Größte Batterie der Welt steht in Texas

 

„Was die technologische Entwicklung im Bereich der Windkraft betrifft, befinden wir uns noch in einer Experimentierphase”, stellt Mario Mayer, Geschäftsführer von Windkraft Austria, klar. Eines der Hauptprobleme, das es dabei zu lösen gilt, sei die generelle Unbeständigkeit des Windes. „Da der Wind nicht immer gleich stark bläst, müssen zwischendurch andere Energiequellen herangezogen werden”, erläutert Mayer. Es gebe derzeit noch kein abschließend zufriedenstellendes Konzept, um dieses Problem zu lösen. „Eine Möglichkeit ist etwa die Zuhilfenahme einer Batterie wie im aktuellen Beispiel aus den USA”, so Mayer.

 

Deutliche Effizienzsteigerung

Die Aufgabe der texanischen Mega-Batterie ist klar: Sie dient als Buffer-Speicher, um die Energieleistung der nahegelegenen 153-Megawatt-Windfarm auszugleichen. „Wenn Kraftwerke immer wieder hoch- und runtergefahren werden müssen, verlieren sie unweigerlich an Effizienz”, schildert Haresh Kamath vom Electric Power Research Institute in Washington die Problematik. Bisher hätte es allerdings keine Alternative zu dieser Vorgehensweise gegeben. „Mit der neuen Batterie in Notrees können wir die Effizienz von Windfarmen deutlich steigern”, betont Kamath.

 

Das Stromspeicherungetüm hat aber noch einen gewichtigen Vorteil. Um die ungleichen Windstärken und die damit zusammenhängenden Leistungsschwankungen von Windenergieanlagen ausgleichen bzw. besonders starke Leistungs-Peaks überstehen zu können, wird zurzeit oft auf Erdgas zurückgegriffen. Entsprechende Kraftwerke brauchen aber in der Regel mindestens 15 Minuten, um auf einen höheren Energiebedarf reagieren zu können. Batterien sind hier deutlich schneller und können fast sofort die benötigte Energie liefern.

 

Durchbruch in Sichtweite

Laut Bericht des NewScientist stellt die aktuell in Texas in Betrieb gegangene Batterie nur den ersten Teil einer längerfristigen Strategie der US-Energiewirtschaft dar, einen technologischen Durchbruch im Bereich alternativer Energiekonzepte zu erzielen. „Viele Firmen arbeiten mit Hochdruck an unterschiedlichen Ideen. Ich glaube, dass eine brauchbare Lösung in den nächsten Jahren durchaus absehbar ist”, ist Windkraft-Austria-Geschäftsführer Mayer überzeugt.

 

www.xtremepower.com

www.duke-energy.com

www.windkraft-austria.at

www.epri.com

 

Quelle: Pressetext

 

ähnliche Beiträge