Bitte einmal aufladen!

DAnfang Jänner 2016 erfolgte der Startschuss für den »Ö-HUB« in Kooperation mit der Firma Hubject, Europas größtem Anbieter von Ladeinfrastruktur in Europa. „Bis zum Frühjahr 2017 wollen wir allen E-Mobility-Kunden ein einfaches Laden ihrer E-Fahrzeuge in ganz Österreich ermöglichen“, so BEÖ-Vorstand Jürgen Halasz. (Foto: K. Veit)ie Zeit ist reif für Elektromobilität: Sie ist leise, sauber und umweltfreundlich. Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb werden heute von fast allen Anbietern in Serie produziert und auch das Netz der öffentlichen Ladestationen in Österreich wächst Monat für Monat. Derzeit sind es 2.200, wovon 80 Prozent von Mitgliedsunternehmen des BEÖ betrieben werden. Damit ist es das mit Abstand größte flächendeckende Stromladenetz Österreichs. „Bitte einmal Strom laden“ wird man bald häufiger hören. Anfang Jänner 2016 erfolgte der Startschuss für den »Ö-HUB« in Kooperation mit der Firma Hubject, Europas größtem Anbieter von Ladeinfrastruktur in Europa. „Bis zum Frühjahr 2017 wollen wir allen E-Mobility-Kunden ein einfaches Laden ihrer E-Fahrzeuge in ganz Österreich ermöglichen“, so BEÖ-Vorstand Jürgen Halasz.

Einfach laden und bezahlen
Ein E-Bike oder E-Auto zuladen, soll bald so einfach sein wie ein Smartphone zu laden. „Es genügt dann ein einziger Vertrag und ein Zugangsmedium wie eine Karte oder ein Smartphone, mit dem die Kunden an allen teilnehmenden Stromladestationen ihre Fahrzeuge laden können“, so Jürgen Halasz. Im ersten Schritt des Projekts werden die Betreiber der Ladestationen mit den Anbieter von E-Mobility-Dienstleistungen vernetzt. So entsteht ein Datenabgleich und der Kunde kann dann auch Strom von der Ladestation eines anderen Netzbetreibers ohne Zusatzaufwand nutzen. Eine weitere Neuerung ist das einfache Bezahlen an der Strom-Ladestation. „In Zukunft wird es auch mit dem Smartphone möglich sein“, verspricht Halasz. Zusätzlich erhalten E-Mobility-Kunden per App und Webpage einen raschen Überblick über alle öffentlichen Ladestationen.

Mit diesem Projekt zur Vernetzung der Plattformen kommen die Mitgliedsunternehmen des BEÖ dem ausdrücklichen Wunsch der Politik nach. Das Projekt Ö-HUB wird vom Klima- und Energiefonds gefördert, die Ergebnisse werden im März 2017 vorgestellt. (Quelle: Wien Energie)Offen für alle
Im BEÖ sind die führenden Landes- und kommunalen Energieversorgungsunternehmen vertreten. Die Kelag betreibt bereits jetzt eines der modernsten Lade-Infrastrukturen in Österreich. „Mit dem Ö-Hub sind wir in der Lage, unseren Kunden über die Bundesländergrenzen hinweg den Komfort des einfachen Ladens zu bieten“, so Armin Wiersma, Vorstand der Kelag. „Vom Österreichweiten Ladenetz profitieren auch unsere Kunden“, ist EVN Vorstand Peter Layr überzeugt. Und auch der Vorsitzende der Wien Energie-Geschäftsführung Thomas Irschik unterstreicht: „Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein für die Verkehrslösungen der Zukunft“.

Nach Abschluss des Projektes steht der Ö-HUB allen österreichischen Ladestationsbetreibern und E-Mobility-Anbietern zu gleichen Bedingungen offen. „Als BEÖ haben wir damit den Grundstein für eine flächendeckende anbieterübergreifende Ladeinfrastruktur in Österreich gelegt und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche Mobilität“, so Jürgen Halasz. Mit diesem Projekt zur Vernetzung der Plattformen kommen die Mitgliedsunternehmen des BEÖ dem ausdrücklichen Wunsch der Politik nach. Das Projekt Ö-HUB wird vom Klima- und Energiefonds gefördert, die Ergebnisse werden im März 2017 vorgestellt.

Zahlen und Fakten

  • 2015 wurden in Österreich 1677 rein elektrisch betriebene Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Ein Plus von knapp 31 Prozent gegenüber 2014.
  • Bis 2017 soll laut Umweltbundesamt der Bestand an E-Autos (inklusive Plug-in-Hybridautos) auf rund 23.000 anwachsen.
  • Bis 2020 rechnen optimistische Szenarien mit bis zu 174.000 E-Fahrzeugen.
  • Aktuell gibt es 2.200 öffentlich zugängliche Ladestellen, bis 2017 sollen es 4.000 sein.
  • Rund 80 Prozent der Ladestellen werden von den Mitgliedern des BEÖ betrieben.

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