femOVE-Netzwerktreffen beim Stromnetzbetreiber APG

Rund 50 Branchenvertreterinnen – Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen, Führungskräfte aus der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft – folgten der Einladung zur mittlerweile zweiten Veranstaltung der Serie, die diesmal in der APG-Steuerzentrale stattfand. Sie setzten damit ein klares Zeichen, dass sie ihre beruflichen Kontakte erweitern und auch fachlichen Wissens- und Ideenaustausch betreiben wollen.

„Das femOVE-Netzwerk ist mehr als das Sammeln von Visitenkarten", betonte femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt. (Foto: Ing. Karl Freynschlag, APG/Freynschlag)Starkes Netz(werk) als Erfolgsrezept
Gemeinsam mit APG-Vorstandsvorsitzender Ulrike Baumgartner-Gabitzer begrüßte die femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt die Gäste im »Nervenzentrum« der heimischen Stromversorgung: „Wie das APG-Netz die Grundlage für die sichere Stromversorgung des Landes, so ist ein starkes Netzwerk die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Karriere“, sagte Leonhardt, selbst Expertin für Öko- und energiewirtschaftliche Prognosen bei der APG.

Baumgartner-Gabitzer bekräftigte das große Interesse der APG, Frauen mit technischer Qualifikation zu beschäftigen: „In unserem Unternehmen leisten Technikerinnen – seien es Lehrlinge oder Absolventinnen technischer Schulen und Universitäten – hervorragende Arbeit als Expertinnen und Projektmanagerinnen und tragen so wesentlich zum Unternehmenserfolg bei.“

Qualität ist entscheidend
„Das femOVE-Netzwerk ist mehr als das Sammeln von Visitenkarten“, betonte Leonhardt. Beim Netzwerken gehe es nicht um die bloße Zahl der Kontakte, sondern um deren Qualität und Pflege. Das femOVE-Netzwerk soll eine Plattform für den fachlichen Austausch und den langfristigen Aufbau einer gegenseitigen Vertrauensbasis bieten.

Erfolgreiche APG-Ingenieurinnen und ihre beruflichen Erfahrungen standen diesmal im Fokus: Was fasziniert mich so an der Elektrotechnik? Wie sieht mein Arbeitsalltag in der APG aus? Was macht meine bisherige APG-Karriere aus? So lauteten die Fragen, welche die Expertinnen in Kurzreferaten dem Auditorium beantworteten. Einigkeit herrschte unter allen APG-Mitarbeiterinnen: Sie würden ihre Berufswahl wieder treffen.

Verlässlichkeit zählt
Kurt Misak, Leiter der Abteilung Versorgungssicherheit in der APG, erläuterte in seinem Vortrag die Aufgaben der APG und die Herausforderungen, vor denen das Unternehmen derzeit im Rahmen der Energiewende steht. Bei einer Führung in das Herz der heimischen Stromversorgung konnten sich die Gäste ein Bild von der verantwortungsvollen Arbeit des System Operation Teams machen, das die Stromversorgung pilotiert. Das anschließende gesellige Beisammensein gab Gelegenheit zu beruflichen und persönlichen Gesprächen und dem Knüpfen neuer Kontakte.

Das nächste femOVE-Event: Ein Neujahrsfrühstück im Jänner 2016, zu dem Frauen aus der Elektro-, Informationstechnik und Energiewirtschaft herzlich eingeladen sind.

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