Erleuchteter Weg

Die Schrack-Infotage gaben sich wie jedes Jahr um diese Zeit ein Stelldichein und waren wieder einmal ausgesprochen gut besucht. Das rege Interesse, auf das die, auf fünf Tage angesetzte Informationsveranstaltung, jedes Jahr stößt konnte sich im großen Saal des Hotel Böck in Brunn am Gebirge auch heuer wieder voll entfalten. Die Erfolge der letzten Jahre sind nämlich kein Grund für die Schrack-Verantwortlichen – allen voran für Schrack-Vertriebschef Ing. Viktor Eßbüchl – sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen und so wurden auch dieses Jahr wieder keine Kosten und Mühen gescheut. Auf etlichen Schautafeln wurden die Neuigkeiten greifbar und anschaulich ausgestellt und einem der beiden Hauptthemen, der Notbeleuchtung, wurde sogar ein ganzer »Lichttunnel« gewidmet. In diesem begehbaren Tunnel wurde anschaulich demonstriert, was die neuesten Sicherheitsleuchten zu leisten im Stande sind.

Gekonnte Darbietung

Dem Thema Notbeleuchtung, fühlte ein souveräner Doppelvortrag von Ing. Stefan Hammer und Dipl. Ing. Aram Zeitlinger dabei näher auf den Zahn. Das Ziel einer Notbeleuchtungseinrichtung; den Weg zu weisen, um bei Gefahr oder plötzlichem Stromausfall, schnell und vor allem sicher den Ausgang in einer unbekannten Umgebung zu finden, muss an dieser Stelle wohl nicht allzu ausführlich erklärt werden. Neben der Fluchtwegs- ist auch die Antipanikbeleuchtung von essentieller Bedeutung. Diese muss dafür Sorge tragen, dass innerhalb von 5 Sekunden nach dem Stromausfall wieder Licht zur Verfügung steht, um Panik – zum Beispiel in einem Kinosaal – zu vermeiden. Auch an Arbeitsstätten muss eine Notbeleuchtung so schnell wie möglich ausreichendes Ersatzlicht anbieten, um zu verhindern, dass Menschen durch auslaufende Maschinen zu Schaden kommen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Sicherheitsleuchten nicht nur bei Dunkelheit zum Einsatz kommen, sondern zum Beispiel auch im Brandfall. In einem großen, vollbeleuchteten Kaufhaus etwa, dürfen Notleuchten, die auf den Notausgang hinweisen, nicht im allgemeinen Schilder- und Reklamewald untergehen, sondern durch eine entsprechende Lichtstärke (≥500 cd/m2) klar und deutlich wahrnehmbar sein.Um all diese Eventualitäten und Feinheiten abzudecken, gibt es eine Vielzahl an Gesetzen und Verordnungen, über die Hammer und Zeitlinger ausgiebig referieren konnten. Zu allererst vergaßen sie jedoch nicht darauf hinzuweisen, Notbeleuchtungen nicht nur als notwendiges Übel zu betrachten: „Denn genau wie der Sicherheitsgurt, oder der Airbag im Auto, wird eine Sicherheitsbeleuchtung hoffentlich niemals benötigt werden, in Extremsituationen können diese Maßnahmen jedoch Menschenleben retten. Dann ist man auch froh wenn es sie gibt!”

Gesetzte und Vorschriften

Die Rechtsvorschriften, sind in Form von Gesetzen, wie der Arbeitsstätten-, oder der Kennzeichnungsverordnung niedergeschrieben. Innerhalb dieser Verordnungen, wird eine große Zahl von Normen definiert, wodurch diese Gesetzescharakter erhalten. Von besonderer Bedeutung für Starkstromanlagen und Sicherheitsversorgungen ist dabei die ÖVE/ÖNORM E8002. Sie ist es auch die vorschreibt, dass bei einem Stromausfall bzw. einer Störung der allgemeinen Stromversorgung, notwendige Sicherheitseinrichtungen weiter betrieben werden können und definiert die notwendigen Einzelgebiete und wie diese Einrichtungen auszusehen haben. Die spezifischen, lichttechnischen Anforderungen, wie die Beleuchtungsstärke von Sicherheitsleuchten und der Antipanikbeleuchtung, sowie die Erkennungsweite dieser, werden in der ÖNORM EN1838 geregelt. Die ÖNORM EN50172 regelt dann noch explizit die Batterieanlagen von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Zu guter Letzt sind technische Richtlinien im vorbeugenden Brandschutz, also die Gestaltung der Fluchtweg-Orientierungsbeleuchtung und bodennahen Sicherheitsleitsystemen in der so genannten TRVB E 102 festgeschrieben.

Photovoltaikinselsystemen als zweitem Hauptthema, widmete sich anschließend Stefan Hammer. Als Inselsystem werden jene Solaranlagen bezeichnet, die nicht mit dem öffentlichen Stromversorgungsnetz verbunden sind. In Zeiten steigender Energiepreise und nicht endenwollender Krisen steigt die Nachfrage nach solchen Inseln. Schrack steht dabei an vorderster Front wenn es darum geht diesen Trend zu bedienen.

www.schrack.at

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