Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Dezember das fünfzehnte Monat in Folge. (Bild: Pixabay)

Österreichischer Strompreisindex im Dezember auf höchstem Stand seit Mai 2013

Strom-Großhandelspreise um 43 % teurer

Wien – Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Dezember das fünfzehnte Monat in Folge. Insgesamt befindet er sich damit auf dem höchsten Stand seit Mai 2013. Gegenüber dem Vormonat November 2018 beträgt der Anstieg 3,1 %. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres liegt der ÖSPI um 43 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der ÖSPI für den Dezember 2018 einen Indexstand von 87,96 Punkten. 

Der Grundlastpreis (Index 91,97 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 3,1 % und im Jahresvergleich um 44,3 %. Der Spitzenlastpreis (Index 79,41 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 3,1 % und im Jahresvergleich ein Plus von 40,5 % auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten mit knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

Details zu Methodik und Haftungsausschluss des Österreichischen Strompreisindex finden Sie:

https://www.energyagency.at/fakten-service/energie-in-zahlen/strompreisindex.html

Quelle: APA

 

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