Messe Frankfurt
Jetzt ist es fix: Laut Statement der Messe Frankfurt Exhibition auf Anfrage der i-Magazin-Redaktion findet die Light + Building 2020 trotz dem in China grassierenden Coronavirus wie geplant vom 8.-13. März 2020 statt. Foto: © Messe Frankfurt GmbH

Light + Building 2020 bleibt auf Kurs (Stand vor dem 24.2.):

Definitiv (k)eine Absage

„Die Light + Building findet wie geplant vom 8.-13. März 2020 statt“, lautet die Antwort der Frankfurter Messe vom 18. Februar auf Anfrage des i-Magazins. Da trotz grassierendem Coronavirus nach aktueller Einschätzung der deutschen Behörden keine Gefahr besteht, bleibt die Messeleitung bei ihrem Entschluss, die Light + Building wie geplant zu veranstalten.

Nachdem zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitern freistellen, die Light + Building 2020 zu besuchen, manche Großhandelsunternehmen von einem Besuch der Messe generell Abstand nehmen und der eine oder andere (europäische) Hersteller die Teilnahme als Aussteller kurzfristig gecancelt hat, sah sich die Redaktion vom i-Magazin veranlasst, die Messeleitung erneut mit Fragen zu konfrontieren. Die Antworten folgten prompt. Um es kurz zusammenzufassen: Die Messeleitung hat sich dazu entschlossen, die Light + Building 2020 wie geplant stattfinden zu lassen. Eine Verschiebung der Messe auf einen anderen Termin steht daher auch nicht zur Diskussion.

Bereits Erfahrungswerte

Die Messe Frankfurt stützt ihren Entschluss auf das Statement der AUMA, dem Verband der Deutschen Messewirtschaft, der wie folgt lautet: „Erklärung von Philip Harting, Vorsitzender des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft, vor dem Hintergrund der Absage des Mobile World Congress in Barcelona.

In Deutschland finden alle Messen wie geplant statt. Die deutschen Messeveranstalter stehen in enger Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden: Diese sehen gegenwärtig keinen Anlass, die Durchführung von Messen in Deutschland einzuschränken.

Für die deutschen Messen steht die Gesundheit von Besuchern, Ausstellern und weiteren Messeteilnehmern an erster Stelle. Die deutschen Messeveranstalter haben zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Gesundheitsschutz von Messeteilnehmern bestmöglich zu gewährleisten. Diese Maßnahmen reichen von gezielten Hygienemaßnahmen bis hin zum medizinischen Dienst auf dem Messegelände und basieren auf den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO und anerkannten wissenschaftlichen Organisationen wie dem Robert-Koch-Institut.

Messen in Deutschland stehen dementsprechend für bestmöglichen Gesundheitsschutz, um die international geschätzte Funktion zu sichern, Besucher und Aussteller aus aller Welt zusammenzuführen.“

Die Messe Frankfurt gibt auch deshalb Entwarnung, weil sie bereits auf Erfahrungswerte aus der jüngsten Vergangenheit zurückgreifen kann: „Vom 7.-11. Februar fand die Weltleitmesse Ambiente mit 4.635 Ausstellern und rund 108.000 Besuchern in Frankfurt statt. Menschen aus knapp 160 Nationen waren vertreten. Es kam zu keinen medizinischen Vorfällen im Zusammenhang mit dem Novel Coronavirus“, so das Statement der Messe Frankfurt Exhibition.

Wer trägt die Kosten?

Auf die Frage der i-Magazin-Redaktion, ob Aussteller, die ihre Teilnahme wegen des Coronavirus absagen, die vollen Kosten tragen müssen, antwortete die Messe Frankfurt mit:

„Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Messe Frankfurt. Bei einer Nichtteilnahme von Ausstellern an unseren Veranstaltungen in Frankfurt besteht keine kostenfreie Stornierungsmöglichkeit. Für Veranstaltungen auf dem Gelände der Messe Frankfurt besteht nach aktueller Einschätzung der Behörden keine Gefährdung. Firmenvertreter aus von den chinesischen Behörden mit Quarantäne belegten Gebieten wie Wuhan und Hubei können naturgemäß seither nicht mehr nach Frankfurt reisen. In betroffenen Fällen bemühen sich die ausstellenden Unternehmen um Firmenvertreter aus anderen Gebieten, z.B. von europäischen Standorten, die am Stand vor Ort sind.“

Die Messe hält sich bedeckt

Wie die Messeleitung den Ausstellern gegenüber im Falle eines Besucherrückganges im Vergleich zur Light + Building 2018 argumentiert, wollte man von Seiten der Frankfurter Messe nicht kommentieren – dazu hieß es lediglich: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine verlässliche Prognose bezüglich Besucherzahl möglich.“ Und auch die aktuelle Anzahl an Ausstellern wollte die Messeleitung auf Anfrage des i-Magazins zum jetzigen Zeitpunkt nicht preisgeben. „Eine finale Anzahl wird kurz vor Beginn der Light + Building bekannt gegeben“, so die Messe Frankfurt Exhibition GmbH abschließend.

www.messefrankfurt.com

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