Urban Future Global Conference
»CityChanger« bei der Eröffnungspressekonferenz der Urban Future Global Conference (v.l.n.r): Gerald Babel-Sutter, Gründer und CEO der UFGC; Andrea Reimer, Stadträtin von Vancouver; Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin von Wien; Daniel Termont, Bürgermeister von Gent und George Atalla, Partner & Global Leader bei Ernst & Young, Washington D.C. (Bild: APA/Martin Hörmandinger)

Urban Future Global Conference 2018 in Wien:

37 Städte unterzeichnen Bürgermeister-Konvent für Klima und Energie

3.000 Teilnehmer aus über 400 Städten, 50 Ländern und 4 Kontinenten: von 28. Februar bis 2. März 2018 fand die »Urban Future Global Conference« (UFGC) statt. Die Stadt Wien trat erstmals als Host der Konferenz auf und setzte vor Ort mit der Vertragsunterzeichnung des Bürgermeister-Konvents für Klima und Energie ein starkes Zeichen.

Die Zukunft der Welt entscheidet sich maßgeblich in den Städten. Nirgendwo sonst werden mehr neue Wege und Modelle menschlichen Zusammenlebens erdacht und umgesetzt – mit unmittelbaren und nachhaltigen Folgen für alle. Schon jetzt leben zwei von vier Menschen in urbanen Räumen. In zehn Jahren sollen es drei von vier sein. Eine gewaltige Herausforderung für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Auftritt der »CityChanger«

Sie sind es, die den Wandel zu lebenswerten Städten vorantreiben und durch ihr Engagement viele Steine ins Rollen bringen. “Um diesen Prozess des Wandels zu beschleunigen, müssen genau jene engagierten Menschen sich vernetzen und voneinander lernen”, sagte Gerald Babel-Sutter, Gründer und Programmdirektor der »Urban Future Global Conference«. Die Konferenz bot dafür einen guten Rahmen. Beim Treffen der mehr als 100 Bürgermeister setzte die Stadt Wien mit der Vertragsunterzeichnung des Bürgermeister-Konvents für Klima und Energie ein deutliches Zeichen. Letztendlich werden sich nun insgesamt 37 Städte – darunter auch Athen, Brüssel, Warschau, Ljubljana und Innsbruck – verpflichten, die Bewegung des Covenant of Mayors zu unterstützen. Selbst auferlegtes Ziel der Unterzeichner ist es, die energiepolitischen Vorgaben der Europäischen Union zur Reduzierung der CO2-Emissionen um 40 % bis zum Jahr 2030 zu unterstützen und gemeinsame Strategien zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu entwickeln.

Nachhaltige Städte stellen den Menschen in den Mittelpunkt

Die UFGC Teilnehmer tauschten sich drei Tage lang zu den neuesten Projekten, Ideen und Konzepten der nachhaltigen Stadtentwicklung aus. “Eine Smart City ist erst dann smart, wenn sie das gesamte Potenzial ihrer Bevölkerung aktivieren kann. Wenn die Menschen aktiv am Leben der Stadt teilhaben und den Wandel mitgestalten”, so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Auch Daniel Termont, Präsident von Eurocities und Bürgermeister von Gent, betonte, wie wichtig es sei, die Bürger stärker miteinzubeziehen. “Eine positivere Zukunft für Europa fängt bei den Bürgern an. Als lokale Akteure und Mitglieder von Eurocities, haben wir uns dazu verpflichtet unsere Bürger am Dialog über die Zukunft zu beteiligen. In einer Zeit, in der Politik, sowohl auf nationalem als auch auf europäischem Niveau, den Erwartungen der Menschen nicht mehr entspricht, bringen wir einen Prozess in Gang mit dem Ziel, Vertrauen zwischen Bürgern und öffentlichen Verwaltungen wieder herzustellen bzw. zu stärken”, so Termont.

 

Weitere Informationen: www.urban-future.org


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