Der Großbatteriespeicher der EVN kann einen Ausfall der ebenfalls in Prottes stehenden Windräder kompensieren. (Bild: EVN)

Seit einem Jahr in Betrieb:

Großbatteriespeicher der EVN im Marchfeld meistert Belastungstests

Ende 2017 hat Niederösterreichs Landesenergieversorger EVN auf dem Gemeindegebiet von Prottes im Bezirk Gänserndorf einen Großbatteriespeicher in Betrieb genommen. Diese Anlage, in der 14.000 Lithium-Ionen-Zellen mit einer Leistung von 2,5 Megawatt eingebaut sind, dient zu Versuchszwecken, um zu testen, wie man Ökostrom, den die EVN aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen gewinnt, über einen längeren Zeitraum speichern kann. „Wir haben im letzten Jahr viele Experimente durchgeführt und sind durchaus zufrieden“, zitiert die Finanzzeitung Börsen-Kurier EVN-Vorstand Franz Mittermayer vor Aktionären bei der Hauptversammlung des Unternehmens.

So könne der Batteriespeicher Schwankungen im Netz ausgleichen, die u.a. bei den Photovoltaikanlagen durch Erzeugungsspitzen zur Mittagszeit entstehen oder aber auch durch Nachfragespitzen tagsüber früh oder abends. Darüber hinaus habe man einen Stromausfall des nahen EVN-Windparks Prottes simuliert. Den anschließend notwendigen „Schwarzstart“ des Netzes habe die Batterie ohne Probleme bewältigen können, informierte Mittermayer.

Quelle: Niederösterreichischer Wirtschaftspressedienst

www.evn.at

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