Bosch besucht junge Techniker an der HTL Weiz

Am 6. November 2017 und somit drei Tage vor dem internationalen Tag der Erfinder besuchte eine Delegation der Robert Bosch AG die rund 100 Schüler der 5. Klassen an der HTL Weiz, um sich mit ihnen über ihre Karrierepläne und erfolgreiche Einstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben nach der Matura auszutauschen. Im Fokus standen auch die hohe Bedeutung des Zusammenwirkens von Lehre und Praxis sowie Informationen zur Teilnahme am Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich.

DI Manfred Fuchs, Abteilungsvorstand des Fachbereichs Maschinenbau an der HTL Weiz, begrüßte gemeinsam mit HTL-Direktor Prof. DI Gottfried Purkarthofer die Delegation von Bosch und führte gemeinsam mit seinen Kollegen durch den Vormittag. In seiner einleitenden Rede unterstrich DI Fuchs die hohe Praxisnähe der Ausbildung an der HTL-Weiz und die hervorragenden Berufsaussichten für Absolventen.

Lukas Jagerhofer und Alexander Sauseng demonstrieren anhand eines Versuchsaufbaus ihr Diplomarbeitsprojekt »Speicherung von Wasserstoff in Form von Metallhydriden« vor Bosch-Vertretern. Im Bild (v. l.): Lukas Jagerhofer, Alexander Sauseng, Dr. Helfried Tuisel (Projektbetreuer), Mag. Angelika Kiessling (Leiterin Unternehmenskommunikation Bosch Österreich), DI Alexander Liess (Niederlassungsleiter Bosch Gebäudesicherheit) und Carina Palenik, MSc (Personalmarketing Bosch Österreich). (Fotocredit: Robert Bosch AG)»HTL-Oscar« von Bosch als Karriere-Turbo
Der Technik fürs Leben-Preis, den siegreiche Schüler der HTL Weiz bereits in den Jahren 2009 und 2014 in die Steiermark holen konnten, habe einen sehr hohen Stellenwert und man sei schon sehr gespannt auf das Abschneiden der Projekte, die heuer von Weizer Maturanten angemeldet und eingereicht werden, so Fuchs. Die Anmeldefrist für die »HTL-Oscars« des HTL-Abschlussjahrgangs 2017/18 endet am 30. November 2017. Eine Teilnahme am größten unternehmensinitiierten HTL-Wettbewerb Österreichs, bei dem Diplomarbeitsprojekte technischer Fachbereiche von HTL in ganz Österreich bewertet werden, gilt in der Branche als wahres Karriere-Sprungbrett für Berufseinsteiger. Die talentierten Köpfe hinter den Sieger-Projekten können mit einem 6-monatigen Praktikums-Fixplatz an einem der vielen Standorte der Bosch-Gruppe in Österreich durchstarten. „Die Ausbildung an österreichischen HTL ist auch im internationalen Vergleich eine besonders hochwertige, und mit einer Nominierung oder Auszeichnung beim Technik fürs Leben-Preis gelingt der Karrierestart nach der Matura noch besser“, erklärte Mag. Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch in Österreich und Initiatorin des Wettbewerbs.

Steiermark als Spitzenreiterin in Österreich
„Mit 52 Einreichungen und drei Auszeichnungen in den letzten zehn Jahren sind steirische HTL an der absoluten Spitze unseres Wettbewerbs positioniert. Wir ermutigen auch heuer wieder alle Schüler an steirischen HTL, mit ihren Abschluss-Diplomarbeiten dabei zu sein“, so Mag. Kiessling.

Sebastian Uller und Matthias Wilding (2 .u. 3.v.r.) präsentieren ihr Diplomarbeitsprojekt »Optimierung einer Kleinwindkraftanlage«. Weiters im Bild (v.l.): Mag. Angelika Kiessling (Leiterin Unternehmenskommunikation Bosch Österreich), Carina Palenik, MSc (Personalmarketing Bosch Österreich), DI Alexander Liess (Niederlassungsleiter Bosch Gebäudesicherheit), DI Mag. Hannes Grünbichler (HTL-Professor und Projektbetreuer). (Fotocredit: Robert Bosch AG)Bosch setzt auf HTL-Absolventen
Eine Karriere bei Bosch kann für HTL-Absolventen auch nach einem angeschlossenen Hochschulstudium sehr erfolgreich verlaufen. Bester Beleg dafür ist der Werdegang von DI Alexander Liess, Niederlassungsleiter von Bosch Gebäudesicherheit. Er ist Absolvent des Fachbereichs Elektrotechnik an der HTL Kapfenberg und hat ein Telematik-Studium mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik an der TU Graz absolviert: „Meine Ausbildung in der HTL war die optimale Basis für mein anschließendes Studium. Auch heute noch profitiere ich fast täglich von Kenntnissen, die ich an der HTL erworben habe. Die HTL ist für Karrierewege im Technikbereich sicher die beste Basis-Ausbildung, für die man sich entscheiden kann.“ Bosch bietet Berufseinsteigern nach der Matura auch die Möglichkeit, die Berufstätigkeit mit einem Hochschulstudium zu verbinden. „Eine Kombination aus Studium und Berufstätigkeit wird von Bosch-Mitarbeitern immer häufiger genutzt und beide Bereiche ergänzen sich optimal, dies unterstützen wir unter anderem mit flexiblen Arbeitszeitmodellen“, so Bosch-Personalmarketing-Expertin Carina Palenik, MSc.

Schüler aus Weiz zeigen Diplomarbeitsprojekte
Einige der rund 100 an der Veranstaltung teilnehmenden Schüler, die 2018 in den Abteilungen Elektrotechnik, Maschinenbau und dem Zweig für Wirtschaftsingenieure ihre Reifeprüfungen ablegen werden, nutzten die Gelegenheit, um der Delegation von Bosch ihre Diplomarbeitsprojekte vorzustellen. Neben der Vorstellung der »Konstruktion einer zweifachen Schlauchhaspel für Rollcontainer« von Jakob Strempfl und Paul Rabitsch sowie der »Schnellladestation für Elektroautos« von Marcel Gratzer und Manuel Paar beeindruckten viele weitere Projektpräsentationen die Bosch-Delegation. DI Alexander Liess zeigte sich von den Technik-Lösungen begeistert: „Ich habe den Eindruck, dass an der HTL Weiz auf höchstem Niveau gelehrt und gearbeitet wird. Ich wünsche den talentierten Nachwuchstechnikern viel Erfolg für den Abschluss ihrer Diplomarbeiten und die Matura.“

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