Die Innungskolumne im August 2011

Für mich sieht es nicht danach aus – mir kommt vor, als würden in der Politik und in der Finanzwirtschaft sowie in der Industrie nur noch Computer entscheiden, geil nach Gewinnen ohne Rücksichtnahme auf den Faktor Mensch.

Anders bei uns Handwerkern – hier gibt es noch Weitblick hier gibt es noch Erfahrung und Übermittlung von Weisheiten an die Jugend. Bitte haltet Euch weiter daran! Denn wir werden den Wagen in der Zukunft ziehen müssen!
Auch das Thema Pensionen und ihre Reform gibt mir zu denken. Scheinbar geht hier nichts weiter – ist dies wirklich so? Mir kommt vor, als hätte diese Reform schon vor Jahrzehnten begonnen – aber wie und wo? Denkt einmal nach: Alle sollen maturieren, alle sollen in die Fachhochschule oder Hochschule gehen. Das Pensionsalter soll auf 65 Jahre festgelegt werden. 45 Arbeitsjahre! Aber mit 55 Jahren will dich in der Industrie keiner mehr!
Hat es nun gezündet? Ist dies nicht eine schleichende Pensionsreform an der am Ende keiner schuld ist? Es wird für unsere studierende Jugend in der Zukunft nur die Mindestrente geben und wenn vorhanden, das Ersparte der Alten!
Also: Nur der Handwerker und der Maturant hat noch eine Chance, die volle Pension zu erhalten!
Aus diesen angeführten Gründen bin ich der Meinung, hat das Handwerk in der Zukunft wieder goldenen Boden und im Speziellen die Elektrotechniker – denn wir sorgen heute schon für Arbeit, Sicherheit und Fortschritt für die Zukunft. Daran arbeitet eure Standesvertretung und meine Heinzelmännchen ununterbrochen, und wir werden auch ohne den Wirtschaftsbossen überleben und auch in Zukunft obenauf sein.
Werden das unsere, in der Sandkiste spielende, nicht mehr ein noch aus wissende Finanzhaie und unsere Politiker in der Zukunft auch schaffen?
Denkt daran – nur gemeinsam sind wir stark und haben möglicherweise auch noch politisch etwas mitzureden!

Euer
Joe Witke

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