Experten gefragt

Die in ganz Österreich stattfindenden Expertentreffs fanden großen Anklang. Alleine in Vösendorf bei Wien (im Bild) fanden sich rund 60 Gäste ein. Die Chemie passt einfach zwischen Schneider Electric, Philips und Etherma. Gemeinsam informierten sie ihre Kunden über die neuesten Innovationen im Bereich Energie, Licht sowie Wärme – von modernen Designschaltern und KNX-Lösungen über attraktive und nachhaltige LED-Beleuchtungslösungen bis hin zu effizienter, designstarker Infrarotwärme. Doch es geht nicht um eine reine Produktvorstellung – Ziel war es die interessierten Teilnehmer selbst zu Experten zu machen. Dazu nahmen sich die Experten von Schneider Electric, Philips und Etherma auch ausreichend Zeit.

„Es gibt nichts, dass wir zum Thema Energiemanagement nicht liefern können“, erklärte Karl Fitzinger. Komplettprogramm
Die Schneider Electric Experten Karl Fitzinger, Vitus Krosl, Mario Reichl und Ludwig Steinkellner freuten sich über das rege Interesse der Besucher bei den Expertentreffs. Sie informierten über das neue Merten Schalterprogramm M-Pure, ein vielfältig einsetzbares Rahmendesign, das sich harmonisch in jede Architektur einfügt und eine Menge an eigener Kreativität zulässt. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Energiemanagement. Mit Acti 9, dem neuen System für modulare Installationsgeräte, bietet das Unternehmen neue Möglichkeiten in punkto Energiemanagement und Kommunikation.

LED im Fokus»Der zweitgrößte Lichtspender nach der Sonne sei Philips«, witzelte man seitens Schneider-Electric.
Johann Blauensteiner und Markus Waldl, Segment Account Manager Philips Lighting, referierten über die zunehmende Digitalisierung des Lichts und den Siegeszug der LED. „LED ist für Philips ein enorm wichtiger Teil des Portfolios”, räumte Blauensteiner dabei ein. Dementsprechend hat Philips in den vergangenen Jahren viel in die LED-Technik investiert – 5% des jährlichen Umsatzes wird üblicherweise in die Forschung reinvestiert. Bereits 2015 wird LED die zweitgrößte Produktgruppe bei Philips darstellen. Neben der Steigerung der Lichtleistung, sowie Verbesserung der Lichtqualität und Reduktion der Energiekosten bei LED-Beleuchtungssystemen, gewinnt deren digitale Steuerung zunehmend an Bedeutung. Sie ist der Schlüssel zum kompletten Leistungsspektrum von LED und unterstützt immer mehr neue und innovative Anwendungen, sowohl im Bereich der Innen- als auch Außenbeleuchtung. Abschließend gewährte Blauensteiner auch einen Ausblick auf die OLED-Technologie, die bereits heute verschiedene praktische Einsatzmöglichkeiten in der Automobilindustrie und der Möbelbranche bietet.

„Bei der Investition in eine Infrarotheizung »made in Austria«, kombiniert mit eigenem – oder in Österreich – produziertem Strom, bleibt die Wertschöpfungs-Kette im Lande“, merkte Thomas Reiter an. Keine Zukunftsmusik sondern Realität
Bei Etherma steht das diesjähriges Motto unter dem Thema: »Mit elektrischen Heizsystemen zurück in die Zukunft«. Denn elektrische Heizsysteme und insbesondere die effiziente Infrarotwärme, sind ihrer Zeit einen Schritt voraus. Geschäftsführer Thomas Reiter stellte dabei die Vorteile einer Infrarot-Heizung vor: Sie sind durch die Möglichkeit mit der Kombination von Eigenstromproduktion unabhängig und sauber, bestechen durch höchsten Komfort, benötigen kein Service, sind dank modernster Regeltechnik außergewöhnlich intelligent und „schauen auch noch lässig aus”, wie Reiter in Bezug auf die Design-Infrarotheizkörper Lava anmerkte. Die Investitionskosten sind im Vergleich zu anderen Heizsystemen ebenfalls sehr preiswert. „Mit dem Geld das man sich hier erspart, kann man bereits über einen sehr langen Zeitraum seine Heizkosten abdecken.
Nach den Vorträgen konnten sich die Gäste an den Ständen der drei Aussteller noch einmal ausgiebig im persönlichen Gespräch beraten lassen.

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