Gemeinsam Deutschland zum Leitmarkt für vernetztes Leben machen

Die Idee des Smart Homes entwickelt sich zusehends zu einem Smart-Living-Konzept. Es reicht vom Gesundheitsmanagement über generationenübergreifendes Wohnen bis hin zu Energiemanagement und Elektromobilität. Um Deutschland zu einem internationalen Leitmarkt für Smart-Living-Anwendungen zu entwickeln, haben jetzt 26 Hersteller-Unternehmen, zu denen auch Busch-Jaeger und ABB gehören, sowie zehn Vereine, Verbände, Allianzen und Initiativen die Wirtschaftsinitiative Smart Living gegründet. Initiiert und gefördert wird dieses Vorhaben vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Gründungsakt fand am 14. März 2017 auf der internationalen Leitmesse ISH für Sanitär, Heizung und Klima in Frankfurt statt.

Das Wachstumssegment Smart Living bietet wertvolle Impulse für den Arbeitsmarkt. Damit Deutschland bei dem starken globalen Wettbewerb eine internationale Spitzenposition einnehmen kann, werden in der Wirtschaftsinitiative Smart Living die vorhandenen Kräfte und Interessen gebündelt. „Es ist wichtig, das Bewusstsein der Konsumenten für Smart-Home-Lösungen zu steigern“, sagt Jürgen Högener (Geschäftsführer Technik und Innovation bei der Busch-Jaeger Elektro GmbH). „Die Wirtschaftsinitiative Smart Living ermöglicht es, neue Ideen auszutauschen und technische Standards zu entwickeln. Zudem fördert es auch branchenübergreifende Kooperationen.“ Das Marktpotenzial von Smart-Home-Technologien ist Analysen zufolge mit hohen Erwartungen an Wachstum und Umsatz verbunden. Eine BMWi-Studie schätzt den Anstieg des erzielbaren Smart-Home-Marktvolumens allein in Deutschland auf rund 20 Milliarden Euro im Jahr 2025.

„Die Gründung der Wirtschaftsinitiative Smart Living ist ein wichtiger Schritt hin zu einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit in diesem Zukunftsmarkt. Wir müssen die Innovationsdynamik bei Smart Living-Technologien steigern, wenn wir vorne mit dabei sein wollen“, erklärt Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Das BMWi wird daher eine unabhängige Geschäftsstelle als zentralen Ansprechpartner für alle Akteure einrichten. Sie wird zur Verknüpfung der verschiedenen Branchen beitragen und für einen kurzen Draht zwischen Wirtschaft und Politik sorgen.“