Die Ersten werden die Letzten sein – Der Untergang der Lichtbranche?

 

 

 

Warnung: Dieser Text ist gezielt provokant verfasst – um die Branche aufzurütteln und aus dem Dornröschen-Schlaf zu wecken.

Ihr mögt die besten, schönsten, ausgereiftesten Produkte haben, doch irgendwie merkt ihr selbst, dass euch das gewisse Etwas fehlt. Was das ist, wurde mir klar, als ich durch die Seite von derstandard.at stöberte und las: „Ikea bringt vernetzte Lampen auf den Markt“.

Jeder, der mit Marketing oder Produktpolitik zu tun hat, kennt die 4 Ps bzw. den Marketing-Mix.

Produkt  – Preis – Promotion – Placement

Produkt:
Eines kann ich nach meiner Zeit in dieser Branche einwandfrei bezeugen. Die Hersteller können zurecht stolz auf die Qualität und Innovationsgrad ihrer Produkte sein. Hier und da fehlt der letzte Schliff bei der Bedienbarkeit, doch da hinken selbst die großen Auto-Konzerne den großen Vorbildern Google und Apple nach.

Preis:
Bei der Preispolitik hat man als Kunde eine große Auswahl an Segmenten, von denen manche durchaus mit dem schwedischen Bastelbedarf-Laden mithalten können. Der Preis sollte also nicht das Problem sein.

Promotion:
Jetzt geht´s los. „Schöne“ Werbungen, die das Produkt im richtigen Licht erscheinen lassen, gibt es in der Branche zu Hauf. Doch kaum wer schafft es, ein Lebensgefühl wie Ikea oder die Zugehörigkeit zu einer ausgewählten Gruppe – wie etwa Apple das macht – zu vermitteln.

Placement:
Wer als „Nicht-Branchen-Zugehöriger“ schon mal versucht hat, die wunderschöne Lichtlösung, die er sich mühsam im Internet aus unzähligen verschiedenen Websites und technischen Produkt-Katalogen zusammengesammelt hat, dann schlussendlich auch zu bekommen, der weiß, dass dieses Unterfangen einer kostenlosen Flug-Stornierung bei Ryanair gleicht.

Da haben wir das Problem:
Tolle Produkte – Gute, aber ausbaufähige Werbung – Niemand außerhalb der Branche kennt´s

Ihr seid wie die verzweifelten Bodybuilder, die Tag und Nacht im Fitness-Center trainieren, um Mädels zu beeindrucken, während die Männer mit Lauchfigur die Mädels wo anders aufreißen.

 

Wie lösen wir das am besten?

GEMEINSAM

Deshalb starten wir www.elektropedia.com

Mit einer gemeinsamen Plattform erregen wir die Aufmerksamkeit derer, die unsere Gehälter zahlen, zeigen ihnen mit verständlichen Erklärungen, was mit Licht alles möglich ist. Wer mehr wissen will, kann sich durch die Blogs unserer unabhängigen Experten-Blogger und im Anschluss durch die Lösungen verschiedener Anbieter stöbern.

Aufmerksamkeit schaffen – Begeistern – Abschließen

So und nicht anders, schaffen wir es, dass unsere Branche nicht von Apple Smart Home, Google Nest, Ikea und Konsorten überrollt wird.

Deshalb bieten wir allen mit Expertenwissen und Mut das auch zu zeigen, die Möglichkeit sich in dieser Branche als Experten-Blogger einen Namen zu machen.
Hast DU das Zeug dazu?  Dann schreib uns an redaktion@i-magazin.at

 

Foto: © Inter IKEA Systems B.V. 2016