Avast Smart LIfe
Die Smart-Life-Plattform von Avast nutzt künstliche Intelligenz, um Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren und steht Service-Providern und Privatkunden als Software-as-a-Service-(SaaS)-Modell zur Verfügung. (Bild: Fotolia)

Neue SaaS-Plattform basiert auf KI-Technologie und schützt Geräte, Netzwerke und persönliche Daten:

Avast stellt IoT-Sicherheitsplattform »Smart Life« vor

Avast gab auf dem Mobile World Congress in Barcelona den Startschuss für seine »Smart-Life«-Plattform. Das neue Sicherheitsangebot für das Internet der Dinge (IoT) schützt die Menschen vor den Sicherheitsgefahren der digitalen Welt. Die Smart-Life-Plattform nutzt künstliche Intelligenz, um Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren und steht Service-Providern und Privatkunden als Software-as-a-Service-(SaaS)-Modell zur Verfügung. Die neue Lösung vereinfacht Privatpersonen und kleinen Unternehmen den Schutz ihrer IoT-Geräte, Netzwerke und sensiblen Informationen sowohl zu Hause, im Büro als auch unterwegs.

IoT-Prognosen zufolge wird sich bis 2025 die Anzahl der vernetzten Geräte auf über 75 Billionen verdreifachen. Um bei der Entwicklung mitzuhalten sind Hersteller gezwungen, smarte Geräte schnell und zu erschwinglichen Preisen auf den Markt zu bringen, was häufig zur Folge hat, dass Sicherheitsaspekte vernachlässigt werden. Die Smart-Life-Plattform löst das Problem der ungeschützten IoT-Geräte und schirmt die Nutzer vor Cyberattacken ab.

„Es ist jetzt fünf Jahre her, seit der erste Angriff auf eine Babycam in Texas bekannt wurde. Seitdem haben viele IoT-Geräte in unserem beruflichen und privaten Umfeld Einzug gehalten, aber die Sicherheit der vernetzten Geräte hat sich nicht signifikant verbessert. Damit sind die Nutzer einem erheblichen Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Wir erwarten zunehmend, dass Smart Speaker, intelligente Türöffner oder IP-Kameras unser Leben bequemer machen, jedoch steigt durch die Zunahme der smarten Geräte auch die Dringlichkeit, diese umfassend zu schützen“, sagt Gagan Singh, Senior Vice President und General Manager im Bereich Mobile bei Avast.

Er erklärt weiter: „Mit unseren weltweit über 400 Millionen aktiven Nutzern bekommen wir detaillierte Einblicke, wie IoT-Geräte arbeiten. Dieses Wissen wird in unsere cloud-basierten, maschinell lernenden Rechner eingespeist, so dass sie Anomalien, Botnetze und andere Sicherheitsgefahren, die IoT-Geräte bedrohen, schnell erkennen und abwehren können. Bei der Entwicklung der Smart-Life-Plattform auf Basis künstlicher Intelligenz lag unser Fokus auf der Benutzerfreundlichkeit, damit Nutzer problemlos all ihre IoT-Geräte und Netzwerke schützen können.“

In der Realität ist es im Moment tatsächlich so, dass viele Smart-Geräte angreifbar sind – dazu gehören auch Thermostate, Streaming-Boxen, Webcams und digitale persönliche Assistenten. Gerade Privatanwender und kleine Unternehmen sind beliebte Ziele für Cyberkriminelle. Eines der häufigsten Angriffsszenarien ist, dass sie Tausende von IoT-Geräten argloser Haushalte hacken, um damit Netzwerke von infizierten Geräten, sogenannten Botnetzen, zu erschaffen, mit denen sich dann weitere Cyberattacken durchführen lassen. Avast erwartet in diesem und den kommenden Jahren einen starken Anstieg solch krimineller Vorgehensweisen zusammen mit klassischem Datendiebstahl und Schäden an IT-Systemen durch physische Ursachen.

Das erste Angebot basierend auf der Smart-Life-Plattform, Avast Smart Home Security, wird die Anwender vor digitalen Gefahren schützen und Transparenz in die Vorgänge ihres Heimnetzwerkes bringen. Zentrale Funktionen der Lösung sind die Erkennung von Bedrohungen der Privatsphäre, Botnetze und Malware ebenso wie sicheres Surfen und der Prävention von Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacken.

Ein Beispielszenario, wie die Lösung arbeitet, ist folgendes: Wird ein intelligentes Heizthermostat plötzlich zu einer ungewöhnlichen Zeit angeschaltet und sendet viele Daten in ein unbekanntes Land, kann Avast unmittelbar reagieren, die Attacke abwehren und die Besitzer über den verdächtigen Vorgang informieren. Mit der Erweiterung des Services werden zusätzliche Funktionen zur Verfügung stehen; dazu gehört die Möglichkeit, den Internetzugang zu unterbrechen oder die Screen-Time zu limitieren. Darüber hinaus wird die Lösung um starke Content-Filter ergänzt werden.

Im Laufe des Jahres wird der Service als Avast Smart Home Security direkt per Handy-App, in Kombination mit einem Hub zur Verfügung stehen, der mit jedem Router kompatibel ist. Avast arbeitet auch mit verschiedenen Telekommunikationsprovidern zusammen, um deren Kunden ein gemeinsames Angebot des Services zu ermöglichen.

www.avast.com

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