Ist die Zeit reif?

Anfang 2010 beschloss der Klosterneuburger Gemeinderat die Sanierung der Wiener Straße und des angrenzenden Stadtplatzes. Im Sinne der Wirtschaftlichkeit, zur Senkung des CO2-Ausstoßes und zur Belebung des Stadtplatzes sollte auch die Straßenbeleuchtung erneuert werden. „Wir haben hier bisher wenig Licht mit viel Strom produziert. Dieses Verhältnis wollen wir umkehren“, sagte Dietmar Schuster, Stv. Leiter des Wirtschaftshofs, dazu. Dafür musste die bisherige, nicht mehr den aktuellen Normen entsprechende Beleuchtung entfernt werden. Sie bestand zum Teil noch aus Seilhängeleuchten, die zwischen die Häuser gespannt und entsprechend schwer zu warten waren. Das neue LED Lichtsystem von Philips dagegen ist leicht handzuhaben und besitzt ein ebenso ansprechendes wie individuelles Design. Das Lichtkonzept von Philips bietet eine moderne energieeffiziente Lösung, die den Stadtplatz und die Wiener Straße buchstäblich in neuem Licht erstrahlen lässt. Philips entschied sich für Milewide, eine puristische, zeitgemäße Straßenleuchten-Serie, in Kombination mit Sondermasten. Das markante Kennzeichen der Mastansatzleuchte ist ihre klare Form, die auf Wunsch der Stadt durch eine Messingkugel (Sonderlösung) gekrönt wurde. Insgesamt 40 Lichtpunkte vom Typ Milewide mit CosmoPolis-Lampen (90 Watt) sind seitdem auf dem Stadtplatz im Einsatz, weitere 80 Lichtpunkte mit CosmoPolis (140 Watt) an der Wiener Straße.

Sicherheit auf Geh- und Radweg

Die Sicherheit auf dem Geh- und Radweg ist der Stadt besonders wichtig. Als Schutzmaßnahme wurde der komplette Weg mit der energiesparenden Milewide LED erstmalig ausgeleuchtet. Um den Stadtplatz mit seinen historischen Gebäuden ein heimeligeres Ambiente zu verleihen, wurden am großen Brunnen zwanzig Underwater LED angebracht. Der kleinere Martinsbrunnen erhielt vier attraktive Marker LED im Boden. Weitere Akzente – durch das Anstrahlen der umliegenden Bäume – setzen die kompakten Bodeneinbauscheinwerfer LEDflood.

Ökologie und Ökonomie im Einklang

Die Umbaumaßnahmen wurden zum Jahreswechsel 2010/2011 fertiggestellt und tragen wirkungsvoll zur Identität der Stadt Klosterneuburg bei. Das Ergebnis ist eine repräsentative Beleuchtung, die von den Einwohnern positiv aufgenommen wird. So ist auch Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager mit dem neuen energieeffizienten Beleuchtungssystem sehr zufrieden: „Als weltoffene Stadt mit vielseitigem kulturellen Angebot legt Klosterneuburg auch bei der Straßenbeleuchtung Wert auf Umweltschutz, Ambiente und natürlich Wirtschaftlichkeit. Die Lichtlösung von Philips hat alle Anforderungen mühelos erfüllt“.

Sogar die Umsätze der Geschäfte rund um den Stadtplatz haben sich erhöht. Es erfolgt jetzt eine sichtbar bessere Ausleuchtung, die mittels der innovativen Lichtsteuerung LumiStep acht Stunden am Tag um 39% Systemleistung abgesenkt wird. Insgesamt sind Energieeinsparungen am Stadtplatz von bis zu 44% und in der Wiener Straße von bis zu 64% möglich (Berechnung exkl. Geh- und Radweg). Bestärkt durch diesen Erfolg wird die Beleuchtungssanierung der Wiener Straße gemeinsam mit Philips weitergeführt. Bis Ende 2011 soll die Stadtgrenze von Wien erreicht sein.

city.people.light Tour – die Startveranstaltung

Klosterneuburg war würdiger Ort, um die city.people.light-Tour starten zu lassen – immerhin ist die Stadt mit ihrer modernen LED-Straßenbeleuchtung ein Beispiel dafür, dass es nicht unbedingt nur bei Lippenbekenntnissen seitens der Politik bleiben muss. Klosterneuburg zählt nun zu jenen Gemeinden Österreichs, die ihre Straßenbeleuchtung dem Stand der Technik entsprechend modernisiert hat und damit auch in Sachen Umweltschutz und Energieersparnis initiativ wurde.

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Zahlreiche Bürgermeister und Verantwortliche aus den umliegenden Gemeinden waren gekommen, um den Vorträgen der Experten zu lauschen und sich die Leuchten vor Ort anzusehen. Die city.people.light-Eventreihe, die dieser Tage auch in Villach, Eugendorf bei Salzburg und Hohenems Station macht, ist ein Streifzug durch die kommunale Beleuchtungswelt, der zeigt, wie sich Straßen und Wege, Plätze und Fassaden mit Licht nachhaltig und attraktiv gestalten lassen. Ein Schwerpunkt sind intelligente Lichtlösungen aus Basis von LED, die durch hochwertiges weißes Licht die Attraktivität und die Lebensqualität des urbanen Raums deutlich erhöhen, gleichzeitig aber auch Energie sparen und die Betriebskosten deutlich senken. Philips zeigte unter anderem dabei auf, dass LED in vielen Fällen bereits SON als Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung übertreffen kann. Auch DI Werner Kiener vom Planungsbüro Kiener wusste in seinem Vortrag zahlreiche Vorteile zu nennen, wodurch die LED in der Straßenbeleuchtung in vielen Fällen als das zu bevorzugende Leuchtmittel zu betrachten ist. So sieht es auch Norbert Kolowrat, der in seiner Rede unterstrich, dass der Zeitpunkt für eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED durchaus reif ist – die technischen Voraussetzungen sind jedenfalls bereits gegeben.

www.philips.at


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