Mit dem neuen Lichtforum auf 4.000 Quadratmetern am Stammsitz in Dornbirn, Österreich, investiert die Zumtobel Group langfristig in den Erfolg des Lichtkonzerns. (Bild: Zumtobel)

Neues Lichtforum für die Zumtobel Group:

Ein Co-Creation Space für Licht

Ein Ort des Dialogs – das war das Lichtforum von Zumtobel stets. Nun kommt mit dem neuen Lichtforum ein neues Element des Raumkonzepts hinzu: die gestalterische Ausformulierung als Co-Creation Space. Dazu wird derzeit die alte Industriehalle des Unternehmens in der Höchsterstrasse 8 am Stammsitz in Dornbirn, Österreich, revitalisiert. Nun wurde das Konzept vorgestellt. Das in Kooperation mit dem renommierten norwegischen Architekturbüro Snøhetta erarbeitete Design-Konzept schafft Raum für eine einzigartige und für den Kunden mit allen Sinnen erlebbare Lichtwelt.

Mit dem neuen Lichtforum auf 4.000 Quadratmetern am Stammsitz in Dornbirn, Österreich, investiert die Zumtobel Group langfristig in den Erfolg des Lichtkonzerns. Dazu wird die alte Industriehalle des Unternehmens in der Höchsterstrasse 8 revitalisiert. Die geplante Fertigstellung für März 2020 wird den Auftakt für das Jubiläumsjahr »70 Jahre Zumtobel« legen. Die Investition in den Heimatstandort wird bis zur Eröffnung rund 8 Mio. EUR betragen. Das in Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker Studio des renommierten norwegischen Architekturbüros Snøhetta erarbeitete gestalterische Konzept schafft Raum für eine einzigartige und für den Kunden mit allen Sinnen erlebbare Lichtwelt, in der die starken Marken der Zumtobel Group ihre umfassende Licht-Kompetenz präsentieren werden.

Die geplante Fertigstellung für März 2020 wird den Auftakt in das Jubiläumsjahr »70 Jahre Zumtobel« legen. (Bild: Zumtobel)

„Wir sehen diese langfristige Investition in den Heimatstandort als Investition in die Zukunft und den Erfolg der Zumtobel Group. Mit dem neuen Lichtforum am Konzernsitz in Dornbirn wollen wir den Kundendialog weiter ausbauen und das Netzwerk zu unseren Partnern stärken. Durch die Revitalisierung der alten Werkshalle leisten wir als Unternehmen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des regionalen Wirtschaftsraumes“, so Zumtobel Group CEO Alfred Felder.

Co-Creation Space: zentrales Element des Raumkonzepts

Die alte Industriehalle wird nach Fertigstellung des neuen Lichtforums ein ganzes »Licht-Konglomerat« in sich beherbergen und ist mehr als reine Produktpräsentationsfläche: Zentrales Element ist eine gestalterische Ausformulierung als Co-Creation Space, der eine dynamische Belebung des offenen Raumes zulässt und zu einem ungezwungenen Austausch zwischen allen Nutzern inspiriert. Das neue Lichtforum wird für Kunden und Mitarbeiter der Zumtobel Group ein lebendiger Ort des Dialogs sein, eine Plattform und Begegnungszone, deren unterschiedliche Themenbereiche dazu einladen werden, sich auszutauschen und zu vernetzen. Die Ausstellungsfläche für die Marken wird Ort der Inspiration sein und Licht in all seinen Facetten erlebbar machen. Gleichzeitig bietet sie Raum zur Präsentation der neuesten Produkt- und Systeminnovationen sowie smarter Lichtlösungen.

„Während unserer langjährigen Zusammenarbeit habe ich die Zumtobel Group als Unternehmen erlebt, das sich Herausforderungen erfolgreich stellt. Mit der Entwicklung des neuen Lichtforums als Co-Creation Space, als Ort des Austauschs und der Inspiration setzt das Unternehmen wieder neue Standards in der Branche“, so Kjetil Trædal Thorsen, Gründungspartner von Snøhetta.

Gestalterisches Konzept inspiriert von Snøhetta

Das offene Raumkonzept entstand in Anlehnung an die Unternehmenskultur von Snøhetta, in deren Mittelpunkt seit Jahrzehnten ein zentraler und offener Raum steht, an dem man sich trifft, bespricht, arbeitet, und an dem neue Dinge entstehen können. In der weitläufigen Industriehalle wird diesen zentralen Raum eine großzügige Treppe aus Holz bieten. Zusätzlich zu einem Lounge-Bereich dient sie als Treffpunkt und als Atrium. Im Zentrum der Halle situiert, gliedert sie die 4.000 Quadratmeter Fläche räumlich. Kuben zur Produktpräsentation setzen weitere räumliche Akzente und ermöglichen eine flexible und dynamische Bespielung der Halle.

„Das Konzept für das Lichtforum sieht einen flexiblen Raum vor, der offen ist für unterschiedliche Nutzungen und für Veränderung. Die großzügige Halle bietet genügend Möglichkeiten für ein Wechselspiel zwischen offenen Zonen, die als Bühne und Begegnungsraum fungieren, und thematisch belegten Bereichen, genauso wie für ein dynamisches Zusammenspiel von Licht und Raum. Das neue Lichtforum wird eine Quelle der Inspiration für die Kunden sein und zur Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, die Licht bietet, einladen“, so Patrick Lüth, Managing Director des Innsbrucker Studios von Snøhetta.

Eröffnung 2020 als Auftakt zu 70 Jahren Zumtobel

Den Auftakt zur geplanten Eröffnung des neuen Dornbirner Lichtforums im März 2020, stellt ein internationales Kundenevent dar. Besonderer Anlass dafür sind die 70-Jahre-Feierlichkeiten von Zumtobel im kommenden Jahr.

„Mein Vater hat 1950 begonnen, mit Licht zu arbeiten. 70 Jahre später wollen wir immer noch zeigen, wie das Licht die Welt um uns herum formt. Wir setzen auf technologische Kompetenz und Innovation als Treiber für unseren Unternehmenserfolg. Gleichzeitig müssen wir es schaffen, Erlebniswelten des Lichts zu kreieren, in denen unsere Produkte Geschichten erzählen. Wir brauchen eine »Emotionalisierung«  unserer Produkte. Und genau hier knüpfen wir mit dem neuen Lichtforum an“, so Jürg Zumtobel, Aufsichtsratsvorsitzender der Zumtobel Group zur Unternehmensphilosophie.

1950 gründete Dr. Walter Zumtobel die »Elektrogeräte und Kunstharzpresswerk W. Zumtobel KG«. Der heute international tätige Lichtkonzern startete vor 70 Jahren als Familienunternehmen mit der Produktion von Vorschaltgeräten für die damals neue Leuchtstoffröhren-Technologie. Heute ist das Unternehmen ein internationaler Lichtkonzern mit rund 5.900 Mitarbeitern und zählt in Europa zu den führenden Anbietern von innovativen Lichtlösungen, Lichtkomponenten und den dazugehörigen Services.

Über die Zumtobel Lichtzentren

Die Idee der Zumtobel Lichtzentren entstand vor mehr als 25 Jahren aus dem Gedanken heraus, in enger Zusammenarbeit mit namhaften Architekten und Designern einen Ort zu schaffen, an dem das beste Licht für eine bestimmte Anwendung erlebbar wird. Nach der Eröffnung des Lichtforums am Hauptsitz in Dornbirn folgten sukzessive eine Reihe weiterer Lichtzentren im Ausland. Das neue Konzept zog international immer weitere Kreise und die neuen Lichtzentren wurden zur Bühne für Kunstausstellungen, Wissensaustausch und kreativen Dialog. Heute hat jedes der Lichtzentren eine ganz eigene Identität und trägt die Handschrift namhafter Architekten und Designer wie Sauerbruch Hutton, Snøhetta, Bolles Wilson und Hans Hollein. Die außergewöhnliche Optik und Atmosphäre dieser Standorte waren bereits Impulsgeber für Projekte unterschiedlichster Art, von Messeständen bis hin zu dem weithin bekannten künstlerischen Geschäftsbericht der Zumtobel Group. Zudem haben namhafte Architekten und Designer wie James Turrell, Daniel Libeskind, Zaha Hadid, Frank Gehry und Ettore Sottsass unsere Lichtzentren ausgewählt, um ihre eigenen inspirierenden Sammlungen und faszinierenden Meisterwerke zu präsentieren.

Über Snøhetta

Snøhetta wurde 1989 von Kjetil Trædal Thorsen und Craig Dykers in Oslo als Studio für Architektur und Landschaftsplanung gegründet. Heute ist Snøhetta ein international renommiertes Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Produkt- und Grafikdesign, mit mehr als 250 Mitarbeitern und Büros in Oslo, New York, San Francisco, Innsbruck, Paris, Hong Kong und Adelaide. Mit Snøhetta verbindet die Zumtobel Group eine langjährige Partnerschaft sowie die Zusammenarbeit bei mehreren Zumtobel Showrooms, beispielsweise in Oslo (Norwegen), Malmö (Schweden) und Wien (Österreich). Mit dem 2014 unter dem Titel »Living the Nordic Light« von Snøhetta gestalteten künstlerischen Geschäftsbericht der Zumtobel Group entstand ein weiteres gemeinsames Projekt. Darüber hinaus war Kjetil Thorsen 2017 Vorsitzender der Zumtobel Group Award-Jury.

Quelle: Zumtobel

www.zumtobel.com

ähnliche Beiträge