femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., mit den Vertreter/innen von Wien Energie: Dipl.-Ing. (FH) Astrid Schober, IT-Leiterin, Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk, Leiterin Asset Entwicklung und Management, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Karl Gruber (v.l.) (Bild: Wien Energie/Michael Horak)

femOVE-Netzwerktreffen in Kooperation mit Wien Energie:

Blockchain als Chance für die Energiewirtschaft

Die Blockchain-Technologie – zumeist bekannt im Zusammenhang mit Kryptowährungen – ist drauf und dran, die Energiewirtschaft zu revolutionieren. So testet derzeit Wien Energie in einem Pilotprojekt Blockchain für Peer-to-Peer-Transaktionen. Welche Potenziale dieser Technologie insbesondere in der Energiewirtschaft eingeräumt werden, wo Chancen und Risiken liegen und welche neuen Geschäftsmodelle dadurch entstehen könnten, erläuterte Dipl.-Ing. (FH) Astrid Schober in ihrem Impulsvortrag beim jüngsten Netzwerktreffen von femOVE. Die IT-Leiterin von Wien Energie gab damit Einblick in ihr spannendes Arbeitsfeld beim größten österreichischen Energieversorger.

Die Mitglieder von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Branche der Elektro- und Informationstechnik sowie Energiewirtschaft im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, trafen sich diesmal auf Einladung des Wiener Energieunternehmens in der Wien Energie-Welt Spittelau. Damit unterstützt das Unternehmen den fachlichen und informellen Austausch unter den Technikerinnen. Geschäftsführer Dipl.-Ing. Karl Gruber betonte dazu: „Ich freue mich, dass wir hier heute eine Plattform für die Vernetzung von Expertinnen und Technikerinnen bieten konnten. Es ist mir persönlich ein Anliegen, dass wir Frauen in Führungspositionen besonders im technischen Bereich fördern. Wir als Wien Energie beginnen da bereits bei den Mädchen, etwa mit dem Töchtertag, bieten Trainee- und Mentoringprogramme an und unterstützen am Karriereweg“.

Von Stolpersteinen und Karriere-Turbos

Wie kann ich meine Karriere planen und gezielt vorantreiben? Wo liegen mögliche Stolpersteine, was bringt mich weiter? Wie lassen sich Beruf und Familie am besten vereinbaren? Und wie war der eigene Weg ins Top-Management? Diese und weitere spannende Fragen beantworteten Dipl.-Ing. (FH) Schober und Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk, Leiterin Asset Entwicklung und Management bei Wien Energie, in einer offenen Diskussionsrunde. Eines wurde in den Darstellungen klar: Der Weg an die Spitze ist ein Weg zwischen Forderung und Förderung, aber er ist es wert, ihn zu gehen!

Neben den interessanten Impulsen standen diesmal auch eine Führung durch die Wien Energie-Erlebniswelt, mit Attraktionen wie dem Tanzkraftwerk und der Photonenwurfmaschine, auf dem Programm. Und wie mehrfach von den Teilnehmerinnen gehört, bot dieses femOVE-Netzwerktreffen innovative und motivierende Anregungen für den eigenen Arbeitsalltag genauso wie neue Kontakte für das persönliche Netzwerk. Das konnte auch Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE, erfreut bestätigen: „Wie heute an den Beispielen erneuerbare Energien und Blockchain gezeigt, bietet unsere Branche gerade jetzt viele innovative und herausfordernde Themen und ein sehr attraktives Umfeld für Frauen. Die rasant fortschreitende Digitalisierung schafft positive Aufbruchsstimmung und Dynamik und gibt unseren Expertinnen und Führungskräften die Chance, sich aktiv in der Weiterentwicklung einzubringen und die Zukunft erfolgreich mitzugestalten!“

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