Geniale Wärme am Pyramidenkogel

Die Touristenattraktion am Wörthersee ist eines von vielen erfolgreichen Projekten von Etherma im Bereich Frostschutz.

Die Ausgangssituation
Jährlich strömen um die 150.000 Besucher zum Aussichtsturm, um den sagenhaften Rundblick über Kärnten und seine Seen zu genießen. 2013 wurde der ursprüngliche Turm gesprengt und ein moderner, neuer Turm errichtet. Nachdem bereits der vorige Turm mit einer Etherma-Wärmelösung ausgestattet wurde, vertraute man auch beim Neubau auf die hochwertigen Heizsysteme von Etherma und stattete den Pyramidenkogel mit der Etherma-Dachrinnenheizung aus.

Die Herausforderung
Die Betreiber des neuen Aussichtsturmes wollten den Besuchern und Mitarbeitern alle Sicherheitsvorkehrungen bieten. Darin eingeschlossen den Schutz vor herabfallenden Eiszapfen. Auf dem Pyramidenkogel befindet sich entlang den Rundungen eine Kastenrinne, die bei Schneefall und anhaltender Kälte durch Eisbildung in diesem Punkt besonders gefährdet ist. Bei Sonneneinstrahlung bildet sich Schmelzwasser, das in bereits vereisten Kastenrinnen nicht mehr abrinnen kann – dies würde zu Eiszapfenbildung führen und somit eine Gefahr für Besucher darstellen.

Jährlich strömen um die 150.000 Besucher zum Aussichtsturm, um den sagenhaften Rundblick über Kärnten und seine Seen zu genießen. (Bild: Gert Steinthaler) Die Lösung von Etherma
Die Betreiber verließen sich auf die zuvor schon bewiesene Kompetenz von Etherma und entschieden sich daher ein weiteres Mal für die innovativen Etherma-Heizsysteme. In den Dachrinnen des Pyramidenkogels wurden SHK Konstantheizbänder verlegt. Die Konstantheizbänder geben stetig eine gleichmäßige Wärme ab, dadurch wird konstant jedes Eis geschmolzen und es kommt zu keiner sogenannten »Tunnelbildung«. Die Dachrinnen bleiben mit dieser Lösung immer eisfrei und das Schmelzwasser kann ungehindert ablaufen.

Die Lösung im Detail
Das SHK Konstantheizband wurde beim Pyramidenkogel verwendet, da es sich ideal zur Beheizung von Kastenrinnen eignet. Die Heizbänder zeichnen sich durch eine konstante und effiziente Heizleistung aus. Eine sichere Eisfreihaltung ist gewährleistet. Insbesondere ist das SHK weichelastisch und legt sich plan in die Dachrinne, somit wird eine verlustarme Wärmeübertragung sichergestellt und zuverlässig eine »Tunnelbildung« verhindert, die bei selbstregelnden Systemen entstehen kann. Grund dafür ist, dass nur ein Teil des Schnees schmilzt. Nachrutschender Schnee legt sich in der Folge wie eine Isolationsdecke über die Rinne, wodurch in der Rinne die Temperatur ansteigt und das selbstregulierende Heizband automatisch zurückregelt. Es wird nicht mehr der gesamte Schnee geschmolzen – Eiszapfen können sich erneut bilden. Um dies zu vermeiden, ist hier das Konstantheizband die richtige Wahl.

Das SHK Konstantheizband wurde beim Pyramidenkogel verwendet, da es sich ideal zur Beheizung von Kastenrinnen eignet. (Bild: Etherma)Etherma SHK – Konstantheizband

  • hervorragende Wärmeübertragung
  • hochelastisch – keine Eigensteifheit
  • hoher Wirkungsgrad
  • rasche Abtauwirkung
  • alle 60 cm ablängbar, auf Wunsch auch werkseitig auf Maß
  • schnelle und einfache Montage
  • Anschluss von nur einer Seite notwendig
  • UV- und ozonbeständig
  • resistent gegen Säuren und Laugen
  • kein hoher Einschaltstrom

Planungshilfe für Dachrinnen-Heizungen
Bei Standarddachrinnen installiert man bis 1.000 m Seehöhe 30 W/m.
Bei Rinnenkästen legt man die Leistung pro Meter wie folgt fest:

  • Breite der Rinne (in m) x 250 Watt
  • Für eine Rinne mit einer Breite von 24 cm bedeutet das: 0,24 x 250 = 60 Watt

Dies entspricht 2 Heizbändern je 30 W/m.

Bilder: Gert Steinthaler; Etherma

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