»Busch-free@work«

Auch die Spaltlampenuntersuchung wurde in Busch-free@home integriert. Das erleichtert nicht nur den Arbeitsablauf, sondern bietet auch einen Komfortgewinn für die Patienten.  Gebäudeautomation ist schon längst keine Spielerei mehr oder nur eine Sache für die, die es sich wirklich leisten können. Mit Busch-free@home hat Busch-Jaeger ein Gebäudeautomationssystem entwickelt, das in der Anschaffung vergleichsweise günstig und in der Handhabung leicht zu bedienen ist. Dass es aber auch Anwendungen abseits der vorgetretenen Pfade und es auch abseits des klassischen Einfamilienhauses Einsatzmöglichkeiten gibt, zeigt die Augenarztpraxis in St. Gilgen am Wolfgangsee.

Seit rund zwei Jahren ist Busch-free@home nun auf dem österreichischen Markt vertreten. In diesem Zeitraum hat sich das Hausautomationssystem im Sektor Ein- und Zweifamilienhaus zu einer erfolgreichen und gefragten Lösung für die Steuerung von Komfortfunktionen, die das tägliche Leben angenehmer gestalten sollen, entwickelt. Richard Chiappani, der im Auftrag für ABB in der Region Österreich Mitte Busch-Jaeger-Produkte vertritt, kann das bestätigen: „Die Nachfrage ist groß – die Zufriedenheit mit diesem System spricht sich rum. Der vergleichsweise günstige Preis, die zugänglichen Funktionen und die Möglichkeit, dass der Kunde selbst in die Programmierung eingreifen kann, sprechen für sich.“

Der Schaltschrank wurde unter einer magnetischen Tafel, mit einer für einen Augenarzt »typischen« innovativen Gestaltung gut versteckt.Das A und O
Dass es aber nicht immer nur private Räumlichkeiten sein müssen, in denen Busch-free@home eingesetzt werden kann, beweist die ­Augenarztpraxis von Dr. Robert Schneider, MSc in St. Gilgen am Wolfgangsee im Bundesland Salzburg. Dr. Schneider richtete seine Praxis in einem Neubau ein – ein Medizintechniker riet ihm dabei zu einem Bussystem. Ing. Walter Kogler, vom gleichnamigen Elektrotechnikbetrieb aus Abersee, schlug daraufhin Busch-free@home vor, mit dem er schon einige Projekte erfolgreich umsetzen konnte. Gesagt, getan und so wurde die komplette Praxis ausgestattet, wovon nun nicht nur der Augenarzt selbst, sondern auch seine Patienten profitieren. Die eingebauten Funktionen gehören dabei zum A und O einer Gebäudeautomation, wie sie mit Busch-free@home realisierbar sind. Lichtszenen, Jalousiesteuerung oder Heizungskontrolle sind über das 7“-Touchpanel oder per Fernzugriff steuerbar. Als Besonderheit bei einem Projekt dieser Art ist die Einbindung der Spaltlampenuntersuchung zu nennen. Denn auch dieses Gerät, bei dem der Arzt den vorderen und hinteren Augenabschnitt untersuchen und mikroskopisch beurteilen kann, wurde in Busch-free@home integriert. So fahren die Jalousien herunter und das Licht wird automatisch gedimmt, wenn die Untersuchungseinheit in Stellung gebracht wird und die Augenuntersuchung beginnt. In Position zwei, bei der das Gespräch mit dem Patienten im Vordergrund steht, wird der Raum wieder aufgehellt, um eine normale Kommunikation zu gewährleisten. Dazu war nur der Einbau einer extra Platine nötig – theoretisch können also auch externe Geräte in Busch-free@home eingebunden werden, wie Ing. Walter Kogler bestätigt. Voraussetzung ist aber natürlich, dass diese Geräte Daten über ihren Zustand weitergeben, mit denen Busch-free@home arbeiten kann. Zusätzlich wurde noch ein »Kindertaster« eingerichtet, der wiederum eine eigene Beleuchtungsstufe aktiviert, die bei der Untersuchung von Kindern besser geeignet ist.

Per 7“-Touchpanel werden alle Funktionen geregelt. Zusätzlich kann aber auch per Smartphone aus der Ferne zugegriffen werden.Im Praxistest
Nach nun einem knappen Jahr fasst Dr. Schneider das Leben bzw. Arbeiten mit Busch-free@home positiv zusammen. „Natürlich braucht man ein Bussystem nicht zwingend, die vielen Funktionen sind aber definitiv ein Komfortgewinn.“ Als besonderen Gewinn hebt Dr. Schneider auch die »Alles aus«-Funktion hervor. Besonders bei Räumlichkeiten, in denen viele elektronische Geräte laufen, die selbst im Stand-by-Modus noch viel Strom verbrauchen – so wie es in einer modernen Arztpraxis nun einmal der Fall ist – spart man nicht nur viel Zeit, sondern auch Energie. Ein Knopfdruck reicht aus und man kann beruhigt die Praxis verlassen. Auch in die Anpassung der Funktionen hat sich Dr. Schneider inzwischen eingearbeitet und beispielsweise zusätzlich zu den Szenarien Sommer und Winter auch ein Szenario für »Abwesenheit Winter« erstellt. Dieses gewährleistet, dass auch bei Abwesenheit in einem klar definierten Zeitraum die Praxis beheizt wird und nicht zu sehr auskühlt. „Das ist ein weiteres Plus, in der alten Praxis haben wir immer sehr lange gebraucht, um nach Schließtagen alles wieder in den Normalzustand zu bringen. Jetzt kann ich einfach am Tag davor per Fernzugriff die Temperatur erhöhen und so eine entsprechende Raumtemperatur schon vor Arbeitsbeginn erreichen.“ Aber auch der gegenteilige Effekt wird gerne genutzt. So kann Dr. Schneider an heißen Sommertagen die Jalousien per Fernzugriff herunterzufahren und die Räumlichkeiten vor Überhitzung schützen.

Man sieht also, mit ein wenig Kreativität lassen sich auch Funktionen einrichten und ­Apparate mit Busch-free@home verbinden, an die man anfangs gar nicht gedacht hat. Ing. Walter Kogler ist jedenfalls schon länger überzeugt: „Das System ist mir generell sehr sympathisch und ich habe bisher nur positive Erfahrungen damit gemacht. Es ist nicht nur ein Mehrwert für den Kunden, sondern auch für mich als Elektrotechniker.“

 

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