Gebäude von außen mit Rasen davor
Der Ort des Geschehens: Der Neubau des Kindergartens im Eisenstädter Ortsteil St. Georgen – hier waren wir den Lösungen von Opple Lighting auf der Spur. (Foto: www.i-magazin.com)

Energieeffizienz-Maßnahme dank Smart Lighting-System von Opple Lighting:

Ein Kinderspiel

Die Kinder stets im Auge behalten – das gelingt einer Pädagogin mit Hilfe einer optimalen Raumausleuchtung sicherlich am besten. Dass es in Österreichs Kindergärten nicht immer gut darum bestellt ist, dürfte allerdings kein Geheimnis sein. In St. Georgen, einem Ortsteil von Eisenstadt, verhält es sich künftig völlig anders. EMN Elektrotechnik Matzinger Nikles installierte im neu errichteten Gebäude des örtlichen Kindergartens eine Beleuchtungslösung von Opple, die nicht nur für die PädagogInnen eine Wohltat sein dürfte.

von Thomas Buchbauer

Dass das Wohl von Kindern einerseits und die Umsetzung technischer Parameter andererseits durchaus Hand in Hand gehen können, erlebten wir kürzlich im Stadtteil St. Georgen der burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt. Denn, während die Kinder des örtlichen Kindergartens durch die ausgewogene Beleuchtung aus dem Hause Opple Lighting bei ihren Handlungen täglich profitieren, schafft dasselbe System gleichzeitig, der Gemeinde als Betreiber des Gebäudes Mittel und Wege in die Hand zu geben, die es ihr möglich machen, den Faktor Energieverbrauch tatsächlich in den Griff zu bekommen. Die Lösung dafür hat auch einen Namen: Smart Lighting-System – hinter dem Begriff und hinter der cleveren Technologie steckt der Hersteller Opple Lighting.
Doch noch bevor an den Schräubchen gedreht wurde, um die Beleuchtung des Kindergartens smart zu trimmen, lieferte Siegfried Nagele dem Eisenstädter Ingenieurbüro Gross als Planungsunternehmen die passenden Grundlagen für die Beleuchtung – sowohl die Lichtplanung als auch die -berechnung stammen aus der Feder von Nagele. Zum Einsatz kamen schließlich die hochwertigen LED-Panele und -Downlights vom Typ »Performer« mit beeindruckenden Leistungsangaben wie UGR19, 4.000 Lumen sowie 35 Watt.

Smart Lighting-System

Schon bei seinem Besuch im i-Magazin-Studio Ende des Jahres 2020 unterstrich Siegfried Nagele die Einfachheit des Systems: „Es gibt aus meiner Sicht nichts Vergleichbares wie die Smart Connect Box – ihre Handhabung ist sowohl in der Installation als auch im Betrieb überaus simpel.“ Nagele lässt im Video auch durchblicken, dass die Bluetooth-fähigen Leuchten von Opple, die für die Einbindung in das Smart Lighting-System notwendig sind, preislich in der gleichen Liga wie die DALI-Leuchten spielen.
Damit ist das Monitoring der Energieverbrauchswerte, der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit im Gebäude ein Kinderspiel. „Aber nicht nur das – durch die Erkennung menschlicher Präsenz ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. So etwa die Auswertung dieser Funktion bezogen auf einzelne Räume, woraufhin man Rückschluss daraus ziehen kann, ob und inwieweit gewisse Flächen – etwa Büros und Besprechungsräume – tatsächlich genutzt werden und welche nicht, um in weiterer Folge Entscheidungen über Investitionen treffen zu können.

Den Sparstift ansetzen!

Opple bietet Bluetooth-Leuchten für den Shop-, den Office- und den Industriebereich und damit ein Portfolio, das in vielen Anwendungsbereichen zu einer sinnvollen Lösung verschmelzen kann. „Eine Energieeinsparung von rund 50 bis 60 % durch den Einsatz von LED im Vergleich zu althergebrachten Lichtlösungen ist mittlerweile Standard. Durch den Einsatz verschiedenster Sensoren auf den Leuchten ist es uns möglich, die Energieeinsparung auf bis zu 90 % hochzuschrauben“, so Nagele.
Um die erwähnte Reduzierung des Energieverbrauchs zu erzielen, sind aber nicht nur Leuchten notwendig, die über Bluetooth vernetzbar sind, sondern vor allem auch der Einsatz der sogenannten »Smart Connect Box« – sie ermöglicht es, in Summe 100 smarte oder 64 DALI-Geräte anzubinden, aber auch gleichzeitig von außen in die Abläufe innerhalb des Gebäudes eingreifen zu können. „Um beim Thema »Einzigartigkeit« zu bleiben – wir können den Elektrotechnikern von vorneweg sämtliche Bedenken hinsichtlich der Installation und der Inbetriebnahme bzw. Parametrierung der Box nehmen. Die zahlreichen Projekte, in denen die Smart Connect Box zum Einsatz gekommen ist, zeigen, dass die Abläufe äußerst simpel sind. Und noch ein positiver Aspekt: Die Smart Connect Box gibt es zu den Bluetooth-fähigen Leuchten aus dem Opple-Programm zu einem vernünftigen Preis quasi als Draufgabe“, lässt uns Nagele wissen.
Auch sein Kollege von Opple Lighting in Österreich, Regional Account Manager Ing. Friedrich Strauß, der mit uns gemeinsam den Kindergarten in Eisenstadt in Augenschein nahm, ist von der hohen Funktionalität der Box überzeugt: „Sie lässt von außen Servicearbeiten am System zu, die vor allem im Betrieb des Gebäudes voll zum Tragen kommen können. Schließlich kommt es oft genug vor, dass gewisse Parameter für den Betreiber des Gebäudes erst nach einiger Zeit wahrnehmbar werden und daraufhin Maßnahmen gesetzt werden müssen – eine Änderung der Programmierung ist dann sehr einfach durchzuführen. Abgesehen davon ist mit der Smart Connect Box auch das Monitoring ein Kinderspiel – in Zeiten, in denen die Forderung nach Energieeffizienz-Maßnahmen immer häufiger laut werden, zählt eine derartige Funktion beinahe schon zu den »Must-Haves«.Im Fall des Eisenstädter Kindergartens haben sowohl das installierende Elektrounternehmen EMN aus Mattersburg als auch die Abteilung des Facility-Managements der Gemeinde Eisenstadt von außen Zugriff auf das System“, macht Strauß klar, dass auch diesbezüglich der Faktor Flexibilität großgeschrieben wird.

Offen auch für Fremdleuchten

In den Gruppen-, Nass- und Sanitärräumen des Kindergartens sorgt ein Switch bzw. ein Anwesenheitssensor dafür, dass die Beleuchtung im Falle der Nichtbenutzung des betreffenden Raumes abgeschaltet wird – der Informationsaustausch zwischen Switch und Leuchten erfolgt kabellos per Bluetooth. Abgesehen davon, dass jede Leuchte mit 230 V versorgt werden muss, gibt es nicht viele Kriterien, die bei der Installation zu befolgen sind. Einzig die Bedingung, dass der Abstand zwischen der Box und der ersten Leuchte in der Linie 20 Meter nicht überschreiten darf, ist in Stein gemeißelt.
Das Smart Lighting-System BLE von Opple hat aber noch einen weiteren klaren Vorteil – es lassen sich auch Leuchten anderer Hersteller in das System integrieren: „Das »Smart-Relais« stellt die notwendige Schnittstelle, die für die unkomplizierte Einbindung von DALI-Leuchten eines anderen Fabrikats sorgt, zur Verfügung“, so Strauß.
Mit den zwei installierten Smart Connect Boxen – jeweils eine im Erd- und eine andere im Obergeschoß – werden aktuell rund 200 Geräte angesteuert: „Mit 100 Teilnehmern je Box stoßen wir bei diesem Projekt zwar aktuell an eine Grenze – ein Hinzufügen einer weiteren Box ist allerdings ein Leichtes und würde weitere 100 Geräte in das System im Handumdrehen integrieren“, hat Strauß klare Worte zur Skalierbarkeit des Smart Lighting-Systems.

Ein Kinderspiel war letztlich auch die Inbetriebnahme: Friedrich Strauß und der Obermonteur von EMN, Karl Griecher, hatten die rund 150 Leuchten im Nu ins System eingelernt. Ein Ablauf, den Griecher nicht zuletzt wegen seiner Einfachheit in anderen Projekten jederzeit wieder reproduzieren kann – davon sind nicht nur die Verantwortlichen von Opple überzeugt.

Michael Matzinger ist Geschäftsführer der EMN Elektrotechnik Matzinger Nikles aus Mattersburg im Burgenland.

Wir haben mit den Leuchten von Opple gute Erfahrungen gemacht – auch im aktuellen Fall im Neubau des Kindergartens von St. Georgen. Während der Dimmbereich bei manch anderem Fabrikat manchmal ein Problem darstellt, verfügen die LED-Leuchten von Opple über einen sehr breiten Dimmbereich, in dem es zu keinem Flackern der Lichtquelle kommt. Darüber hinaus ist die Schattenbildung extrem gering – eine Eigenschaft, die vor allem in Einsatzbereichen wie etwa auch in Kindergärten besonders wichtig ist. Ein klares Indiz dafür, dass die Leuchten empfehlenswert sind, ist das positive Feedback, das wir von den PädagogInnen bekommen haben – sie sind allesamt von dem Beleuchtungsergebnis angetan. Und last, but not least ist der Einbau der Leuchten mit einem geringen Aufwand verbunden – teilweise sind sie auch werkzeuglos zu öffnen“, lässt uns Michael Matzinger von EMN Elektrotechnik wissen.

Weitere Informationen unter www.opple.at

Verbaute Produkte:

  • 99 Panele samt Einbaurahmen 30 W, 3.300 lm, BLE
  • 31 Downlights 15 W, 1.620 lm, BLE
  • 19 Downlights 33 W, 3.560 lm, BLE
  • 24 Sensoren
  • 19 Switch
Ihr Ansprechpartner

Siegfried Nagele
Country Manager A / CH
OPPLE LIGHTING BV
Mobil: + 43 664 9230304
E-Mail: [email protected]

Ing. Friedrich Strauß
Regional Account Manager A
Mobil: + 43 664 167 35 36
E-Mail: [email protected] 

OPPLE LIGHTING BV
Meerenakkerweg 1-07
NL-5652 AR Eindhoven

Entgeltliche Einschaltung

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