ABB ist Hauptpartnerin des Projekts »Gottardo 2016«

Als Hauptpartnerin des Projektes »Gottardo 2016« unterstützt ABB zudem die Feierlichkeiten rund um die Eröffnung des Jahrhundertbauwerks im Juni 2016. Als Zeichen dieser Verbindung verkehrt ab dem 20. Januar eine Lok 2000 im ABB-Design auf dem Schweizer Schienennetz. Wie die anderen Fahrzeuge dieses Typs läuft auch sie mit Antriebspaketen und elektrischer Ausrüstung von ABB.

„Dieser Auftritt steht auch für den Beitrag, den ABB mit ihren installierten Komponenten zur Realisierung des Jahrhundertbauwerks geleistet hat. Auch im neuen Tunnel steckt eine breite Palette von ABB-Technologien“, sagte ABB CEO Ulrich Spiesshofer anlässlich der Lok-Taufe in Genf.

2016 wird gleich mehrfach gefeiert: die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Juni, aber auch 125 Jahre ABB in der Schweiz. „Unter dem Motto »Mehr Zug für die Zukunft« zeigt die Lok in unserem Jubiläumsjahr, wie stolz ABB auf ihre Erfolgsgeschichte im Bahnverkehr und auf die langjährige Partnerschaft mit SBB ist“, fügte Remo Lütolf, Country Manager ABB Schweiz an.

Lösungen von ABB sorgen für frischen Wind
Die SBB ist einer der wichtigsten Kunden von ABB. 2014 hat ABB einen Auftrag und Auftragsoptionen über fast 70 Millionen Schweizer Franken von SBB für die Lieferung der neusten Generation von Stromrichtern erhalten. Zudem ist die SBB-Lok im ABB-Design mit Antriebspaketen und elektrischer Ausrüstung von ABB ausgestattet. Gerade die Lokomotive des Typs RE 460 – umgangssprachlich meist Lok 2000 genannt – ist ein Paradebeispiel für den energieeffizienten Schienenverkehr.

Seit rund 20 Jahren und mit jährlich gut 300.000 Kilometer ist dieser Loktyp bei der SBB im Einsatz. Dank Retrofits von ABB, wie sie bei der aktuellen Lokflotte der SBB zur Anwendung kommen, kann die Energieeffizienz und Zuverlässigkeit der Lokomotiven erhöht und die Lebensdauer um 20 Jahre erweitert werden. So spart die Flotte dank neuen Traktionsumrichtern und weiteren Modernisierungsmaßnahmen jedes Jahr 27 Gigawattstunden Energie ein. Das entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von über 6.700 Schweizer Haushalten.

Die Partnerschaft von ABB und SBB im Rahmen des Jahrhundertbauwerks Gotthard-Basistunnel unterstreicht die große Innovationskraft und breite Expertise von ABB im Bahnsektor und ist ein weiteres wichtiges Kapitel in der langen und erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden führenden Unternehmen. „Wir freuen uns, dass wir für die Eröffnung des Jahrhundertbauwerks Gotthard-Basistunnel Anfang Juni 2016 einen langjährigen und verlässlichen Partner für Bahntechnik und Elektrifizierung mit an Bord haben“, fügte SBB CEO Andreas Meyer am Anlass an.

Seit ihrer Gründung vor 125 Jahren ist ABB in der Schweiz eng mit dem Bahnverkehr verbunden. Schon die Vorgängerunternehmen von ABB haben wesentliche Beiträge zur Elektrifizierung der Bahn geleistet. Anfang des 20. Jahrhunderts elektrifizierte ABB den Simplon- und alten Lötschbergtunnel, wie auch den 1882 eröffneten Gotthardtunnel und trug damit maßgeblich zum wichtigen Ausbau der bedeutenden Alpentransversalen bei.

Mit der Übernahme der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) schloss sich der Kreis. Die MFO hatte – wie BBC – Elektrolokomotiven produziert, etwa das legendäre »Krokodil« für den Güterverkehr auf der steilen Gotthardstrecke, das noch heute jeder Bahnfan weltweit an der Silhouette erkennt. Gut 17 Jahre wurde an dem Jahrhundertprojekt des neuen Gotthard-Basistunnels gebaut und diesen Sommer wird der erste Zug den neuen Tunnel durchqueren. Er ist mit 57 Kilometern der längste Eisenbahntunnel der Welt und ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas. Dank des neuen Tunnels entstehen mehr Kapazitäten, um Güter auf der Bahn zu transportieren und durch die kürzeren Fahrzeiten kommen sich sowohl die einzelnen Landesteile der Schweiz als auch die Nachbarländer Deutschland und Italien näher.

Beitrag zur nachhaltigen Mobilität
Seit 125 Jahren trägt ABB in der Schweiz und weltweit zum technischen Fortschritt bei, im Bereich der Energieeffizienz und der Steigerung der industriellen Produktivität. Dies gilt auch für Innovationen im Bahnbereich, die eine nachhaltige Mobilität ermöglichen. Diese Tradition hat bis heute Bestand: Im aargauischen Turgi werden Traktionsstromrichter entwickelt und produziert, am Standort Genf Traktionstransformatoren. Darüber hinaus fertigt und wartet ABB sämtliche Komponenten und Teilsysteme, die auf Schienennetzen des Nah- und Fernverkehrs und auf Hochgeschwindigkeitsstrecken zum Einsatz kommen. ABB verfügt weltweit über eine große installierte Basis und bietet auch Serviceleistungen über den Lebenszyklus hinweg an (Life Cycle Services), einschließlich Instandhaltung sowie Auf- und Nachrüstungen (Retrofit)

ähnliche Beiträge