Eine bewegte Geschichte

Die operative Tätigkeit begann mit 1. Jänner 1985 – mit einer Niederlassung in Innsbruck und einer in Klagenfurt konnte das Zeitalter von ROWA-MOSER damit beginnen. Bereits am 21.5. des selben Jahres wurden die Anteile Dr. Prodinger-Dr. Weißbacher von Hans-Helmut Nolten (NOWA-PLAST) und Horst-Wilhelm Angermann übernommen. Zwei Jahre (1987) später wurde eine weitere Niederlassung in Wien eröffnet und weitere zwei Jahre darauf, genauer gesagt am 20.12.1989, wurden die Anteile Wagner von Hans-Helmut Nolten übernommen. Zu dieser Zeit war Stefan Moser für die Firma Rieth & Rojkowski als Niederlassungsleiter, zuständig für Westösterreich, tätig.

Bewegte Vergangenheit
25-Jahres-Feier: Stefan Moser und Innsbrucks Bürgermeisterin  Christine Oppitz-Plörer am neuen Headquarter Innsbruck.Im Jahr 1993 gründete Stefan Moser mit Herrn Norz die heute mehr als erfolgreiche Firma PROLICHT, neben seiner aufrechten Tätigkeit bei Rieth & Rojkowski (später TECALEMIT RIETH). 1996 trat Moser seine Anteile an PROLICHT schließlich an Herrn Norz ab. Nach Unstimmigkeiten mit der Geschäftsleitung machte sich Stefan Moser dann im Mai 1995 selbständig und gründete die Firma Moser Elektrofachhandel. Von Beginn an wurden die Vertretungen für ROWA-MOSER (Handelsvertretung Westösterreich), ETHERMA (Handelsvertretung Westösterreich) und LINDNER Doppelböden (Vertretung für ­Gesamtösterreich) übernommen. Durch Anfragen von Alu-Pritschen lernte ­Stefan Moser die Firma Oberreiter Industrievertretungen kennen, welche die HYXAL-Alupritschen in seinem Sortiment führte. Doch schon bald musste Oberreiter Konkurs anmelden und Stefan Moser übernahm die Vertretung von HYXAL für Gesamtösterreich und die angrenzenden Länder. Im Jahr 1996 wurde außerdem eine Niederlassung in Linz eröffnet. Die Schwerpunkte dieser Filiale lagen in den Produktbereichen HYXAL-Alupritschen, Schutzrohre und Doppelböden. Die Schutzrohre aus Aluminium, Edelstahl sowie STAPA-Rohre, ergänzten das Programm der Kabelverlegetechnik und sind bis heute ein Verkaufsschlager (das großzügige Lager ist ein wesentlicher Teil des Erfolgs). 

Zahlreiche Besucher am ROWA-MOSER-Stand bei den Power Days 2015.Da die ROWA-MOSER leider keine erfolgreiche Geschichte war, sah sich Hans-Helmut Nolten gezwungen, die sehr angeschlagene Firma zu verkaufen – logischer Käufer sollte die Firma Moser sein. Im Jahr 1999 war es dann schließlich so weit und Stefan Moser ließ sich von Hans-Helmut Nolten dazu überreden, die verlustreiche ROWA um einen symbolischen Schilling, mit allem Wenn und Aber zu übernehmen. So kam es, dass seit 1999 das Unternehmen als ROWA-MOSER  Handels GmbH firmiert. Anlässlich einer Messe kam Stefan Moser dann mit der Firma PUK-Werke (heute PUK Group GmbH & Co KG) in Kontakt, für die die Vertretung für Österreich fixiert werden konnte. Diese bis heute weit über das Geschäftliche hinausgehende Verbindung hat einen wesentlichen Anteil am Erfolg von ROWA-MOSER, zumal sich PUK im Bereich des Unterflurprogramms zum Marktführer empor arbeitete. So konnten in kürzester Zeit die Verlustvorträge der ROWA-MOSER in ein positives Eigenkapital umgewandelt werden.

Neuerwerb und Umbauten
30-Jahres-Feier am 2. Oktober 2015 in Innsbruck.Natürlich will jeder Unternehmer Eigentum erwerben und so hatte Stefan Moser bereits im Jahr 1996 ein Grundstück gekauft und trotz des Krisenjahres von 2009 bis 2010 die neue Firmenzentrale um 7,50 Mio. Euro errichtet. Firstfeier war am 26.2.2010, und am 21.6.2010 erfolgte die Übersiedlung in das neue Headquarter. 2011 wurde auch in Klagenfurt Eigentum erworben und die dortige bisherige Niederlassung übersiedelte am 1. Juni 2012 an ihren neuen Standort (für 2016 ist dort ein weiterer Ausbau geplant). Den Eigentümern von HYXAL brach währenddessen der Markt in Skandinavien ein, was für beträchtliche Verluste sorgte. So kam es, dass seit April 2011 ROWA-MOSER nun auch Eigentümer von HYXAL ist. Im September 2013 gründete ROWA-MOSER auch in Vorarlberg eine Niederlassung in Hohenems. Damit ist der Blick nach Westen aber noch nicht zu Ende, denn ROWA-MOSER liebäugelt auch mit den Nachbarn in der Schweiz und in Deutschland und vertreibt seine Produkte bereits auch in diese Länder.

Stefan Moser freut sich über den Gewinn bei den Austrian Leading ­Companies (ALC), 2014, Kategorie Goldener Mittelbau.Bei den POWER DAYS sah man die geballte Kraft von ROWA-MOSER auf 210 m². Im Jahr 2015 scheute ROWA-MOSER schließlich keine Kosten, um sein 30 Jahr-Jubiläum so richtig zu feiern. Am 2. Oktober 2015 wurde in der Firmenzentrale in Innsbruck, anlässlich der offiziellen 30-Jahres-Feier, der neue 300 m²-Schauraum eröffnet. Das positive Kompliment eines Mitbewerbers: „Einer der schönsten Schauräume Österreichs!“, und 600 Besucher, die mit ROWA-MOSER bis in die frühen Morgenstunden feierten, erübrigen jedes weitere Kommentar. Aber auch der Standort Guntramsdorf wurde im Februar 2015 wesentlich vergrößert und ein modernes Gebäude mit Schauraum, Büros und Lager errichtet.

Erfolgsgaranten und Auszeichnungen
„Wenn ein Unternehmen 30 Jahre erfolgreich bestehen kann, muss ein Konzept dahinter stehen.“ Stefan Moser konnte sich in den vergangenen drei Jahrzehnten erfolgreich am Markt behaupten.„Zum Erfolg des Unternehmens tragen vor allem die langjährigen Mitarbeiter bei, die zum Teil schon seit der ersten Stunde dabei sind und natürlich auch unsere Lieferanten. Die Wichtigsten sind aber unsere treuen Kunden, ob es nun der (Industrie)Elektrotechniker, der Planer, der Architekt oder die Industrie selbst ist. Sie alle schätzen die fachliche Kompetenz, die kreative Lösung von komplexen Herausforderungen sowie die schnelle Umsetzung diverser Projekte“, beschreibt Stefan Moser den Hintergrund des Erfolges seiner Firma. Dieser Erfolg blieb nicht unbeachtet: Vier mal Tiroler Wirtschaftssieger bei den Austrian Leading Companies, kurz ALC, sind Beweis dafür. Das Wirtschaftsblatt und seine Partner PwC Österreich und KSV1870, wählten den Tiroler Familienbetrieb (zu 100 % im Eigentum von Stefan Moser) zum Sieger in den Sparten Kleinbetrieben (2007) und Goldener Mittelbau (2008, 2009 und 2014). Und ein weiterer Punkt des Erfolges: in all den Jahren wurden Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern verblieben im Unternehmen, um nachhaltig in die Zukunft investieren zu können. So kann ROWA-MOSER, trotz eines sehr durchwachsenen Marktes, sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken: „Immer mit dem Fokus darauf, was der Markt braucht. Denn nichts ist sicherer als die Veränderung“.

 

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