Material und Personal schützen – der Masterpact MTZ erhöht den Schutz einer Niederspannungsanlage mit seinen digitalen Modulen zum Unter- und Überspannungsschutz, zum Leistungsrichtungsschutz oder zur Früherkennung von hochohmigen Erdschlüssen. (Bild: Schneider Electric)

Bei Energieeffizienz einen smarten Schritt voraus:

Digitale Schaltschränke

Die Zukunft im Schaltschrank ist digital: Energieverteilung in Niederspannungsanlagen wird zunehmend mit hochpräzisen Leistungsschaltern und multifunktionalen Komponenten zur Datenerfassung und -steuerung digitalisiert. So zum Beispiel in den »Smart Panels« von Schneider Electric, in denen Leistungsschalter der neuen Generation, wie etwa der Masterpact MTZ oder multifunktionale Digitalgeräte wie Power Meter und PowerTags die Transparenz der Energieverbräuche erhöhen. Intelligente Steuerungen – teils integraler Bestandteil dieser Messgeräte – greifen regulierend in abweichende Prozesse ein. Ein derart vernetztes System in der Gebäudetechnik ermöglicht Energiemanagement auf höchstem Niveau.

Moderne Leistungsschalter wie der Masterpact MTZ bieten eine Vielzahl von messenden und schützenden Funktionen. Diese können je nach Anforderungen mit digitalen Modulen bedarfsgerecht erweitert werden. Das Auslesen der Daten erfolgt bequem über das mobile Endgerät. (Bild: Schneider Electric)

Strom zuverlässig und sicher von der Mittelspannung zum Endabnehmer zu bringen, ist die vorrangige Aufgabe von Niederspannungsanlagen. Im Fokus steht jedoch zunehmend Optimierung in der Energieeffizienz – und die führt über die Digitalisierung: Präzise Messgeräte, in den Schaltgeräten integriert oder als »Stand-alone-Lösung«, sammeln Daten und kommunizieren diese an die Steuerungsebene. Per Analysen auf der Serviceebene stehen sie dann als Grundlage für operative und strategische Geschäftsentscheidungen zur Verfügung. Eine solche Architektur, wie sie der Energiespezialist Schneider Electric mit EcoStruxure für Gebäude, Industrie, Datacenter und Infrastruktur anbietet, ermöglicht die Kommunikation zwischen allen IT/OT-Ebenen.

Bei der Implementierung muss es nicht gleich der große Wurf sein – geringe Erstinvestitionen aufgrund der Skalierbarkeit sind ein attraktiver Pluspunkt bei der Entscheidungsfindung. Denn die modularen Erweiterungen erlauben eine sukzessive Ausweitung der Installationen.

Mit den Prisma-Schaltanlagen lassen sich effizienzsteigernde »Smart Panels« platzsparend und sicher realisieren: Leistungsschalter, Power Meter und PowerTags erhöhen die Transparenz des Energieverbrauchs. (Bild: Schneider Electric)

Ein Blick in moderne »Smart Panels« zeigt, was eine solche energieeffiziente Niederspannungsanlage leistet: Stromverteilung, -qualität und -verbrauch werden gemessen, angeschlossene Lastabnehmer vernetzt und die Last auf Basis der gewonnenen Daten und der vom Planer konfigurierten Parameter gesteuert. Um diesen modernen Anforderungen – messen, vernetzen, agieren – eines effizienten Energiemanagements gerecht zu werden, entwickelt Schneider Electric die Komponenten seiner »Smart Panels« ständig weiter.

Digitale Module skalieren Performance des Masterpact MTZ

Als einer der Hauptakteure in »Smart Panels« ermöglicht unter anderem der offene Leistungsschalter Masterpact MTZ für 630 A bis 6.300 A die integrierte Leistungs- und Energiemessung der Genauigkeitsklasse 1 und punktet mit erweiterbaren Funktionen. Über Software-Module werden diese Funktionserweiterungen einfach im Auslösegerät Micrologic X installiert. Von diesen sogenannten »digitalen Modulen« stehen heute schon acht Varianten zur Verfügung. Beispielsweise zur schnellen Wiederherstellung der Stromversorgung, zur Wellenformerfassung bei einem Auslöseereignis sowie zur phasenbezogenen Analyse des Energieverbrauchs. Auch die erfolgreiche Weiterentwicklung von Schutzfunktionen hat neue Module hervorgebracht. Darunter Unter- und Überspannungsschutz, Leistungsrichtungsschutz, Früherkennung von hochohmigen Erdschlüssen und Reduzierung der LSIG-Schutzeinstellungen.

Smarte Messgeräte liefern Betreibern und Technikern wertvolle Hinweise für operative und strategische Geschäftsentscheidungen. Dank digitaler Vernetzung von Geräten, Steuerung und Software können die Daten in Echtzeit kommuniziert und ausgewertet werden. (Bild: Schneider Electric)

Damit liefern die digitalen Module Daten zur Sicherung der konstanten Netzqualität sowie zum Schutz von Menschen und Maschinen. Spannungsabfälle, Lastschwankungen oder Risiken durch Oberschwingungen können zuverlässig erfasst und Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden. Abrufbar sind die Werte per NFC-Schnittstelle vor Ort aber auch remote über Webzugriff per Smartphone, Tablet oder Multi-Monitor-Systeme – ein Plus für Facility Manager, die auch aus der Ferne die Ursache eines Störfalls schnell diagnostizieren und entsprechend handeln können. Auch vor Ort kann die Elektrofachkraft den Auslösegrund bei einer Abschaltung sofort erkennen und Maßnahmen einleiten.

Intelligente Messtechnik auf kleinstem Raum

Neben der Kommunikationsfähigkeit müssen integrale Komponenten eines Schaltschrankes im Zuge der Digitalisierung eine Vielzahl von Aufgaben auf engstem Raum erfüllen. So vereinen die Power Meter von Schneider die Funktionen einer großen Anzahl von Messgeräten, Relais, Messwandlern und anderen Komponenten. PowerTags hingegen ermöglichen die Energieerfassung bis zur »letzten Meile«, das heißt, auch die Lastabnahme des kleinsten Verbrauchers wird granular erfasst und in Echtzeit gemessen. Bei Ausfällen oder ungewöhnlichen Abweichungen werden Benachrichtigungen direkt an ein mobiles Endgerät übermittelt.

Die zunehmende Digitalisierung des Schaltschranks bietet Betreibern und Entscheidern völlig neue Möglichkeiten für kostensparendes Energiemanagement. Mit modernen PowerTags lässt sich selbst die Lastabnahme kleinster Verbraucher in Echtzeit und granular erfassen. (Bild: Schneider Electric)

Fazit

Mit dieser durchgängigen Vernetzung innerhalb der Gebäudetechnik kann Energie auf der Basis von Datenauswertungen in allen Bereichen der Gebäudeinfrastruktur kostensparend und ressourcenschonend eingesetzt werden. Die erhobenen Daten des Leistungsschalters Masterpact oder der PowerTags dienen nicht nur der Kosteneinsparung und akuten Fehlerbehandlung – sie fließen in das übergeordnete Energiemanagementsystem ein und liefern einen Teil der Datenbasis, anhand derer ein Unternehmen operative und strategische Entscheidungen trifft. Eine energieeffiziente Niederspannungsanlage ist mit diesen digitalen Komponenten heute schon realisierbar und kann die Ausgaben für Energie im Gebäude um bis zu 30 Prozent senken.

Quelle: Schneider Electric GmbH/Autor: Thomas Matschke

 

Weitere Informationen auf: www.se.com/at

Quelle: Schneider Electric

Entgeltliche Einschaltung

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