Brückenschlag

Die verheerenden Hochwasser der Jahre 2005 und 2007 haben den ca. 15.000 Einwohnern von Burgdorf mehr als deutlich gezeigt, dass die Abflusskapazitäten des Flusses Emme schnell an ihre Grenzen stoßen. Aus diesem Grund hat die Stadt Burgdorf 2009 einen Projektwettbewerb ausgerufen, bei dem Architekten die Möglichkeit hatten, Vorschläge zum Ausbau der Flusskapazitäten einzureichen.

Das Gewinnerprojekt war das Projekt „»Primavera« der Landschaftsarchitekten Westpol, das in Zusammenarbeit mit C+S Ingenieure und ACS Partner AG entstanden ist. Der erste Spatenstich zur Umsetzung des Projektes wurde am 10. Oktober 2012 getätigt. Seit dem wurde das Flussbett der Emme auf einer Strecke von knapp 2km um 60-80cm abgesenkt, sodass das Flussbett jetzt eine 25% höhere Durchflusskapazität erreicht.
Im Rahmen dieses Projektes wurde auch der alte Typonsteg abgerissen und an gleicher Stelle neu errichtet. Der neue Steg ist deutlich höher und breiter als der alte, wodurch eine Überflutung des Stegs verhindert werden soll, damit die Stadtteile Gyrischachen, Lorraine und Einunger bei Hochwasser problemlos verbunden bleiben. Für die moderne Beleuchtung des neuen Typonstegs sorgt die Firma Insta Elektro aus Lüdenscheid.

Insta hat insgesamt 86 Leuchten der instalight 4020 LH der Farbe warmweiß geliefert. Die vielfältig einsetz- baren Lichtlinien wurden in die Handläufe des Brückengeländers eingesetzt. Durch die indirekte Beleuchtung wird die Brücke nicht nur beleuchtet, sondern es wird gleichzeitig ein eindrucksvolles Ambiente erzeugt.

Bauherr: Stadt Burgdorf, Baudirektion
Architekten: Westpol Landschaftsarchitekten
Konstrukteur: ACS Partner AG, C+S Ingenieure
Lichtplanung: Scherer Licht AG, Bern
LED-Technik: Insta Elektro GmbH, Lightment, Lüdenscheid

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