Innovative Technik für Smart Building Labor

Diese Technik ermöglicht es den Studenten verschiedenste Experimente – beispielsweise mit der hauseigenen Wärmepumpe – durchzuführen und die gewonnenen Daten gebäudetechnisch auszuwerten. Denn das Besondere am Bachelor-Studiengang »Smart Building« ist die Kombination von Bau-, Gebäude- und Energietechnik. Daher spielen Gebäudeautomatisierung und -management eine große Rolle. „Die Anforderungen an Gebäude steigen stetig: 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude und 80 Prozent der Gesamtgebäudekosten entstehen durch Betriebskosten. Wir bei Siemens unterstützen daher bewusst Forschungsprojekte im Bereich Smart Building und freuen uns heute sehr, der FH Salzburg die technische Einrichtung für das Forschungslabor überreichen zu dürfen“, so Wolfgang Schneider, Niederlassungsleiter Siemens Salzburg.

Moderne Gebäudemanagementsysteme wie Desigo von Siemens ermöglichen die Integration aller Gewerke im Gebäude – von Heizung, Lüftung und Klima über Brandschutz und Sicherheit bis hin zu Energiemanagement, Beleuchtung und Beschattung. Ziel ist es vor allem, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, Energie effizienter einzusetzen, Betriebskosten zu senken sowie Sicherheit und Komfort zu steigern.

Kooperationen mit der Wirtschaft sind für die Fachhochschule Salzburg und speziell den Studiengang »Smart Building« kennzeichnend: „Die neue, moderne Laborausstattung ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung“, freut sich Studiengangsleiter Thomas Reiter. „Die Studierenden vertiefen im Labor durch anschauliche Versuche die in den Vorlesungen erarbeiteten theoretischen Grundlagen. Die Ausstattung vermittelt den Studierenden den Zusammenhang zwischen Hydraulik sowie zur Steuerungs- und Regelungstechnik. Sie können die Veränderungen und Auswirkungen direkt im Labor testen“, erklärt Reiter.

Vom Smart Building zur Smart City
Siemens Österreich und Vertreter der Bauwirtschaft haben gemeinsam mit internationalen Experten aus der Baubranche den Master-Studiengang »Smart Cities – Interaktion Mensch | Energie | Umwelt« an der FH Salzburg entwickelt, der im Herbst 2016 startet.

Forschungsprojekte in Salzburg
Um auf dem Weg zur Entwicklung und Realisierung von Smart Grids die Kräfte zu bündeln und vom gegenseitigen Know-how zu profitieren, hat sich Siemens Österreich mit der Salzburg AG, Salzburg Wohnbau und weiteren Forschungspartnern zusammengeschlossen. Das Ergebnis ist die »Smart Grids Modellregion Salzburg« – eine Denk- und Praxiswerkstatt für das Stromnetz der Zukunft. In der Modellregion werden die Fragestellungen aus einer Vielzahl von Teilprojekten zusammengeführt und vernetzt. Leuchtturmprojekte wie die Wohnanlage Rosa Zukunft oder der Smart Grids Modellgemeinde Köstendorf zeigen bereits jetzt, dass Smart Grids technisch funktionieren und die Einbindung erneuerbarer Energie ins Stromnetz durch Smart Grids Technologien um bis zu 50 Prozent günstiger ist als der konventionelle Netzausbau. Intelligente Netze tragen somit wesentlich zur Leistbarkeit der Energiewende und der Einsparung von CO2-Emmissionen bei. Mit den Projekten konnte eine hohe nationale und internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung erreicht werden. Die »Smart Grids Modellregion Salzburg« wurde offiziell zum EU-Vorreiterprojekt ernannt und mit dem »Core Label« ausgezeichnet.

Forschung und Entwicklung bei Siemens Österreich
Die F&E-Investitionen der Siemens AG Österreich lagen im Geschäftsjahr 2014 bei rund 182 Millionen Euro. In Österreich arbeiten rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung. Der Zugang zu österreichischen Innovationsnetzwerken ist für Siemens von großer Bedeutung. Innovationen entstehen heute zunehmend durch gemeinsame Aktivitäten mit Partnern aus der Industrie und akademischen Instituten. Daher geht Siemens laufend Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern ein. In den vergangenen drei Jahren wurden rund 90 öffentliche geförderte Forschungsprojekte mit Universitäten und Forschungseinrichtungen durchgeführt.

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