Ralf Markert, Jürgen Kaspar und Richard Freimüller.
V.l.n.r: Ralf Markert, Key Account Manager, GDHV Deutschland; Jürgen Kaspar, Vertrieb Österreich der GDHV Deutschland; Richard Freimüller, Consultancy for Renewable Energies.

Das Interview mit Glen Dimplex Heating & Ventilation:

Alles nur »heiße Luft«? Von wegen!

Moderne und energieeffiziente Speicherheizgeräte gesucht? Elektrische Raumheizgeräte benötigt? Können Sie haben – u. a. bei Glen Dimplex Heating & Ventilation, die ihre Kunden über den Elektro-Fachgroßhandel mit der renommierten Marke Dimplex in der Branche versorgt. Nun wird eine neue Dimension des elektrischen Heizens angekündigt. Wie diese ausschaut, erfahren Sie zuerst bei uns!

Interview: Thomas Graf-Zoufal
Text: Mag. Sandra Eisner

Professionelle elektrische Heizungs- und Warmwasserlösungen für Wohn- und Gewerbebauten sind das Spezialgebiet von Glen Dimplex Heating & Ventilation (GDHV), Tochterunternehmen der Glen Dimplex Group (mit Hauptsitz in Dublin), die 1973 gegründet wurde. Ralf Markert, Key Account Manager, GDHV Deutschland, Jürgen Kaspar, Vertrieb Österreich der GDHV Deutschland, und Richard Freimüller, Consultancy for Renewable Energies, klärten uns vor dem i-Magazin-Mikro über das Produktspektrum an intelligenten elektrischen Heizsystemen auf und stellten außerdem eine erfolgversprechende Innovation vor.

Herr Markert, Glen Dimplex positioniert sich mit seinem Angebot nahe am Kunden – wie spiegelt sich diese Gesinnung in der Unternehmensstruktur wider?

Ralf Markert: Aus einer neuen Unternehmensausrichtung heraus wurde Glen Dimplex  in drei verschiedene Sparten aufgeteilt: »Glen Dimplex Consumer Products«, deren Unternehmenszentrale für die gesamten Aktivitäten in Holland angesiedelt ist, »Glen Dimplex Thermal Solutions«, betreffend alle Produkte, die einen hydraulischen Wärme- oder Kälteaustausch in sich haben, mit dem Standort im deutschen Kulmbach, und »Glen Dimplex Heating & Ventilation«. Diese Produktgruppe stellt seit jeher den Ursprung, den  Kern des Unternehmens dar, weshalb die weltweite Zentrale in Dublin geblieben ist. Wir sind für »Glen Dimplex Heating & Ventilation« in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig, nutzen die Infrastruktur, die wir im Unternehmen in Kulmbach vorfinden, und richten uns danach neu aus.
Wir kümmern uns um elektrisches Heizen, Warmwasserprodukte sowie die Vermarktung gegenüber dem Elektrogroßhandel und den Elektroinstallateuren.

Wo liegt der Schwerpunkt Ihre Produkte betreffend?

Markert: Beim elektrischen Heizen: Zu »Heating & Ventilation« zählen moderne Wärmespeicher, innovative Direktheizgeräte, alles, was Konvektoren, Radiatoren, Wärmewellen, Frostwächter und Fußbodenheizungen etc. betrifft – das sind unsere Schwerpunkte, um Kern des Unternehmens dar, weshalb die weltweite Zentrale in Dublin geblieben ist. Wir sind für »Glen Dimplex Heating & Ventilation« in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig, nutzen die Infrastruktur, die wir im Unternehmen in Kulmbach vorfinden, und richten uns danach neu aus. Wir kümmern uns um elektrisches Heizen, Warmwasserprodukte sowie die Vermarktung gegenüber dem Elektrogroßhandel und den Elektroinstallateuren.

Bieten Sie auch Infrarotheizsysteme an?

Markert: Zurzeit befinden sich diese Systeme noch am Rande unseres Sortiments, das sich aber im Laufe des nächsten halben Jahres hier sehr deutlich ausweiten wird. Dann wird Infrarot als Teil der Direktheizgeräte erhältlich sein. Der große Unterschied zu den Produkten, die momentan auch in Österreich am Markt sind, ist die Möglichkeit, die Elektrowärme über unser neues Smart Climate System flexibel, einfach und effizient aus der Ferne steuern zu können. Integriert werden können Konvektoren, Fuß –  bodenheizungen und in Kürze auch Infrarotheizungen.

Jürgen Kaspar: Mit dem smarten Elektroheizsystem Dimplex Smart Climate System (SCS) beginnt eine neue Dimension des elektrischen Heizens. Egal ob direkt am Gerät oder per »Energy Control App« auf dem Handy oder Tablet: Alle Optionen sind auf einen Blick sichtbar und die Raumtemperatur kann einfach per Fingertipp gesteuert werden – jederzeit und von überall. Das Herzstück dieses intuitiven und komfortablen Systems ist der »Hub«, dieser ist kabelgebunden an einen Router mittels eines ganz normalen Netzwerkkabels. Die App verbindet sich mit dem Hub anhand eines QRCodes und der Hub steuert anschließend die einzelnen Systeme, zum Beispiel die Direktheizgeräte.
Möchte man etwa eine Insellösung für ein Wochenendhaus, so gibt es auch die Möglichkeit, zentral auf das System zuzugreifen (ohne App), mittels eines montierten Switchs.

Markert: Momentan gibt es diese Lösung mit Konvektoren und Fußbodenheizung – im  nächsten halben Jahr dann auch mit Infrarot und anschließend wird sich das System in Richtung Speicherheizung weiterentwickeln.

Worin unterscheiden sich die angebotenen Infrarotsysteme von Glen Dimplex von den Marktbegleitern – und wie von den (noch) üblichen Heizsystemen?

Markert: Vom technischen Aspekt her sind sie mit einer gängigen Infrarotheizung zu vergleichen, wir werden diese jedoch in unser bereits angesprochenes Smart Climate System integrieren und uns im Design der Panele differenzieren.

Richard Freimüller: Der Unterschied zu einer hundertprozentigen Direktheizung liegt zwischen 5 und maximal 10 % weniger Energiebedarf durch die Strahlungswärme, da die Raumtemperatur um einige Grad abgesenkt werden kann.

Man benötigt also mehr Strahlung und weniger heiße Heizkörper. Die Räume an sich müssen weniger erwärmt werden, weil die Körper darin die Wärme aufnehmen und man somit denselben Effekt hat?

Freimüller: Theoretisch stimmt das – so fühlen sich 22° C wie 24° C an, in dem Fall sprechen wir hier allerdings von 2° Unterschied. Von etwa 16° C auf 24° C wird es nicht funktionieren.

Markert: Wichtig ist vor allem auch, wie weit man von der Wärmequelle entfernt ist und ob diese an der Wand oder an der Decke positioniert ist.

In Österreich gibt es viele Anbieter von Infrarotheizsystemen, jedoch nur wenige, die zuverlässige Qualität bieten. Die Produkte unterscheiden sich demnach gewaltig – nicht zuletzt deswegen, weil es keine klare, gemeinsame Klassifizierung gibt, wie etwa bei Haushaltsgeräten, wo dies seit geraumer Zeit üblich ist…

Freimüller: Es gibt bereits Gespräche bzgl. eines Elektroheizungsverbands, dessen Zielsetzung auch die Einführung von Zertifizierungen darstellt. Wenn Qualität angeboten wird, sollte sie auch mit einem Siegel versehen und dementsprechend beworben werden. Der Konsument soll schließlich bewusst seine Entscheidungen treffen können und wissen, was ihn erwartet.

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen unter www.gdts.one

 

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