Einreichrekord beim Videowettbewerb von ScienceClip.at und AIT

Aus insgesamt 101 eingereichten Videos von SchülerInnen und Studierenden wählte die Jury des von ScienceClip.at und AIT veranstalteten Videowettbewerbs sechs Clips aus, die am 2. Dezember in einer feierlichen Preisverleihung an der TU Wien ausgezeichnet wurden. »MOVE – alles bewegt sich!« lautete das Motto des bereits 4. Videowettbewerbs für SchülerInnen und Studierende, den ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology veranstaltet hat – und bewegt hat sich am Abend der Preisverleihung einiges: Hummeln, fallende Butterbrote und Fußbälle trafen auf zeitreisende Marathonläufer und Phänomene wie Lichtgeschwindigkeit und die Sauerstoffversorgung des Blutes.

So sehen SiegerInnen aus! Die PreisträgerInnen und VeranstalterInnen des Videowettbewerbs »MOV<em class="bbcode-em"></em>E – alles bewegt sich!« fühlten sich im Hörsaal der TU Wien sichtlich wohl. (Fotocredit/Fotograf: OVE/Phillip Lichtenegger)Exakt 101 Videos wurden von SchülerInnen und Studierenden aus ganz Österreich als Team- oder Einzelproduktionen eingereicht – somit haben sich im Zuge des Wettbewerbs ein paar Hundert Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Facetten des Phänomens Bewegung auseinandergesetzt, wie OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer in seiner Begrüßung erfreut feststellte. Die Bandbreite, Qualität und Kreativität der Clips war dabei beeindruckend – nachzusehen auf ScienceClip.at.

Ausgezeichnete Videoclips
Die PreisträgerInnen in den Kategorien SchülerInnen Unterstufe, SchülerInnen Oberstufe und Studierende sind:

1. Platz Unterstufe
»Mensch gegen Maschine« – Johannes Maad & Maximilian Gruber / BG/BRG Pichelmayergasse, Wien

2. Platz Unterstufe
»Team Butterbrot / Physik-Projekt 2016/2017« – Leo Breidenbach, Andreas Fellner, Lilly Messner, Anton Kogler, Roman Hanalijew, Louis Enge, Maximilian Schober und Maximilian Herczegh / BG/BRG Leoben

1. Platz Oberstufe
»Wie fliegt eine Hummel« – Philip Laa / HTL Spengergasse, Wien

2. Platz Oberstufe
»Fußball« – Paul Wagner, Darius Gall, Jakob Schedl / BHAK Stegersbach

2. Platz Oberstufe
»Unser Körperkreislauf« – Klasse 2CK / HAK Neusiedl am See

1. Platz Studierende
»Marathonlauf in die Zukunft« – Bianca Brandl / TU Graz

Ausgezeichnet wurden auch das beste auf ScienceClip.at im Jahr 2016 eingebettete Video einer Partnerinstitution – der Preis ging an die FH Kärnten für das Video »Roboter Trudi im Einsatz« des Studiengangs Systems Engineering – und die Schule mit den meisten Einreichungen – zum zweiten Mal das BG/BRG Pichelmayergasse in Wien –, die sich über einen Sonderpreis freuen durfte. Die Preise überreichten OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer, Dipl.-Ing. Helmut Leopold, AIT, und OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel.

Komplexe Inhalte auf einfache Weise darstellen
Die Produktion von Webvideos mit wissenschaftlichen Inhalten ist für SchülerInnen eine optimale Vorbereitung auf Herausforderungen in einem späteren Studium, so der Wissenschaftskommunikator und Physiker André Lampe, der den Juryvorsitz innehatte und auch als Moderator der Preisverleihung fungierte. Die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge in komprimierter Form so darzustellen und zu erklären, dass sie leicht verständlich sind, ist von unschätzbarem Wert, damit kann man gar nicht früh genug anfangen.

Die Preisverleihung wurde abgerundet durch eine Wissenschaftsshow von André Lampe und einen Vortrag von Dipl.-Ing. Helmut Leopold, AIT, der nicht nur Sicherheitsrisiken durch Cyber-Angriffe und Fahrlässigkeiten von InternetnutzerInnen aufzeigte, sondern den BesucherInnen auch wertvolle Anregungen für mehr digitale Sicherheit im Alltag gab.

Mitglieder der Jury
Zur Wettbewerbsjury zählten: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie; Stefan Kalchmair, Harvard University; Veronika Kotzab, Wissensfabrik Österreich; André Lampe, Juryvorsitzender; Michael Mürling, AIT; Clemens Ostermaier, Infineon Technologies Austria; Sabine Sattler, Initiative »Faszination Technik«; Heidrun Schulze & Maja Toš, Verein ScienceCenter Netzwerk.

Die Veranstalter bedanken sich bei allen EinreicherInnen und freuen sich schon auf eine Neuauflage des Wettbewerbs im nächsten Jahr!

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