Ein Traum in Grün-Weiß

Treffpunkt der Hager-Stadionführung am 11. Oktober war der Business- und VIP-Bereich des SK Rapid Wien in der berühmten »Röhre« des Stadions. Ein imposanter Einstieg in die Führung war somit gesichert. Empfangen wurden wir von Hager-Geschäftsführer Alexander Rupp, Ing. Christian Reisacher, Key Account Manager bei Hager, dem Ansprechpartner der LSG Building Solutions GmbH, Bernd Rechberger, und von Stadionmanager Harry Gartler mit einem feinen Frühstück – ein Vorgeschmack darauf, wie sich die VIP-Gäste hier wohl fühlen müssen.

Hager-Geschäftsführer Alexander Rupp nimmt Platz in einer der Rapid-Logen.Nach der kleinen Stärkung startete die eigentliche Stadionführung mit dem technischen Leiter des Allianz Stadions. Im Mittelpunkt standen natürlich die Lösungen und Produkte von Hager, die essenziell für das neue Stadion sind und vor Ort begutachtet werden konnten. Im Zuge des Stadionneubaus in Hütteldorf war Hager für die Energieverteilungen, Schutzgeräte und Verdrahtungskanäle im gesamten Bauvorhaben in Zusammenarbeit mit der Firma ERA verantwortlich. Hager sorgte darüber hinaus für die KNX-Gebäudesystemtechnik im gesamten Bauprojekt, von der Aktorik über die Sensorik bis hin zu KNX-Tastsensoren in einer Sonderlackierung der Vereinsfarben des SK Rapid Wien – grün-weiß, versteht sich. Das Hager-Schalterprogramm der Designlinie Pur in brillantweiß und SK Rapid Wien-Fanlichtschalter im Kabinenbereich der Gastmannschaft sowie der Bodenbrüstungskanal tehalit.BKB in den Büros auf Ebene 1 und 2 sind ebenso Bestandteile des neuen Stadions.

Doch nicht nur die technische Ausstattung von Hager konnte bestaunt werden – uns wurde auch die Möglichkeit geboten, verschiedene Business-Logen zu besichtigen, die individuell von den Logeninhabern eingerichtet worden sind. Unter anderem war es uns möglich, einen Blick in eine der Rapid-Logen (Vorstandsloge) und die LSG-Loge zu werfen. Neben einem Stadionrundgang über alle Tribünen durfte man sich auch kurz wie ein Spieler an einem Matchtag fühlen – wir testeten die bequeme und beheizte Spielerbank des SK Rapid. Die Gästemannschaft aber hat es nicht so gemütlich im neuen Allianz Stadion – ihre Spielerbank ist unbeheizt.

Bernd Rechberger, LSG Building Solutions GmbH, und Alexander Rupp freuen sich über die gute Zusammenarbeit.Grüner Strom
Erwähnenswert sind auch die Umweltmaßnahmen, die der SK Rapid Wien im Zuge des Stadionneubaus umgesetzt hat. So befindet sich eine Solarblume auf dem Dach eines Nebengebäudes des Stadions, die sauberen Strom erzeugt – die sogenannte »Smart Flower« mit 2,31 kWp Leistung und 3.300 kWh Ertrag pro Jahr. Ebenso gibt es beim Durchgang zum Rapid-Center zwei E-Tankstellen mit je 11 kW (400 V/16 A) Ausgangsleistung.

Alexander Rupp, Harry Gartler und Bernd Rechberger beantworten unsere Fragen im Pressekonferenzraum des Allianz Stadions.Bevor es dann zum Abschluss der Führung wieder zum Ausgangstreffpunkt im VIP-Bereich ging, standen uns Harry Gartler, Alexander Rupp und Bernd Rechberger im Pressekonferenzraum des Stadions noch Rede und Antwort zu offenen Fragen zum neuen Stadion. „Es war gar nicht alles so glasklar“, antwortete Harry Gartler auf die Frage, wie sich die Zusammenarbeit mit Hager gestaltete. Denn für den SK Rapid Wien war eine Zusammenarbeit mit Hager – unter anderem auch wegen der SK Rapid Wien-Fanschalter – zwar wünschenswert, den Deal zwischen der LSG Building Solutions GmbH und Hager Electro konnten sie aber nicht beeinflussen. Umso erfreulicher war es dann natürlich, dass LSG sich tatsächlich für die Hagerlösungen und -produkte entschied. „Das zuständige Hager-Team hat einen sehr guten Job gemacht. So konnten wir uns nicht nur in Bezug auf Lieferfähigkeit und Kundenzufriedenheit, sondern auch aus kaufmännischen Gründen für die Firma Hager entscheiden“, erklärte Bernd Rechberger von LSG zum Abschluss der Fragerunde – sozusagen eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Parteien.

Wenn sich nun auch noch die Rapid-Spieler in ihrer Leistung von der herausragenden technischen Leistung des neuen Stadions inspirieren lassen, kann ja nichts mehr schief gehen.

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