Für noch mehr Effizienz

Der neue Gira KNX Heizungsaktor 6-fach löst das Vorgängermodell Heizungsaktor 101800 ab. Die Optimierungen betreffen sowohl die Hardware als auch die Software. Im Hardwarebereich bietet das neue Gerät die bekannte Gira Bedienoberfläche, also die Handbedienung mit dem bekannten Bedienkonzept. Mit dieser kann der Fachhandwerker die angeschlossenen Stellventile ansteuern. Besonders praktisch auf der Baustelle: Die Erstinbetriebnahme ist durch Handbedienung mittels eines neu integrierten Servicebetriebs möglich – ohne die ETS-Software. Dafür sorgt die voreingestellte Stellgröße von 50% mit einer Zykluszeit von 20 Minuten. Über den Servicebetrieb können auch stromlos geschlossene Stellventile mit First-open-Funktion aktiviert werden. So kann das System bereits nach der Installation arbeiten und beispielsweise noch feuchtverputzte Räume trocknen, ohne bereits fertig parametriert zu sein.

Im »Normalbetrieb« reagiert der Gira KNX Heizungsaktor, wenn der voreingestellte Temperaturwert erreicht ist oder davon wieder abweicht. Ermittelt wird dieser zum Beispiel vom Temperatursensor des Gira Tastsensors 3 Plus, der daraufhin dem Aktor signalisiert, an den elektrothermischen Stellantrieben abzuriegeln oder eine entsprechend niedrigere bzw. höhere Stellgröße zu schalten. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger kann der Gira KNX Heizungsaktor neben vier 230 V Stellantrieben auch zwei 24 V Ventile ansteuern.

Auf Seiten der Software sind vor allem Funktionen hinzugekommen, um der Heizanlage einen noch effizienteren Betrieb als bisher zu erlauben und um damit letztlich auch Heizkosten zu sparen. So ist es nun möglich, mit dem Gira KNX Heizungsaktor eine Wärmebedarfsanforderung an den Brenner oder die Umwälzpumpe der Heizung auszuschicken, um eventuelle große Temperaturunterschiede zwischen Ist- und Sollwerten schnell ausgleichen zu können. Eine intelligente Ventilspülung beugt zudem der Verkalkung der Heizanlage vor, indem regelmäßige Spülungen zu vorab definierten Intervallen durchgeführt werden. Das wiederum verlängert die Lebensdauer des Heizsystems.

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