Gigabit Network M2 ist die neueste Kommunikationskarte für unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) Bild: www.eaton.com

Eaton präsentiert gegen Cyber-Angriffe gesicherte USV-Kommunikationskarte:

Gigabit Network-M2 – Erste USV-Karte nach Cyber-Sicherheitsstandards von UL zertifiziert

Eaton, ein weltweit führender Anbieter im Bereich Energiemanagement, bringt eine erste UL-zertifizierte Netzwerkkarte auf den Markt, die Gigabit Network M2. Das neue Produkt erweitert das Cybersicherheitsprogramm von Eaton und die Zusammenarbeit mit der globalen Organisation UL für Sicherheitswissenschaften, die messbare Cybersicherheitskriterien für vernetzte Energiemanagementprodukte und -systeme festlegt. Die neue UL-Cybersicherheitszertifizierung für Eatons Technologie der vernetzten unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) zeigt die weltweiten Fähigkeiten des Unternehmens, strenge Spezifikationen und Kundenerwartungen an ein sicheres Energiemanagement in zunehmend vernetzten Umgebungen zu erfüllen. Denn auch eine vernetzte Stromversorgung kann als Einfallstor für Hacker dienen.

Die Gigabit Network M2 ist die neueste Kommunikationskarte für unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) von Eaton und bietet IT-Profis neue Funktionen und überlegene Geschwindigkeit, gewährleistet gleichzeitig ein Höchstmaß an Schutz vor neuen Cybersicherheitsbedrohungen und erfüllt den strengen Sicherheitsstandard UL 2900-2-2-2. Die Entwicklung der Gigabit Network M2 folgte der übergreifenden “secure by design”-Philosophie von Eaton, einem tief verwurzelten Ansatz, der Cybersicherheitsrisiken über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg steuert.

Die Gigabit Network M2 verbessert die Zuverlässigkeit des Stromversorgungssystems, indem es Administratoren vor Problemen warnt und ein geordnetes, problemloses Herunterfahren von Servern und Storage-Komponenten ermöglicht. Die Karte ist auch mit der Eaton Intelligent Power Manager (IPM)-Software und optionalen Sensoren der zweiten Generation kompatibel, so dass sie die Geschäftskontinuität verbessern und die Ausfallsicherheit im Rechenzentrum erhöhen kann. So kann die Gigabit Network M2 im Falle von Strom- oder Umgebungsproblemen Maßnahmen auslösen, die beispielweise durch vollautomatische Migration dafür sorgen, dass unternehmenskritische Anwendungen weiterhin ausgeführt werden.

Flächendeckende Konnektivität

In einer Welt, die immer intelligenter und vernetzter wird, haben Sicherheit und Vertrauen oberste Priorität. Das gilt allem voran für das Rechenzentrum. Rechenzentren, die die wichtigsten geschäftskritischen Informationen und Anwendungen enthalten, sind attraktive Ziele für Cyberkriminelle. Infolgedessen müssen Unternehmen mehr denn je daran arbeiten, ihre Rechenzentren so sicher und belastbar wie möglich zu machen.

USV-Systeme sind zwar seit langem entscheidend für die Sicherstellung der Kontinuität im Rechenzentrum und die Notfallwiederherstellung, aber es ist heute üblich, dass sie über eine öffentliche Cloud-Anbindung verfügen. Dies bietet Vorteile bei der Netzwerküberwachung und -optimierung, verbessert die allgemeine Zuverlässigkeit und ermöglicht den Einsatz der USV zur Energiespeicherung oder als Teil einer UPS-as-a-Reserve-Lösung. Allerdings bietet die USV-Kommunikation auch einen Zugang zum Rechenzentrum und ist ein Angriffsziel, das von Cyberkriminellen in der Vergangenheit genutzt wurde. Eine kompromittierte USV kann die Ausfallsicherheit gefährden, die Sammlung von Informationen über den Stromverbrauch eines Standorts ermöglichen oder als Zugang für weitere Netzwerkzugriffe dienen.

Leistungsstarke Sicherheitslösung

Mit der Zunahme von Cyber-Bedrohungen ist es wichtig, sicherzustellen, dass die USV keinen Einstiegspunkt bietet. Der sichere Entwicklungszyklus von Eaton sorgt dafür, dass Produkte „secure by design” sind. Die Gigabit Network M2 wurde entwickelt, um USV-Anlagen und Stromverteilungseinheiten (PDUs) im Rechenzentrum während ihrer gesamten Lebensdauer vor Cyber-Bedrohungen zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitete Eaton eng mit dem renommierten Normungsunternehmen UL zusammen, als Teil einer globalen Zusammenarbeit zwischen der Power Quality Division (PQD) und dem Cybersecurity Center of Excellence (CSCE).

Durch die Zulassung des ersten Prüflabors der Branche zur Teilnahme am Cybersecurity Assurance Program von UL und eines zweiten Labors, das kürzlich genehmigt wurde, kann Eaton seine Produkte streng auf die Einhaltung der Normen UL 2900-1 und 2900-2-2-2 ausrichten. Die Gigabit Network M2 ist nun auch nach letzterer Norm zertifiziert. Zu den Verbesserungen der Cybersicherheit gehören eine stärkere Verschlüsselung, konfigurierbare Passwortrichtlinien und die Verwendung von signierten digitalen Zertifikaten. Darüber hinaus ist die Karte mit den heute weit verbreiteten Gigabit Network-Switches kompatibel und kann in reinen Gigabit-Rechenzentrumsnetzwerken installiert werden.

„Nach viel harter Arbeit, Engagement und enger Zusammenarbeit zwischen unseren Teams weltweit freuen wir uns, dass die Gigabit Network M2 die UL-Zertifizierung erhalten hat”, sagt Eric Rueda, Software- und Konnektivitäts-Produktlinienmanager von Eaton, Power Quality Division, Electrical Sector EMEA. „Dies ist eine Leistung, die die Stärke der Kombination von Fachwissen und Ressourcen in unserem gesamten Unternehmen unter Beweis stellt”.

„In einer Welt der allgegenwärtigen Konnektivität sind vertrauenswürdige Umgebungen entscheidend”, so Eric Rueda weiter. „Unsere Kunden wollen mit ihren Systemen kein Risiko eingehen. Deshalb ist Cybersicherheit Teil unserer DNA bei Eaton. Wir sehen Sicherheit als eine kontinuierliche Angelegenheit und unser Ansatz zielt darauf ab, Produkte über den gesamten Produktentwicklungszyklus hinweg zu schützen, damit Cyberkriminelle nicht Fuß fassen können. Mit Produkten, die in unseren spezialisierten Labors nach den strengen Standards von UL getestet wurden, können wir sicherstellen, dass unsere Kunden ihre Welt mit Vertrauen verbinden können”.

„Mit der Einführung von immer mehr und intelligenteren vernetzten Technologien in der Industrie, die den Alltag weiter vernetzen, wird Vertrauen immer wichtiger”, so Rueda abschließend. „Wir müssen das Internet of Things in ein sicheres Internet für Menschen verwandeln – und unsere gemeinsamen Bemühungen tragen dazu bei, dass dies geschieht”.

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