ABB – Zahlen und Fakten

Zusammen mit einem Rekordwert beim Cashflow aus Geschäftstätigkeit und dem zweistelligen Auftragsplus in den Schwellenländern „ist dieses Ergebnis ein klarer Beleg für die Belastbarkeit des Geschäftsportfolios sowie die gute regionale Aufstellung von ABB, und es macht deutlich, dass wir auch in einem schwierigen Umfeld operativ erfolgreich wirtschaften”, erklärt Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.
Der Auftragseingang ging auf USD 7,5 Mrd. zurück, was einer Verringerung um 5 Prozent in Lokalwährungen entspricht. Hier stand dem anhaltenden Wachstum in den Bereichen Energieinfrastruktur und Industrieausrüstung in den Schwellenländern die rückläufige Nachfrage in den entwickelten Märkten entgegen. Der Auftragseingang stabilisierte sich gegenüber dem dritten Quartal 2009.
Der Umsatz lag bei USD 8,8 Mrd. und damit in Lokalwährungen 12 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal. Dennoch wurde mit diesem Wert der bisher zweithöchste Quartalsumsatz erzielt. Die Kosteneinsparungen beliefen sich im Berichtsquartal auf über USD 500 Mio.
Der Konzerngewinn lag bei USD 540 Mio., und der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erreichte die Rekordmarke von USD 1,8 Mrd. Ursache hierfür sind in erster Linie geringere Lagerbestände und ein verbessertes Management von Kundenzahlungen.
„Mit raschem und entschlossenem Handeln haben wir 2009 inmitten der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten ein Ergebnis erzielt, mit dem wir im Hinblick auf die Rentabilität weiter voll auf Zielkurs liegen”, sagt CEO Joe Hogan. „Wir sind heute in einer stärkeren Position als vor einem Jahr und sind gut präpariert für künftiges Wachstum, sobald sich die Konjunktur erholt.”
„Es stimmt uns zuversichtlich, dass sich der Auftragsrückgang im vierten Quartal im Jahresvergleich abgeschwächt hat und dass die Basisaufträge gegenüber dem Vorquartal leicht angestiegen sind”, so Hogan. „Wir werden unser Wachstum in den Schwellenländern weiter stark vorantreiben und die Chancen nutzen, die sich uns durch die Steigerung der industriellen Produktivität, die Senkung des Energieverbrauchs und die Bekämpfung des Klimawandels weltweit bieten. Gleichzeitig werden wir die Kosten weiter optimieren. Wir haben das Einsparungsziel daher auf USD 3 Mrd. erhöht, um sicherzustellen, dass wir unsere Rentabilitätsziele erfüllen.”

Management und organisatorische Änderungen

Im vierten Quartal 2009 gab ABB eine Reorganisation der Automationsdivisionen bekannt, um diese stärker auf die Kunden auszurichten. Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurden die Geschäftseinheiten der Divisionen Automationsprodukte und Robotik zu zwei neuen Divisionen zusammengefasst – Industrieautomation und Antriebe sowie die Niederspannungsprodukte. Die Division Prozessautomation bleibt unverändert bestehen und wurde lediglich um das Instrumentierungsgeschäft der Division Automationsprodukte erweitert (vorläufige Zahlen für Auftragseingang, Umsatz und EBIT der neuen Automationsdivisionen für die Geschäftsjahre 2007, 2008 und 2009 werden in Anhang I zu dieser Pressemitteilung genannt).
Im Rahmen der Neuorganisation wurde Tom Sjökvist, der bisherige Leiter der Division Automationsprodukte, mit der Leitung der neuen Division Niederspannungsprodukte betraut. Ulrich Spiesshofer, zuvor in der Konzernleitung für die Konzernentwicklung verantwortlich, wurde zum Leiter der Division Industrieautomation und Antriebe ernannt. Anders Jonsson, bisher Leiter der Division Robotik, bleibt Mitglied der Konzernleitung und trägt nun die Verantwortung für die Umsetzung des Kostensenkungsprogramms und für die Global-Footprint-Initiative von ABB. Veli-Matti Reinikkala bleibt Leiter der Division Prozessautomation.

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Starkes operatives Ergebnis, robustes Portfolio

  • Konsequente Kostensenkung hält EBIT-Marge 2009 im Zielkorridor – zweijähriges Kostensenkungsprogramm auf USD 3 Mrd. erhöht
  • Rückgang von Basisaufträgen verlangsamt sich gegenüber Q4 2008, Stabilisierung gegenüber Vorquartal
  • Konzerngewinn liegt im vierten Quartal trotz Restrukturierungskosten von rund USD 350 Mio. bei USD 540 Mio.
  • Cashflow aus Geschäftstätigkeit erreicht Rekordwert von USD 1,8 Mrd. im Berichtsquartal
  • Erhöhung der Dividende um 6 Prozent auf CHF 0,51 je Aktie vorgeschlagen

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