Deutscher Kältepreis 2018: Wettbewerb für klimafreundliche Kältetechnik

Berlin (ots) – Die Kälte- und Klimaanlagen in Deutschland sorgen für so viele CO2-Emissionen wie rund 30 Prozent des Straßenverkehrs: 50 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial der mehr als 120 Millionen Anlagen. Um klimafreundliche Entwicklungen zu fördern, verleiht das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative den Deutschen Kältepreis 2018. Die Auszeichnung richtet sich an Unternehmen und Einzelpersonen, die innovative Lösungen für Kältetechnik entwickeln und umsetzen.

„Der Deutsche Kältepreis sorgt für neue technische Maßstäbe und bringt die Entwicklung sparsamer und klimafreundlicher Kältetechnik voran“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft organisiert den Wettbewerb bereits seit 2009 gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kälte. Der Kältepreis ist mit 52.500 Euro dotiert und wird 2018 zum sechsten Mal vergeben.

Klima schützen und Wirtschaft stärken – mit effizienter Kältetechnik
In Deutschland werden rund 16 Prozent der gesamten elektrischen Energie durch Kälte- und Klimaanlagen verbraucht. Von effizienter und sparsamer Kältetechnik profitieren neben Klima und Umwelt vor allem die Unternehmen selbst: Bis zu 35 Prozent Energieeinsparung und entsprechend weniger Kosten sind durch den Einsatz effizienter Komponenten und Systeme möglich. In einigen Betrieben konnten sogar bis zu 75 Prozent der Energie eingespart werden. Die Weiterentwicklung der Technologie zu fördern, damit das Klima zu schützen und gleichzeitig die Wirtschaft zu stärken, sind die Ziele des Deutschen Kältepreises.

Weitere Informationen zum Deutschen Kältepreis sind ab sofort unter klimaschutz.de/kaeltepreis zu finden.

Quelle: presseportal.de

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