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Energiewende nicht Ursache für Probleme im Europäischen Stromnetz:

Erneuerbare sind Teil der künftigen Versorgungssicherheit

Wien – Die Ursachenerhebung zu den Zwischenfällen im europäischen Stromnetz hat entgegen so mancher Behauptungen ergeben, dass die erneuerbare Stromproduktion nicht der Verursacher dieser Zwischenfälle war – ganz im Gegenteil waren Erneuerbare an der Stabilisierung beteiligt. Das bestätigen auch erste Analysen auf europäischer Ebene durch die Dachorganisation der Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E). Demnach führte am 8. Jänner 2021 ein Split des europäischen Stromnetzes zum Frequenzeinbruch in Österreich. Tatsächlich hat die unter anderem aus österreichischen Wasserkraftwerken abgerufene Regelleistung dazu beigetragen, das Netz wieder zu stabilisieren.

Die sofort erfolgten Rufe nach Gaskraftwerken sind daher auch nicht folgerichtig und sachdienlich, erst recht nicht die Darstellung, dass ohne fossile Gaskraftwerke das Licht auszugehen droht.

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) betont die Wichtigkeit der Sicherheit im Stromnetz. Er ist auch überzeugt davon, dass dieses Thema im Zuge der Energiewende neue, komplexe und innovative Antworten braucht und tritt für einen baldigen intensiven Fachdialog dazu ein.

Nicht große, sondern kleine Einheiten werden die Netze stabilisieren

„Erneuerbare sind nicht das Problem, sondern können und müssen bei der Energiewende Teil der Lösung sein! Die Stromversorgungssicherheit im neuen Energiesystem werden uns nicht große fossile Erzeugungseinheiten liefern“, prophezeit Christoph Wagner, Präsident des EEÖ. „Vielmehr braucht es einen Mix aus Flexibilisierung und Digitalisierung von Erzeugung und Verbrauch, Regelenergie aus vorwiegend kleineren erneuerbaren Erzeugungseinheiten, vor allem auf Basis von Wasser und Grüngas, und schnell reagierenden Speichereinheiten. Auch der Ausbau einer modernen Netzinfrastruktur ist erforderlich.“

www.erneuerbare-energie.at

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