Ein Geschäft mit der Angst?

Der Rauchwarnmelder startet durch

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Einen ganzen Tag lang? Zuerst möchte man ja nicht glauben, dass man einen ganzen Tag über Rauchwarnmelder reden kann, ist es doch ein vermeintlich simples Produkt. Die Fachkraftschulung von Ei Electronics belehrt aber eines Besseren und endet sogar mit einer echten Zertifizierung nach TRVB 122 S, basierend auf der DIN 14676 – vermittelt also alle Kenntnisse, die für Planung, Einbau und Betrieb von Rauchwarnmeldern notwendig sind.

Österreich-Verkaufsleiter Gerald Rausch hält gemeinsam mit seinen Kollegen aus Deutschland die Schulungen ab.Im Grunde genommen ist die Fachkraftschulung von Ei Electronics eine produktneutrale Angelegenheit – es geht um Inhalte und nicht um Werbung. Trotzdem darf eine kleine Firmenvorstellung natürlich nicht fehlen. Das ist auch berechtigt, schließlich fragt man sich als Teilnehmer, woher die Kompetenz der Vortragenden kommt, insbesondere wenn es am Ende eine Abschlussprüfung und eine damit verbundene Zertifizierung gibt. »Ei« bedeutet schlicht »Emerald Island« (Grüne Insel) und verweist auf den Ursprungsort der Firma, nämlich Irland. Seit über 50 Jahren ist das inhabergeführte Unternehmen nun schon im Geschäft und ist laut Gerald Rausch (Verkaufsleiter Österreich) mit mehr als 10 Mio. produzierter Geräte im Jahr Marktführer in Europa was Rauchwarnmelder betrifft.

Ein Geschäft mit der Angst?
Spricht man von Rauchwarnmeldern, muss man natürlich verstehen, dass es sich dabei um ein Gerät handelt, das für den Personenschutz gedacht ist. Es ist schließlich nur selten das Feuer, das Menschen in Mitleidenschaft zieht, sondern in erster Linie der Rauch, der entsteht. Haushaltsübliche Gegenstände entwickeln im Brandfall vielerlei giftige Dämpfe wie z.B. Blausäure. Im Extremfall reichen drei Atemzüge dieses giftigen Rauches aus, um irreversible Schäden davonzutragen und daran zu sterben. Bei 48.000 Bränden und direkt davon verursachten 50 Toten (davon 71 % durch Rauchgasvergiftung) im Jahr in Österreich, ist das nichts, was nur »ab und zu einmal vorkommt«. Auf diese Zahlen muss man hinweisen, genauso auch darauf, wie schnell Brände tatsächlich entstehen können und dass nur wenige Minuten bleiben, um sich oder seine Familie zu retten. All dies macht nun einmal Angst – da lässt sich nichts beschönigen. Dass ein Rauchwarnmelder hier aber tatsächlich Leben retten kann, beweist eine Statistik aus Großbritannien, wo Ei Electronics traditionsgemäß sehr stark vertreten ist. Dort sind 80 % der Haushalte mit Rauchwarnmeldern, ausgestattet. In den üblichen 20 % kommt es zu 48 % der insgesamt getätigten Notrufe sowie zu 53 % der Todesopfer.

Jetzt auch in ÖsterreichVolker Beyer lieferte auch Einblicke in die Praxis in ­Deutschland, wo sich bereits über 6.000 Personen im Zuge der Ei Electronics-Schulungen zertifizieren konnten.
In Österreich zog man nur sehr langsam nach. Laut OiB-Richtlinie 2 sind Rauchwarnmelder im privaten Wohnbereich bei Neubauten und umfangreichen Umbauten aber inzwischen in allen Bundesländern in Österreich Pflicht – in Kärnten wurde sogar die Nachrüstung bestehender Wohnungen angeordnet. Das hat den Effekt, dass „der Rauchwarnmelder auch hierzulande förmlich durchstartet“, wie es Volker Beyer (Ei Electronics Channel Manager für Fachhandel und Sicherheit in Deutschland) formulierte. Dass es in der Regel mehr dazu braucht, als einen an die Decke zu schrauben und eine Menge Normen und Vorschriften zu beachten sind, erläuterten die beiden Ei Electronics-Vertreter anhand vieler Praxisbeispiele. Am Ende des Seminars wartete die Abschlussprüfung auf die Teilnehmer – wer aber im Laufe des Tages gut aufgepasst hatte, sollte damit kein Problem gehabt haben und konnte als TÜV-zertifizierte »Fachkraft für Rauchwarnmelder nach TRVB 122 S« den Raum verlassen. Ein nicht unwesentlicher Nachweis der eigenen Kompetenz, der dem einen oder anderen sicher einen Wettbewerbsvorteil beim Verkauf bzw. der Montage von Rauchwarnmeldern sichern dürfte.

Natürlich ist es nicht möglich, alle Inhalte eines Tagesseminars auf eineinhalb Seiten wiederzugeben. Wer alles erfahren möchte, was es zu so einem Zertifikat benötigt, dem ist zu empfehlen, an der Fachkraftschulung durch Ei Electronics teilzunehmen. Es wird in Zukunft weitere Schulungstermine geben, die bei uns im i-Magazin, als auch online veröffentlicht werden.

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