei werden alle Leistungen des Innendienstes künftig in der deutschen Zentrale in Kahl am Main erbracht. „Wir bedauern sehr, dass es im Zuge der Restrukturierung in Österreich zu Entlassungen kommt”, erklärt Ioan Catalin Muresan, Geschäftsführer bei Kopp. „Gleichzeitig ist es für uns von wichtiger strategischer Bedeutung, den kompletten Betriebsinnendienst in Zukunft vom Hauptsitz aus zu steuern. Denn hier haben wir alle Tätigkeiten in unserer Zentrale gebündelt, von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Produktion. Deshalb nutzen wir diesen Vorteil künftig für unsere Kunden, um durch kurze interne Wege und den raschen Informationsaustausch einen noch besseren Service zu bieten.” Der komplette österreichische Außendienst und die zuständigen Key-Account-Manager bleiben vor Ort im Dienst, sodass die persönliche Kundenbetreuung mit den gewohnten Ansprechpartnern bestehen bleibt.

Spezialisierte Ansprechpartner statt Call-Center
Aus Gründen der Qualitätssicherung setzt Kopp im Bereich der telefonischen Kundenbetreuung weiterhin ausschließlich auf hochspezialisierte Ansprechpartner: Mehr Service-Mitarbeiter am eigenen Hauptsitz für die Bereiche Innendienst und Logistik bedeuten somit auch für österreichische Kunden eine ideale Erreichbarkeit, zeitnahe Auskünfte und die schnellere Bearbeitung von Anfragen. „Unsere Kunden werden nicht von Call-Center-Mitarbeitern betreut, sondern ausschließlich von erfahrenen Spezialisten, die seit vielen Jahren im Profi-Segment tätig sind”, sagt Ioan Catalin Muresan. „Nur so können wir den hohen Identifikationsgrad mit dem Unternehmen und eine hohe Beratungsqualität sicherstellen, die unsere Kunden zu Recht erwarten.” In der Zentrale Kahl am Main hat Kopp bereits Struktur-Anpassungen und Ablauf-Optimierungen vorgenommen, damit alle österreichischen Kunden ab April 2014 bestmöglich beraten werden.

Neue Fachhandelsstrategie für nachhaltiges Wachstum
Für ein nachhaltiges Wachstum im Profi-Segment setzt Kopp in Österreich auf eine neue Fachhandelsstrategie, die in Deutschland bereits seit Anfang 2013 erfolgreich umgesetzt wird. Dabei konzentriert sich das Unternehmen in Zukunft konsequent auf Produkte aus eigener Entwicklung und Fertigung, wie Schalterprogramme, Steckdosenleisten, mobile Personenschutzschalter für Baustellen und den eMobility-Bereich, Verteiler-Einbaugeräte sowie hochwertige Steckdosenleisten. Produkte mit geringer Wertschöpfung werden aus dem Programm genommen. Mit diesem strafferen Profi-Sortiment schärft Kopp das eigene Profil und bietet dem Fachhandel viele Vorteile: Unter anderem den Ausbau des Großhandelsgeschäfts, um Kunden mit geringerem Bestellvolumen sehr gute Konditionen zu bieten, oder auch gezielte gemeinsame Aktivitäten. „Unser Ziel ist eine gelebte Partnerschaft mit dem Fachhandel, die wir jetzt auch in Österreich umsetzen”, erklärt Ioan Catalin Muresan. „Durch unsere verstärkte Präsenz im Projektgeschäft visieren wir ganz neue Zielgruppen an und positionieren uns künftig auch verstärkt bei Planern und Architekten. Mit dieser Strategie wollen wir in den nächsten Jahren ein nachhaltiges Wachstum im Profigeschäft erreichen.”

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