Ein Optimum herausholen!

 

Aktuell werden Leuchten-Designs in der Regel nur einem IES LM-79-Test unterzogen, dem derzeit umfassendsten Testverfahren im Bereich LED-Leuchten. Basierend auf seiner jahrelangen Erfahrungen mit LED-Beleuchtungssystemen hat Cree jedoch eine Vielzahl von Qualitätsaspekten bei Endprodukten identifiziert, die bestehende Testservices nicht überprüfen können. Dazu zählt die Verträglichkeit von unterschiedlichen chemischen Substanzen, die in Leuchtdioden und Beleuchtungssystemen verwendet werden. Ein weiteres Beispiel ist die Kombination von leicht unterschiedlichen Farb-LEDs, um eine bessere Farbkonsistenz zu erzielen. Prognosen bezüglich der Lebensdauer von Leuchtdioden auf Grundlage des TM-21-Verfahrens lassen sich mit herkömmlichen Testmethoden ebenfalls nur in unzureichendem Maße treffen.

 

„In punkto LED-Designs gibt es nichts, was wir noch nicht gesehen haben“, sagt Stephan Greiner, Vice President EMEA bei Cree. „Erfolgreiche LED-Designs sind keine Zufallsprodukte, sondern beruhen vielmehr auf methodischer Arbeit. Mit unseren Tempo-Services helfen wir Herstellern dabei, kostspielige Design-Fehler zu vermeiden. Denn mit Tempo erhalten Entwickler Zugang zu einer breiten Palette von Testumgebungen, die sich die meisten aus Kostengründen nicht selbst einrichten werden.”

 

Aktuell bietet Cree drei Varianten seiner Tempo-Services an, die auf die unterschiedlichen Anforderungen von Produktentwicklern zugeschnitten sind. Das Flaggschiff ist der Tempo 21 Service, die derzeit umfassendste Test-Suite für LED-Beleuchtungssysteme auf dem Markt. Im Rahmen dieser Suite analysiert Cree alle Qualitätsaspekte, die der LED-Pionier als kritisch einstuft. Abschließend erhält der Kunde eine persönliche Beratung durch einen Anwendungsingenieur von Cree. Er analysiert die Testergebnisse und gibt dem Entwicklungsteam des Kunden Hinweise, wie es das Design der LED-Leuchte optimieren kann.

 

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Mithilfe von Tempo 21 können Hersteller die Entwürfe von LED-Leuchten im Detail untersuchen lassen, bevor sie für diese die LM-79-Zertifzierung beantragen. Die Testergebnisse und Leistungsdaten werden in einem umfassenden, übersichtlichen Report zusammengefasst. Hersteller von LED-Leuchten können den Bericht in ihre Vertriebsunterlagen aufnehmen und bei Gesprächen mit Kunden als Argumentationshilfe nutzen.

 

„Cree adressiert mit Tempo die Herausforderungen, vor der sowohl Kunden als auch Entwickler stehen, wenn sie LED-Beleuchtungssysteme evaluieren”, erläutert Steve Walczak, Director Product Engineering von Sternberg Lighting. „Für uns als Hersteller von Beleuchtungssystemen sind die Cree-Tempo-Services daher eine wertvolle Hilfe. Sie unterstützen uns dabei, Entwicklungszyklen zu verkürzen und das Vertrauen von Kunden in die Qualität unserer LED-Beleuchtungssysteme zu stärken.”

 

„Das Tempo-Programm ist ein exzellenter Service, der unsere Designs einem rigiden Qualitätstest unterzieht”, fährt Steve Walczak fort. „Dadurch bestätigt Tempo, dass unsere Beleuchtungssysteme die angestrebten Kriterien erfüllen.”

 

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Speziell für Systementwickler, die nicht über die Zeit oder die nötigen Mittel verfügen, um eigene Testsysteme einzurichten, zu kalibrieren und damit Produktdesigns zu überprüfen, bietet Cree zwei weitere Varianten an: Tempo-Spot ermittelt den Lichtstrom, die Effizienz und die Chromatizität von LED-Beleuchtungssystemen. Der Tempo-Flash-Service misst den Lichtstrom, die Chromatizität und die Leuchtweite von LED-Taschenlampen und anderen tragbaren Leuchten.

 

Cree bietet die Tempo-Services derzeit in seinen Technologie-Zentren im US-amerikanischen North Carolina und Santa Barbara an. Künftig sollen die Testservices auch an anderen Standorten zur Verfügung stehen, darunter München, Shanghai und in Taiwan.

 

www.tempo.cree.com

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