Wago: bewährtes Konzept auf neuem Niveau

Starke Performance auch für komplexe Projekte: Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde der Controller KNX IP (750-889) mit einem leistungsfähigeren Prozessor ausgestattet. In Verbindung mit einem zudem doppelt so großen Programmspeicher und einem vier Mal so großen Datenspeicher sorgt dies für genügend Reserven selbst bei komplexen Steuerungsaufgaben. Über den integrierten 2-Port-Switch lässt sich der Controller direkt in eine Ethernet-Linientopologie einbinden. Der SD-Karten-Steckplatz bietet zusätzlichen Speicherplatz, um beispielsweise komplexere Web-Visualisierungen zu realisieren, Trend-Log-Daten auszulagern oder Sicherungskopien des SPS-Programms zu erstellen (Backup & Restore). Per Knopfdruck startet der Controller mit einer fest vorgegebenen IP-Adresse, über die er immer erreichbar und konfigurierbar ist. Das Begrenzen der Telegrammraten sowie die optimierte Boot-Reihenfolge verbessern obendrauf den Netzwerkverkehr für ein spürbar besseres Startverhalten.

Verbessertes Zusammenspiel zwischen ETS und Codesys: Die Sym-XML-Datei ist nur noch bei Änderungen des KNX-Interfaces zu synchronisieren. Bei allen anderen Programmänderungen in Codesys entfällt das zusätzliche Erzeugen und Importieren der Sym-XML-Datei zwischen der Steuerung und der ETS-Software. Für einen besseren Überblick und eine schnellere Bedienung wurden unter anderem Funktionen aus dem Wago-Plug-in zurück in die ETS verlagert.

Mit dem frei programmierbaren Controller KNX IP (750-889) lassen sich sämtliche KNX-Geräte unterschiedlicher Gewerke miteinander verbinden, steuern, regeln und überwachen. Zusammen mit den I/O-Modulen aus dem Wago-I/O-System 750 werden überdies weitere Sensoren, Aktoren und Subbusse wie Dali oder Enocean in die Steuerung integriert. Die Router-Funktion in Kombination mit der TP1-Klemme verbindet automatisch die KNX-Zweidraht-Welt mit dem Ethernet. Somit lassen sich Gebäude oder Anlagen vom lokalen Netzwerk aus oder über das Internet bedienen.

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