Elektrische Schiffsantriebe von ABB

Das getriebelose, steuerbare Antriebssystem reduziert den Kraftstoffverbrauch um bis zu 20 Prozent und ermöglicht dezimetergenaue Manövrierfähigkeit, ohne dass Schlepper eingesetzt werden müssen. Der Azipod-Antrieb eignet sich für ein breites Spektrum von Schiffstypen und findet sich unter anderem im größten Kreuzfahrtschiff der Welt (6.600 Passagiere), im modernsten Eisbrecher, in einem der größten Kranschiffe Asiens, in einer 105 Meter langen Luxusyacht und neuerdings auch in einem innovativen Verladeschiff. Laut Clarkson’s Research, einem Schiffsmakler und Schifffahrts-Informationsdienstleister, wächst die Zahl der Schiffe mit elektrischem Antrieb um 12 Prozent jährlich und damit dreimal so schnell wie die weltweite Schiffsflotte.

ABB feiert in diesem Jahr den 25. Jahrestag des Azipod-Antriebs. Das elektrische Antriebssystem, bei dem der Elektromotor mit Propeller in einer strömungsgünstigen, um 360 Grad drehbaren Gondel unter dem Schiffsrumpf untergebracht ist, hat sich in der Schiffsindustrie zum Standard entwickelt. (Quelle: ABB)ABB feiert in diesem Jahr den 25. Jahrestag des Azipod-Antriebs. Das elektrische Antriebssystem, bei dem der Elektromotor mit Propeller in einer strömungsgünstigen, um 360 Grad drehbaren Gondel unter dem Schiffsrumpf untergebracht ist, hat sich in der Schiffsindustrie zum Standard entwickelt. Der Azipod übernimmt sowohl die Antriebs- als auch die Steuerungsfunktion des Schiffs.

Azipod-Antriebe sind laut ABB die marktführende Lösung für die großen Luxusliner unserer Zeit und beherrschen auch das wachsende Segment der Eisbrecher und eisgehenden Frachtschiffe. Der fortschrittlichste Hafen-Eisbrecher der Welt wird mit vier Azipod-Einheiten ausgerüstet, deren innovative Anordnung es dem Schiff ermöglicht, mit dem Bug oder Heck voraus zu operieren. Damit behauptet ABB ihre Vorreiterrolle in der Eisbrechertechnologie.

Insgesamt haben Azipod-Antriebe 12 Millionen Betriebsstunden in Handelsschiffen, Offshore-Schiffen und Spezialschiffen geleistet. (Quelle: ABB)Insgesamt haben Azipod-Antriebe 12 Millionen Betriebsstunden in Handelsschiffen, Offshore-Schiffen und Spezialschiffen geleistet. „Wie schon vor 25 Jahren bringen unsere Ingenieure weiter Innovationen hervor, damit Azipod auch künftig den Anforderungen der Eigner unterschiedlichster Schiffstypen gerecht wird. Seit der Einführung des ersten Azipod-Antriebs hat sich im Schifffahrtssektor viel verändert, doch das Streben nach verbesserter Effizienz, Manövrierfähigkeit und Zuverlässigkeit bleibt gleich. Die führende Rolle des Azipod-Antriebs im Segment der elektrischen Pod-Antriebe ist deutlicher Beleg dafür, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden passgenau erfüllen“, sagt Juha Koskela, Managing Director des Geschäftssegments Marine and Ports von ABB.