Bericht, Eaton Industries GmbH, Oktober 2012

Grünes Licht für Vorreiter

Die Eigenschaften eines digitalen Fehlerstromschutzschalters mit Typ »G«- Charakteristik machen sich auch in Privathaushalten bezahlt. (Bild: Eaton)

Österreich ist anders. In Deutschland und in der Schweiz werden per Norm bereits pulsstromsensitive Fehlerstromschutzschalter vorgeschrieben. Hierzulande nicht. Da reicht einstweilen (noch) ein wechselstromsensitiver FI im privaten Wohnbau. Lediglich der pulsstromsensitive FI wird von der Norm empfohlen. Eine Tatsache, mit der sich Eaton als Vorreiter in Sachen moderner Elektroinstallation nicht begnügen will: Neben dem bewährten herkömmlichen pulsstromsensitiven FI eilt die Power Company mit ihrem digitalen FI den gesetzlichen Vorgaben voraus. Sie bietet ein pulsstromsensitives Gerät, das in jeder Hinsicht – Personenschutz und Anlagenverfügbarkeit – State of the Art ist.

Der digitale Fehlerstromschutzschalter von Eaton schafft den Spagat zwischen hundertprozentig sicherem Personenschutz und höchstmöglicher Anlagenverfügbarkeit mit einer permanenten Zustandsüberwachung des Gesamtsystems. Die eingebaute Elektronik überwacht genau, welche Ströme bzw. wohin diese fließen. Betriebsbedingte Ableitströme wie sie in privaten Haushalten beispielsweise Computer, Fernseher und Konsorten verursachen sowie kurzfristig auftretende Störungen werden von ihm dank Kurzzeitverzögerung und optimierter Auslöseschwelle wohlweislich ignoriert. Das heißt er schreitet erst dann zur Tat, wenn es wirklich kritisch wird. Vorher beschränkt sich dieses intelligente Schutzschaltgerät auf Beobachten, Analysieren und Visualisieren. Bewegt sich der Stromfluss gegen Erde in einem Bereich von null bis 30% des Nennfehlerstroms, signalisiert eine grüne LED, dass das Gesamtsystem ordnungsgemäß funktioniert. Handlungs- bzw. Nachfragebedarf beim Elektriker besteht, sobald die LED in anderen Farben aufleuchtet: Gelb zeigt an, dass sich der FI seiner Auslöseschwelle nähert, da der Differenzstrom eine Größe von 30 bis 50% des Nennfehlerstroms erreicht hat. Wird diese 50-Prozent-Schwelle ebenfalls überschritten weist Rot darauf hin, dass es höchste Zeit ist, einen Fachmann ins Haus zu holen. Möchte man eine zusätzliche Visualisierung außerhalb des Schaltkastens erreichen, so kann dies über den integrierten Meldekontakt erfolgen.

 

Da die Schutzschaltertechnik maßgeblich weiterentwickelt wurde: hier ein passendes Video dazu. (Video: Eaton)

Rechtzeitig vorwarnen hilft

In der Industrie ist der digitale FI von Eaton längst ein Fixstarter in vielen Betrieben. Denn hier dienen seine präzisen Auskünfte über die aktuelle Anlagenbefindlichkeit als wertvolles Hilfsmittel, um ungewollte Produktionsstillstände zu vermeiden. Die Eigenschaften eines digitalen Fehlerstromschutzschalters mit Typ »G«- Charakteristik machen sich aber auch in Privathaushalten bezahlt. So wird es beispielsweise bei Gewittern oder anderen temporär auftretenden Störungen nicht so schnell finster im Haushalt, da solch ein FI zumindest 0,01 Sekunden voller Überspannungen ohne Auslösen überbrückt. Rechtzeitig vorgewarnt wird bei ungewöhnlichen Stromflüssen im Gesamtsystem. Entsprechende Hinweise werden einerseits über die LEDs am Schutzschaltgerät selbst und andererseits über einen potenzialfreien Schaltkontakt über andere Kommunikationskanäle abgegeben. Vom Ansteuern externer Leuchten und/oder Summern über SMS-Mitteilungen bis hin zur Xcomfort-Anbindung inklusive Darstellung am Handy- oder Room Manager-Display ist in punkto Alarmierung vieles möglich. Selbst die Frage nach dem »Warum« wird von Eatons digitalem FI beantwortet, falls er tatsächlich einmal zur Tat schreiten muss. Anhand der »Ausgelöst«-Anzeige ist auf einen Blick sofort klar ersichtlich, ob er aufgrund eines Fehlers bzw. Ableitstroms oder basierend auf einen manuellen Befehl – also einer Handabschaltung – aktiv wurde. Ein weiterer Vorteil eines digitalen Fehlerstromschutzschalters: Er muss nur einmal im Jahr überprüft werden. Die nahe Zukunft wird aber noch weitere technologische Errungenschaften bringen: Aktuell steht bei Eaton beispielsweise ein allstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter in den Startlöchern. Er soll mit seinen speziellen Charakteristiken ab 2013 einerseits in der Industrie und in Haushalten mit eingebauter Photovoltaikanlage für Furore sorgen.

Weitere Informationen unter www.eaton.at

Ihr Ansprechpartner

Ing. Erich Schuller.(Bild: Eaton)

 

  • Ing. Erich Schuller
  • Segment Marketing Manager
  • Tel.: +43 50868 0

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